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Auch in der Champions League werden sich die SG Flensburg-Handewitt und der HSV Handball in der Gruppe A begegnen, nachdem die Hamburger den Sprung in die Königsklasse über das Wildcard-Turnier doch noch geschafft haben. Das Geld kann der HSV dringend gebrauchen, nachdem die Millionen vom ehemaligen Mäzen Andreas Rudolph nicht mehr sprudeln.
Der Etat wurde in dieser Saison um rund eine Million auf 8.1 Millionen Euro eingedampft. Zudem sollen die Spieler noch auf 20 Prozent ihres Gehalts verzichten. Gespräche werden derzeit geführt. "Der Wille vieler ist da", verriet Andreas Rudolphs Bruder Matthias, der das Präsidenten-Amt beim HSV übernommen hat, der Bild-Zeitung.
Hamburg hat den Neuanfang verpasst
Seinen neuen Weg hat der HSV noch nicht gefunden. Der zaghafte Neuanfang in der letzten Saison, als Per Carlen (zuvor übrigens bei Flensburg-Handewitt) das Traineramt von Martin Schwalb übernahm. Noch während der Saison machte der HSV diesen Schritt wieder rückgängig und so sitzt inzwischen Schwalb wieder auf der Trainerbank. Doch auch er konnte die negative Entwicklung nicht stoppen.
Akteure wie Igor Vori, Michael Kraus oder Torsten Jansen haben ihren Zenit überschritten oder erreichen nicht die Form vergangener Jahre. Ständige Verletzungsprobleme wie bei Jogi Bitter, Oscar Carlen, Marcin Lijewski, Pascal Hens oder Jansen kommen noch hinzu. Die rechtzeitige Integration von frischen Kräften wurde in der Vergangenheit verpasst.
Kein Geld für große Namen
Große Stars konnten aufgrund des Sparzwangs nicht verpflichtet werden. Andreas Nilsson (IFK Skövde), Enid Tahorivic (Frisch Auf Göppingen), Stefan Terzic (RK Bora Banja Luka), Fredrik Petersen (AG Kopenhagen) und Max-Henri Herrmann (TSV Dormagen) ergänzten den Kader, bringen den HSV aber nicht sofort signifikant nach vorne.
Der THW Kiel ist unter diesen Voraussetzungen aller Voraussicht nach eine Nummer zu groß für den HSV Handball. Die Hanseaten müssen sich stattdessen damit abfinden, dass man "nur noch" mit den Füchsen Berlin, den Rhein-Neckar Löwen und Flensburg-Handewitt um Platz zwei hinter dem THW kämpfen kann.





