Das wars an dieser Stelle und mit dem Länderspieljahr 2025. Vielen Dank für das Interesse und bis zum nächsten Mal!
In den anderen Gruppen haben sich heute noch wie erwartet die Schweiz, Spanien und Belgien und etwas überraschend Schottland, das Dänemark besiegen konnte, für die WM qualifiziert. Damit enden die European Qualifiers. Im Frühjahr nächsten Jahres werden in den Playoffs dann die letzten europäischen Tickets vergeben.
Denn durch das Remis verteidigt Österreich die Tabellenspitze zum Abschluss der Qualifikationsgruppe H. Bosnien-Herzegowina läuft mit zwei Punkten weniger als Zweiter ein und muss sich in den Playoffs im März 2026 versuchen, erstmals seit 2014 auf den WM-Zug aufzuspringen. Österreich dagegen ist das neunte Mal insgesamt und das erste Mal seit 1998 wieder bei einer WM-Endrunde dabei.
Ein Spiel, das von der ersten bis zur letzten Sekunde von Emotionen, Hektik, Spannung und Dramaturgie geprägt war, endet mit einem gerechten 1:1. Bosnien-Herzegowina konnte die unverhoffte frühe Führung mit Geschick, aber auch viel Glück, lange verteidigen. Am Ende fiel die Festung aber und der eingewechselte Gregoritsch stocherte die Alpenrepublik mit seinem goldenen Tor zur FIFA-WM nach Nordamerika.
90.+4. | Kolasinac, der seinem Nationalteam heute angeschlagen nicht helfen konnte, sieht nach Abpfiff noch Gelb. Geschenkt. Es hat auf die rot-weiß-rote Party und die blaue Trauer keinen Einfluss.
90.+4. | Schlusspfiff, Unentschieden, Österreich fährt erstmals nach 28 Jahren zur FIFA-WM!
90.+3. | Zwei Abschlüsse nur von Bosnien-Herzegowina im zweiten Durchgang. Es wirkt nicht so, als käme ein weiterer, gar entscheidender dazu. Österreich bekommt es durchverteidigt.
90.+2. | Alaba macht an der Seitenlinie fast so viele Meter wie seine Teamkollegen auf dem Feld. Der gesamte ÖFB-Kader ist angestachelt, keiner sitzt mehr. Jede klärende Aktion wird der WM-Triumph bejubelt.
90.+1. | Vier Minuten Nachspielzeit. Vier Minuten Spannung, Hektik und Aufregung pur.
89. | Die Entscheidung? Nein, Gregoritsch scheitert an Vasilj! Eigentlich ist es Bosnien-Herzegowina, das angreift, kommt mit Alajbegovic über die linke Seite. Dessen Querpass kommt zu Lienhart, der prügelt den Ball aus dem eigenen Sechzehner. Der Befreiungsschlag rutscht gegen aufgerückte Bosnier durch, Gregoritsch hetzt hinterher, muss aber schon aus über 16 Metern aus schwieriger Position schießen, sonst wird er eingeholt. Und kann den guten Vasilj nicht überwinden.
88. | Aber Österreich scheint auf einem guten Weg zu sein. Bosnien-Herzegowinas Antwort bleibt aus, die Gäste haben es schwer, nach vorne zu kommen, schaffen es kaum zur Mittellinie. Dzeko bekommt kaum mal einen Fuß an den Ball, kann so all seine Erfahrung und Routine und Klasse nicht einbringen. Der Kapitän ist abgenabelt vom Spiel.
86. | 1,21 xGoals und immer noch 70 Prozent Ballbesitz bei 9:7 Abschlüssen untermauern, dass das 1:1 abseits der brisanten Ausgangssituation das einzig richtige Zwischenergebnis ist. Jene Ausgangssituation bringt es aber mit, dass das Pendel jederzeit noch in beide Richtungen ausschlagen kann.
84. | Und Hadziahmetovic spielt fortan für Tahirovic.
84. | Mit Alajbegovic ist wieder ein zweiter Stürmer neben Dzeko dabei, Sunjic verlässt das Feld.
84. | Also kommt Bazdar für Malic.
83. | Was fällt Bosnien-Herzegowina jetzt noch ein? Die Gäste machten seit ihrem glücklichen Führungstreffer nicht den Eindruck, als wären sie in der Lage, heute ein zweites Mal zu treffen. Drei neue Spieler sollen helfen, diesen Eindruck zu ändern.
82. | Energiebündel Arnautovic hat genug Energie gebündelt. Schöpf kommt für die letzten zehn Minuten ins Match.
