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Füttere das heiße Händchen galt an diesem 5. Spieltag in der NFL auch für die New York Giants. Aber Quarterback Eli Manning hatte auf die harte Tour zu lernen, dass Ahmad Bradshaw mit dem Ball sehr viel anfangen konnte. Danach sah es zuerst nicht so aus, ein Fumble und ein daraus resultierender Touchdown für die Cleveland Browns sorgten zunächst dafür, dass Manning es komplett durch die Luft versuchte.
Erst als dies ohne Ergebnis blieb und der Stand eine Änderung der Spieltaktik verlangte, lief Bradshaw richtig warm. 200 Yards und einen Touchdown später stand es 41:27 für die Giants. Wobei Eli Manning und die Coaches der Giants genau die richtige Mischung zwischen Pass und Lauf fanden - bei 34 von 71 Versuchen wurde auf Bradshaw und das Laufspiel vertraut.
Die Houston Texans und besonders Running Back Arian Foster gaben den New York Jets eine Woche nach den 49ers noch einmal eine Extra-Vorstellung in Sachen Laufspiel. Foster kam so auf 152 Yards und einen Touchdown. In 35 von 63 Fällen entschieden sich die Texans für den Lauf - natürlich wurde die Entscheidung auch dadurch einfacher gemacht, dass man ab dem zweiten Viertel führte.
Kansas City Chiefs: Der Flop des Spieltages in der NFL
Nach dem ich mich in der letzten Woche ausführliche den drei Flops des NFL-Spieltages gewidmet hatte, wollte ich eigentlich zum in der vergangenen Saison "bewährten" drei Tops und drei Flops-Format zurückkehren. Auch weil es einige User bereits gefordert haben. Heute lass ich einmal das Positive überwiegen, lasse die Green Bay Packers und die Philadelphia Eagles, insbesondere Michael Vick, vom Haken und widme mich den Fans der Kansas City Chiefs.
Die brachten es nämlich tatsächlich fertig beim 6:9 gegen die Baltimore Ravens ihren eigenen Quarterback Matt Cassel zu bejubeln. Okay, das bedarf wahrscheinlich einer genaueren Beschreibung. Die Fans der Kansas City Chiefs bejubelten nämlich die Tatsache, dass Cassel mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Dass die Spieler der Chiefs über diese Tatsache alles andere als erfreut sind, versteht sich von selbst. Tiefer kann man als Anhänger wohl nur noch mit dem Anzünden des Stadions sinken.
Selbst die Fans in Philadelphia oder Cleveland, die durch das ausbuhen des Weihnachtsmannes oder dem Werfen von Batterie-beschwerten Schneebällen auf der Beliebheitsskala vieler NFL-Fans unten stehen dürften, sanken bis jetzt noch nicht so weit, eine halbwegs schwere Verletzung eines Spielers zu bejubeln. Eines EIGENEN Spieler, möchte man noch erschwerend hinzufügen.
New Orleans Saints und die einzig positive Saison-Schlagzeile?
Damit der geneigte Leser jedoch mit einem Lächeln aus der Kolumne rausgeht, noch einmal etwas Positives: Drew Brees brach beim 31:24 der New Orleans Saints einen der ältesten Passrekorde der NFL, als er mit dem ersten seiner vier Touchdowns dafür sorgte, dass er in 48 Spielen Folge mindestens einen Touchdown-Pass anbringen konnte. Dem vorherigen Rekordhalter, Johnny Unitas, war dies von 1956 bis 1960 in 47 Spielen gewonnen.
Allerdings möchte ich die Saints-Fans dann doch nur mit einem halben Lächeln entlassen: Meiner Meinung nach wird dies eine der wenigen positiven Schlagzeilen aus New Orleans in diesem Jahr sein. Eine 1:4-Bilanz bleibt nun einmal eine 1:4-Bilanz.





