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Tottenham bereitet Großeinkauf vorGenau da liegt womöglich auch die Chance des HSV, denn das Geld aus einem Verkauf von Van der Vaart kann Tottenham gut gebrauchen. Zudem könnte der Club dann auch das hohe Gehalt des Niederländers, der Guardian berichtet von 70.000 Pfund die Woche, einsparen.
Mit Moussa Dembélé haben die Spurs den ersten offensiven Mittelfeldspieler als Ersatz für Modric (oder Van der Vaart?) verpflichtet. Der Belgier hat laut Guardian bereits den Medizincheck absolviert und kommt für angeblich knapp 19 Millionen Euro vom FC Fulham. Damit sind die Aktivitäten von Tottenham aber längst noch nicht abgeschlossen. Bei Keeper Hugo Lloris von Olympique Lyon soll eine Einigung bevorstehen. Zahlreiche andere Namen wie Angreifer Willian von Shakhtar Donetsk, Joao Moutinho vom FC Porto oder Alan Dzagoev (ZSKA Moskau) werden genannt.
Ob der HSV unter diesen Umständen bei Rafael van der Vaart zum Zuge kommt, bleibt abzuwarten. Beide Vereine liegen noch Meilenweit auseinander. Laut mopo.de haben die Hamburger bisher zehn Millionen für Van der Vaart geboten, mehr als zwölf Millionen sollen demnach auch mit Unterstützung von Kühne nicht möglich sein. Für Tottenham-Boss Levy wäre das noch immer ein ordentliches Geschäft, schließlich kaufte er vor zwei Jahren den Niederländers für zehn Millionen Euro von Real Madrid.
Laut Hamburger Abendblatt ist Frank Arnesen in die Verhandlungen mit Tottenham nur am Rande eingebunden. Dem HSV-Sportchef wird demnach ein schwieriges Verhältnis zum Spurs-Boss nachgesagt.
HSV: Van der Vaart wäre eine Identifikationsfigur
Es scheint so, als dürften sich die Hamburger Fans auf spannende drei Tage bis zum Ende der Wechselfrist freuen. Rafael van der Vaart wäre womöglich genau die Verpflichtung, die in Hamburg für einen Stimmungsumschwung nach dem missratenen Saisonstart sorgen könnte.
Der einstige Publikumsliebling, der zwischen 2005 und 2008 in der Hansestadt unter Vertrag stand, würde zwar nicht mit einem Schlag alle Probleme lösen, als Identifikationsfigur würde Rafael van der Vaart dem HSV aber sicherlich neues Leben einhauchen.