79. | Wien explodiert. Das Tor hat immense Wucht entfaltet. Und es stellt sich sachlich eingeschätzt nicht die Frage, ob das 1:1 verdient ist. Eine hitzige Schlussphase steht uns bevor.
77. | Tooooor! ÖSTERERICH - Bosnien-Herzegowina 1:1. Geschrei, Aufruhr, Panik - und am Ende drückt Gregoritsch den Ball über die Linie! Und nur so kann Österreich hier scheinbar zum erlösenden Treffer kommen: glücklich. Sabitzer flankt vom linken Strafraumeck. Arnautovic läuft ein, kommt nicht ran, behindert Vasilj aber, der Ball tickt auf und springt an die Latte. Vasilj, auf dem Boden sitzend, wischt ihn danach aus seinem Fünfer. Gregoritsch stochert erfolgreich nach.
75. | Aber auch Bosnien-Herzegowina muss natürlich viel Arbeit leisten, um hier alles zu verteidigen. Dann sorgt Malic mit seinem Ballgewinn und seinem schleppenden Lauf bis links vor den Sechzehner für Entlastung. Fragwürdig, wie lang er da nicht angegriffen wird. Dann kann Lienhart klären, wenig später springt Posch der Ball aber an die Hand. Auch das bringt den Gästen kostbare Zeit ein.
73. | Die Zeit verrinnt. Österreich braucht dieses eine Tor. Wird es echt ein Drama bis zur letzten Minute? Und wie viel Energie hat Österreich noch im Tank? Der Aufwand ist enorm. Der Ertrag ist gering.
71. | Das unauffällige Länderspieldebüt für Karic endet mit Muskelkrämpfen. Der gebürtige Linzer muss angeschlagen ausgewechselt werden, Mujakic kommt für die Gäste neu ins Spiel.
69. | Außerdem ist Posch neu dabei. Mwene verlässt das Feld, Dauerrenner Laimer rückt von der rechten auf die linke Seite. Und Posch stellt sich hinten rechts auf.
68. | Rangnick reagiert mit den nächsten beiden neuen Spielern. Schmid soll wuseln und kommt für X. Schlager.
68. | Aber Österreichs Abschlüsse haben wieder stark nachgelassen. X. Schlager jetzt nochmal aus der Distanz, aber abgeblockt. Danach X. Schlager im Luftkampf nach der weiten Flanke von Lienhart, aber er bekommt den Ball nur ungefährlich quergeköpft. Echte Torchancen sind das nicht.
67. | Aber es ist auch nur ein Tor, das den Unterschied macht. Ein Remis reicht Österreich ja. Ein Tor, das angesichts von 0,83 xGoals bis hierhin durchaus schon hätte fallen können. Beziehungsweise ja streng genommen auch schon gefallen ist. Bosnien-Herzegowina bewegt sich auf enorm glattem Eis.
65. | Wissen wir also, wohin die bosnische Reise in den letzten 30 Minuten gehen soll: Massiv vors eigene Tor, und von dort direkt nach Nordamerika. Bislang geht das immer noch auf. Weil Österreich unverändert kaum ein Mittel gegen den Stress der Gegebenheiten findet und sich immer wieder festspielt.
63. | Wenig später wird auch bei Bosnien-Herzegowina erstmals gewechselt: Tabakovic pusht gefühlt nochmal jeden Teamkollegen höchstpersönlich auf seinem Weg vom Rasen und nimmt so reichlich Sekunden von der Uhr. Barbarez bringt den zentralen Mittelfeldmann Gigovic für den Bundesligastürmer.
59. | Mit Wimmer nimmt ÖFB-Coach Rangnick etwas überraschend seinen agilsten Offensivmann als Ersten vom Feld. Mit Gregoritsch stellt sich ein zweiter echter Stürmer neben Arnautovic.
58. | Es bleibt hektisch, es bleibt chaotisch. Vasilj boxt einen Ball aus seinem Fünfer, erwischt im Nachgang dann den nachsetzenden X. Schlager, der leicht und handelsüblich getroffen wird und daraus einen Elfmeter schinden will. Den kriegt er nicht, obwohl sogar das Spiel unterbrochen wird, so lang bleibt der RB-Profi extra in Vasiljs Fünfer liegen. Dessen Aktion war aber einwandfrei.
56. | Österreichs folgender Freistoß bringt nichts ein. Wenig später gibt es aber den nächsten schmeichelhaften Foulpfiff für die ÖFB-Elf, als Tahirovic leicht gegen Laimer zieht, aber eigentlich rechtzeitig wieder loslässt und auch am Ball ist. Doch auch dieser Freistoß bringt keinen Ertrag. Sabitzer hebt den Ball sanft in den Sechzehner, findet aber nur abwehrende Köpfe.
