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"Im Jahr 2011 habe ich auch in der Nationalelf die meisten Tore geschossen, da habe ich in den Spielen gezeigt, dass ich auch im DFB-Trikot die Leistung abrufen kann, die ich auch bei den Bayern zeige und das nun schon über Jahre."
Der Konkurrenzkampf zwischen beiden Stürmern verlaufe indes rein sportlich. "Wir beide sind viel zu menschlich, als dass aus der sportlichen Rivalität ein Problem entstehen könnte", sagte Gomez und ergänzte: "Ich bin kein Roboter, und bin auch keine Ratte. Ich weiß, wie der Sport funktioniert und kann mich gut einschätzen. Und Miro ist genauso Sportsmann wie ich - auch er wird alles versuchen, diesen Platz zu bekommen."
Gomez: Probleme zu Beginn der DFB-Karriere
Gomez weiß um Kloses Vorteil, "dass Miro in den letzten Turnieren immer seine Leistung gebracht hat. Und zu wissen, dass ein Spieler im Turnier funktioniert, ist ein kleiner Anker für einen Trainer." In Deutschland genieße er nach wie vor nicht den Respekt wie im Ausland: "Das sehe ich jetzt wieder, wo es darum geht, wer in der Nationalmannschaft spielt und was bei Bayern passiert."
Grund dafür sind die Auftritte zu Beginn seiner Karriere im DFB-Dress. "Im Jahr 2008 kam ich als Shootingstar zur Nationalmannschaft, dann hat das Turnier seinen berüchtigten Verlauf genommen. Ich hatte danach eine schwierige Zeit, vor allem in der Nationalmannschaft. Ich war über eineinhalb, fast zwei Jahre nicht mehr in der Lage, die Leistungen zu bringen, zu denen ich fähig bin", so Gomez.
"Vor der WM 2010 hatte ich die schlechtesten Voraussetzungen, die man vor einer WM haben kann. Ich hatte die EM 2008 noch im Kopf, dazu ein halbes Jahr bei Bayern, in dem ich nicht gespielt habe. Da war mir eigentlich von Anfang an klar, dass ich bei der WM nicht die große Rolle spielen würde. Jetzt befinde ich mich in einer ganz anderen Situation. Ich habe zwei Jahre bei Bayern auf höchstem Niveau gespielt und sehr viele Tore geschossen."





