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Hertha ab der 14. Minute in der Relegation
Der Vorsprung des 1. FC Köln, der zu Beginn des 34. Spieltags noch zwei Punkte vor den Berlinern auf dem Relegationsplatz gelegen hatte, war bereits nach der Anfangsviertelstunde Makulatur. Zwar hatten die Geißböcke gegen Bayern in der Anfangsphase einen ordentlichen und vor allem selbstbewussten Eindruck hinterlassen, doch in Berlin konnte die Hertha mit 1:0 in Führung gehen.
Ben-Hatiras (14.) Freistoß aus halbrechter Position segelte von Freund und Feind unberührt am schlecht postierten Tom Starke vorbei direkt ins Tor. Hertha verbesserte sich damit auf Rang 16 und drückte Köln virtuell in die Abstiegszone. Der FC hatte zeitgleich im eigenen Stadion trotz zunächst guten Beginns gegen die Bayern viel Mühe. Die Münchner - ohne ihre in der Champions League gesperrten Spieler - hatten mehr und mehr das Kommando übernommen, ehe Müller (34.) eine Franck Ribéry-Flanke und einen Stellungsfehler von Miso Brecko zum 0:1 nutzte.
Und als wäre das noch nicht genug Pech für die Kölner, spielte eine eklatante Fehlentscheidung von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer kurz vor der Pause in Berlin Hertha in die Karten. Hoffenheim war dort mittlerweile besser in der Partie, zeigte gute Kombinationen und hatte auch ein paar Strafraumszenen. Doch dann zeigte der Referee Ryan Babel, der geschubst worden war und in Peter Niemeyer fiel, zunächst völlig überzogen Gelb und direkt im Anschluss, als sich Levan Kobiashvili theatralisch fallen ließ Gelb-Rot. Auf Seiten Herthas übersah Kinhöfer dann noch ein elfmeterreifes Foul an Pierre-Michel Lasogga und verwehrte den Berlinern die Chance, auszubauen.
Köln schießt sich selbst ins Schlamassel
Angesichts der Berliner Führung zum Siegen verdammt, kam Köln mit Milivoje Novakovic für Mato Jajalo und damit deutlich offensiver aus der Kabine. Doch dann gelang es den Bayern mit einem Angriff die ganze Unordnung in der Hintermannschaft des FC aufzudecken. Beim Versuch eine Ribéry-Hereingabe zu klären, schossen sich Pedro Geromel und Kevin McKenna gegenseitig an, ehe der Ball von Geromels Fuß (52.) zum 0:2 ins eigene Tor prallte. Kurz darauf verwertete Robben (54.) ein Toni Kroos-Zuspiel mit einem trockenen Schlenzer zum 0:3.