54. | Arnautovic hat den Kopf tief und Hadzikadunic das Bein hoch. Arnautovic wird ordentlich erwischt, rennt und stürzt aber mehr in Hadzikadunic rein, der lediglich den Ball rechtzeitig wegprügelt. Pinheiro wertet es als Foul des ehemaligen HSV-Profis und zeigt ihm Gelb. Was nicht unbedingt die richtige Entscheidung ist.
53. | Es geht also direkt so weiter, wie es aufgehört hat. Furios und brisant. Jetzt wieder Österreich mit der gefährlichen Flanke von links, die verpasst Arnautovic im Zentrum nur haarscharf. Im Nachgang kann der auffällige und gefährliche Wimmer aus 20 Metern abziehen. Knapp vorbei.
51. | Aber Obacht vor den zwar wenigen, aber brandheißen Strafraumszenen der Gäste. Lienhart klärt den Ball nur unzureichend, der prallt von einem gegnerischen Bein direkt zurück nach links in den Strafraum, wo Dzeko ihn aufnimmt und querspielt. A. Schlager kommt nicht ran, dahinter steht Danso mehr zufällig als gewollt vor Tabakovic richtig, der nicht dachte, dass der Ball durchkommt. Er hätte ihn nur einschieben müssen. So kann A. Schlager die frei liegende Kugel im Nachhinein aufnehmen.
50. | Die nächste Flanke kommt von Mwene von der linken Seite. In die rennt Wimmer mit dem Kopf voraus, er bekommt seinen Kopfball unter Bedrängnis von Karic aber nicht aufs Tor gedrückt.
49. | Das war doch zum Beispiel wieder gar nicht so schlecht: Arnautovic wird mit einem Steckpass rechts im Strafraum gefunden und kann mit der Hacke Richtung Laimer zurücklegen. Sunjic ist gerade rechtzeitig zur Stelle und kann den Passweg unterbinden und klären. Wenig später schlägt Sabitzer eine Flanke in Vasiljs Arme.
48. | Wie viel Struktur und Ordnung bekommt Österreich angesichts dieser ganzen Unruhe und Hektik, die seit Sekunde eins herrschen, ins Angriffsspiel? Davon wird es abhängen, ob die kommenden Vorstöße so gefährlich werden wie in den letzten zehn Minuten oder den 35 davor.
46. | Der zweite Durchgang beginnt. Ohne personelle Veränderungen.
Halbzeit | Es herrscht Drama pur in Wien. Bosnien-Herzegowina kam nach einem guten Start Österreichs zur glücklichen frühen Führung durch Tabakovic, seitdem war es lange ein verkrampftes Anrennen, das das ÖFB-Team bot. Bis sich das Spiel und der Druck ab der 35. Minute zu lösen schien. Laimer erzielte in der Folge den verdienten Ausgleichstreffer, den Schiedsrichter Pinheiro aber nach Videostudium wegen eines Fouls im Vorfeld zurücknahm. Eine Entscheidung, die für viele Diskussionen sorgen wird, sollte es bei diesem knappen Spielstand bleiben. Noch hat Österreich aber 45 Minuten Zeit, um das abzuwenden.
45.+4. | Laimer will nicht in die Kabine und diskutiert mit Schiedsrichter Pinheiro energisch über seinen aberkannten Treffer. So lange, bis er die Gelbe Karte dafür sieht.
45.+4. | Halbzeit.
45.+3. | Das wird für Diskussionen sorgen, so viel ist jetzt schon sicher. Sechs Pässe und fast 30 Sekunden lagen zwischen Laimers Ballgewinn und dessen Torschuss zum vermeintlichen 1:1. Die Nachspielzeit steht im Zeichen dieser Szene und ist ein einziges unorganisiertes Chaos.
45.+1. | Wow, das ist unglaublich bitter für das ÖFB-Team. Der Treffer zählt nicht. Weit im Vorfeld des Tores hat Laimer mit einem leichten Check in den Rücken von Memic für dessen Sturz gesorgt. Ja, das ist durchaus ein Foul, das man geben kann, aber keinesfalls muss. Und es war SO weit weg von der Torerzielung, das dessen Zurücknahme äußerst kritisch zu sehen ist.
