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Hart umkämpftes Spiel
Beim zur "Mission Threepeat" erkorenen Aufgabe, das dritte Double nacheinander zu gewinnen, gab es für die Bamberger diesmal mehr Gegenwehr. Anders als beim überlegenen 98:72 in Spiel eins und dem sicheren 86:70 in der zweiten Partie blieb das dritte Match hart umkämpft. "Wir werden noch mal alles rausfeuern was wir haben in den Tanks", versprach Ulms starker Aufbauspieler Per Günther in der Pause vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Halle. Baskets-Manager Wolfgang Heyder lobte die Ulmer, vermisste aber auch den "letzten Biss" beim eigenen Team.
Den zeigte die Truppe von Coach Chris Fleming dann mit schnellen Punkten gleich nach dem Seitenwechsel und erhöhten auch den körperlichen Einsatz. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und einem 9:0-Lauf rückten sie wieder an den Außenseiter heran (59:60). Ulm zog wieder davon, wobei Bamberg die intensive Partie mit erstklassiger Verteidigung offen hielt. Der Gast blieb trotzdem 74:68 vorn.
Im vierten Viertel zum Double
Im Schlussabschnitt drehte Bamberg auf und glich mit Distanzwürfen zum 76:76 aus. Die Halle tobte - und es wurde immer spannender. Ein Dreier von Julius Jenkins zum 84:81 wendete dann das Blatt zugunsten der Brose Baskets. Nachdem Pleiß dann zum 96:92 gestopft hatte, durfte nach ein paar Zitter-Momenten die nächste Titel-Party der Oberfranken steigen.
Vielleicht war die Feier für den einen oder anderen Bamberger die letzte mit dem Team. Denn vor dem Spiel hatte Manager Heyder gesagt, dass unter anderem der FC Bayern an Brose-Basketballern interessiert. Alle Akteure werde man kaum halten können, sagte der Manager. Das ist jedoch vorerst Zukunftsmusik. Zunächst werden das Team, die Verantwortlichen und die Fans der Bamberg Brose Baskets das historische dritte Double ordentlich feiern.





