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Hakan Calhanoglu (18) entstammt der Jugend des Sepp Herberger-Clubs Waldhof Mannheim. Vor drei Jahren wechselte er nach Karlsruhe. Andersen ließ den türkischen Junioren-Nationalspieler im Winter an der Vorbereitung auf die Rückrunde teilhaben und schickte ihn gegen Aue am 20. Spieltag auch gleich auf den Platz. Das Debüt gelang mit zwei Torvorlagen, die den Sieg brachten. Seitdem stand der Mittelfeldspieler bis auf einmal immer in der Startformation der Karlsruher. Es verwundert nicht, dass Calhanoglu schon längst auf dem Beobachtungszettel der Bundesligaclubs steht. So soll der Hamburger SV verstärkt Interesse zeigen.Marcel Correia (Eintracht Braunschweig)
Einen Umweg in seiner Karriere muss aktuell Marcel Correia (22) nehmen. Der in der Pfalz geborene Verteidiger trug nur die Farben eines Clubs, die des 1. FC Kaiserslautern natürlich. Doch konnte er sich dort nie durchsetzen, weshalb es ihn im vergangenen Sommer nach Braunschweig verschlug. Das war keine schlechte Wahl. Die Eintracht war gerade mit Trainer Torsten Lieberknecht aufgestiegen und der deutsche Meister von 1967 startete rasant in sein Zweitligaabenteuer.
Dies galt auch für Correia, der bis zu einem Innenbandriss fester Bestandteil einer der besten Defensivreihen der Liga war. Nach vier Monaten Pause feierte er gegen Union Berlin am 31. Spieltag sein Comeback und spielte sich gleich wieder in die Stammformation. Zum Saisonabschluss gelang ihm gegen Ingolstadt dann auch der erste Treffer. Entwickelt er sich so weiter, wird sich der Karriereumweg gelohnt haben. Die Roten Teufel haben indes selbst den Weg in die Zweitklassigkeit eingeschlagen.
André Hoffmann (MSV Duisburg)
André Hoffmann (19) ist ein Kind des Ruhrgebiets. Am Föhrenweg beim SuS Harzopf in Essen machte er seine ersten Bekanntschaften mit dem runden Leder. Kennen Sie nicht? Müssen Sie auch nicht, denn über Phoenix Essen landete der Defensivspieler schon im Alter von neun Jahren beim MSV Duisburg. Er durchlief alle Juniorenmannschaften des DFB und feierte am ersten Spieltag der vergangenen Saison seine Premiere im Profifußball.
Diese gelang mehr schlecht als recht, weshalb er nach gut einer Stunde ausgewechselt wurde und ein paar Spiele erst einmal von der Bank aus betrachtete. Doch als er am zehnten Spieltag die nächste Chance erhielt, griff er zu. Seitdem verpasste Hoffmann lediglich drei Partien. Der zweikampfstarke Nachwuchsspieler hat in der Winterpause seinen Vertrag noch einmal um zwei Jahre bis 2015 verlängert, obwohl ihn die Clubs der Bundesliga lockten. Vorerst ist er aber erst einmal daran interessiert, weitere Spielpraxis zu erwerben. Die wird er in Duisburg sicherlich erhalten.
Takashi Inui (VfL Bochum)
Den Start der letzten Saison verpasste Takashi Inui (23) noch, da der VfL Bochum das japanische Juwel erst Ende Juli verpflichtete. So debütierte der ungemein trickreiche Mittelfeldspieler gegen den FC St. Pauli. Trotz einer Niederlage, die den ungünstigen Saisonverlauf des VfL bereits andeutete, überzeugte Inui von Beginn an. Der Nationalspieler seines Landes gefällt durch Kreativität, Torgefährlichkeit und Übersicht. Für die klammen Bochumer ist er nach dem Verkauf von Chong Tese die nächste Garantie für Millionen. Denn eines ist klar: Der Mann gehört in die Bundesliga, wo zur Zeit ja eh eine regelrechte Japan-Hysterie ausgebrochen ist. Der Vorteil Inuis liegt dabei auf der Hand. Nach einem Jahr in Europa kennt er den deutschen Alltag und die Marotten.
Andreas Luthe (VfL Bochum)
Der VfL Bochum spielte in der Tat eine bescheidene Saison. Nicht wenige Anhänger meinen gar, dass ohne Andreas Luthe ein noch sehr viel beängstigender Abstiegskampf an der Ruhr gedroht hätte. Seit er am fünften Spieltag der vorvergangenen Saison den Posten im Tor übernahm, hat er lediglich eine Partie verpasst, und zwar die letzte aufgrund einer Schulterverletzung.