44. | Das bahnte sich an. Und das ist verdient: Mit einem tollen Angriff gleicht Österreich aus. Sabitzer rennt sich vermeintlich auf der linken Seite fest, zieht aber Gegenspieler auf sich und kriegt den Ball zu Seiwald in den Rückraum gelegt. Der spielt einen scharfen und tiefen Pass zu Arnautovic, der lässt in bester Wandspieler-Manier für Laimer klatschen. Und der schießt aus 16 Metern per Flachschuss unten links ein. Aber zählt der Treffer? Der VAR hat was zu meckern.
41. | Und gleich noch ein guter Moment für die Gastgeber: Wimmer spielt erst den Fehlpass, setzt dann aber gegen den unglücklichen Malic nach und prescht wie Sabitzer vorhin zur linken Grundlinie. Wieder warten Baumgartner und Arnautovic im Zentrum auf die Vorlage. Diesmal steht aber Hadzikadunic im Weg.
38. | Aber der Knoten scheint sich etwas zu lösen. Sabitzer stellt die nächste Szene selbst scharf mit seinem Pass an die linke Außenbahn zu Mwene, geht dann steil Richtung Grundlinie und wird direkt bedient. Er kommt mit Schwung und Matic hinkt hinterher. Der Mix aus Querpass und Abschluss aus spitzem Winkel prallt dann aber an der Fußabwehr von Vasilj ab. Arnautovic und Baumgartner warteten im Zentrum.
37. | Aber das war schnell, direkt und kreativ gespielt von den (Ex-)Bundesligaprofis Schlager, Sabitzer, Baumgartner, Arnautovic, Seiwald. Das erste Mal wurde der bosnische Abwehrriegel spielerisch entzerrt. Es reichte nur für einen schwierigen Distanzschuss. Das allein zeigt, wie schwer es Bosnien-Herzegowina der verkrampften Alpenrepublik gerade macht.
35. | Seiwald zieht ab! Und das ist sie dann, die erste echte Torchance für das ÖFB-Team. Der Angriff läuft über links. Schlager, Sabitzer und Baumgartner sind da im guten, direkten Zusammenspiel. Baumgartner spielt dann tief auf Arnautovic, der lässt am Strafraumrand mit der Hacke zwei Meter nach innen klatschen für Seiwald, der schießt aus zentraler Position wuchtig aufs Tor. Doch Vasilj ist beim zu zentralen Schuss zur Stelle und pariert sicher zur Seite weg.
33. | Auch das war also kaum der Rede wert. Trotzdem ist das hier alles andere als langweilig. Irre, wie spannend ein Spiel sein kann, obwohl rein sportlich rein gar nichts passiert. Nervosität, Druck und Verunsicherung prägen das Geschehen durch und durch.
31. | Ein Torschuss - allerdings für Bosnien-Herzegowina! Baumgartner dribbelt hinter dem Mittelkreis auf, verliert aber schnell den Ball an Sunjic. Und der Gegenangriff läuft. Wimmer grätscht Dzeko ab, der ist wahrlich nicht mehr der Schnellste, der Ball rollt aber Memic am Strafraumrand vor die Füße. Der wiederum wird von Danso abgelaufen, der legt die Kugel aber auch nur in den Fuß von Bajraktarevic. Und der schießt gut drei Meter zu hoch.
30. | Trotz der Ereignislosigkeit ist das Spiel extrem kurzweilig, dafür sorgt allein schon die Brisanz. Eine halbe Stunde ist schon rum. Sabitzer mit der nächsten Flanke von der linken Seite, nachdem sich Mwene festgedribbelt hat. Aber auch die landet in den fangbereiten Händen von Vasilj, der noch nicht auf die Probe gestellt wurde.
27. | Österreich in Not. Wir würden gerne mehr schildern, doch es gibt nichts. Vielleicht einen Steckpass von Baumgartner, der antizipierte aber den Laufweg von Arnautovic falsch. Oder einen Querpass in den Strafraum von Wimmer, der ist aber sehr ungenau gespielt und sichere Beute für St.-Pauli-Keeper Vasilj. Der Druck ist dem ÖFB-Team klar anzumerken.
24. | Über 75 Prozent Ballbesitz also für Österreich, aber erst zwei Abschlüsse, das waren die beiden zaghaften Kopfbälle von Wimmer und Baumgartner in der Anfangsphase. Darüber hinaus kam noch nichts. Und es gibt kaum nennenswerte Szenen. Österreich spielt sich wund, wird aber nicht gefährlich.
21. | Über drei Viertel der Spielanteile liegen beim ÖFB, das ist natürlich ungeheuer viel. Das Geschehen spielt voll in die Karten der Gäste. Mit Mann und Maus verteidigen und sich in alles reinschmeißen, was da kommt. Und vorne auf den nächsten Moment des kaltschnäuzigen Dzeko oder so formstarken Tabakovic hoffen. Der trifft derzeit auch für Gladbach in gefühlt jedem Spiel.
19. | Sein Team reagiert mit viel Ballbesitz, vielen Pässen, durchaus auch der nötigen Prise Schärfe in den Aktionen, der bosnische Abwehrriegel wird aber noch nicht geknackt. Die Gäste schaffen es, das Spiel fern vom eigenen Tor zu halten. Spätestens 40 Meter davor ist Schluss. Dann wird der Ball gewonnen und schnell lang nach vorne geschlagen. An dieses Muster sollten wir uns ab sofort gewöhnen.
17. | Rangnick steht mit tief in den Taschen vergrabenen Händen am Seitenrand und richtet sich die Brille. Nicht nur sein Team steht unter Druck, auch seine Zukunft steht auf dem Spiel, hat der Fußball-Professor seine Tätigkeit als ÖFB-Coach doch unmittelbar mit der erfolgreichen WM-Qualifikation verknüpft. Und dafür unter anderem sogar ein Engagement beim FC Bayern ausgeschlagen.
15. | Was für ein dramatischer Start in dieses Spiel. Österreich kam besser rein, Bosnien-Herzegowina hat aber den ersten glücklichen Moment auf seiner Seite. Und das Stadion ist völlig angezündet. Auf jede Aktion beider Teams wird lautstark reagiert.
12. | Tooooor! Österreich - BOSNIEN-HERZEGOWINA 0:1. Die erste Ecke köpft Laimer zur zweiten weg. Und die sorgt für Schockstarre beim ÖFB: A. Schlager sieht bei seiner Faustabwehr unglücklich aus. Am Strafraumrand macht Memic den Ball scharf, schießt einen fies verunglückten Aufsetzer direkt vors Tor. Tabakovic schaltet schnell, hält die Birne rein und drückt den Ball aus drei Metern über die Linie.
11. | Dann verzeichnet auch Bosnien-Herzegowina den ersten Vorstoß. Memic kann Laimer auf der linken Angriffsseite enteilen und spielt den Ball flach in den Rückraum des Strafraums. Mit etwas Zufall rutscht der durch zu Bajraktarevic, der ihn 15 Meter vor dem Tor stoppt, schießt. Der Schuss wird abgefälscht und es folgt die erste Ecke für die Gäste.
10. | Die ersten zwei Strafraumaktionen können wir dann auch schnell notieren. Erst hat Wimmer Probleme, einen Kopfball aufs Tor zu drücken, Kollege Arnautovic und sein Gegenspieler stehen vor ihm im Sichtfeld und im Weg. Dann fälscht Sunjic eine Flanke von Mwene so ab, dass Baumgartner im Zentrum einlaufen und köpfen kann. Er will den Ball über den Scheitel laufen lassen, das misslingt aber.
8. | Und damit dann auch endlich rein ins Spiel. In das das ÖFB-Team engagiert und mit viel Zug nach vorne startet. Wer den Rangnick-Fußball in den vergangenen 30 Jahren verfolgt hat, sollte wissen, dass sein Team nicht auf ein 0:0 spielen wird. Österreich steht und presst hoch. Bosnien-Herzegowina ist mit viel Verteidigungsarbeit und Stress beschäftigt.
5. | Und da das Spiel zwar energisch und dynamisch, aber ohne konkrete Szenen beginnt, erlauben wir uns noch diese Geschichte: Bei Bosnien-Herzegowina feiert Karic von Sturm Graz heute sein Nationalmannschaftsdebüt. Der ist in Linz geboren und durchlief alle U-Nationalmannschaften Österreichs. Und hat erst vor wenigen Stunden die Spielfreigabe bekommen. Der ÖFB musste noch seinen Segen geben. Nun also die Premiere im entscheidenden Qualifikationsspiel. Gegen das Team des Landes, in dem er seit seiner Geburt lebt.
3. | Österreichischer Heimvorteil in Wien im Entscheidungsspiel? Das ist mit Vorsicht zu genießen, schließlich sollten wir die Zehntausenden Bosnier nicht vergessen, die in der österreichischen Hauptstadt leben. Über 50.000 Fans sorgen für eine elektrisierende Atmosphäre. Es steht viel auf dem Spiel.
1. | Anpfiff von Schiedsrichter Joao Pinheiro aus Portugal!
vor Beginn | Bosnien-Herzegowina ist heute in der schlechteren Ausgangsposition, weil das Hinspiel zu Hause in Zenica mit 1:2 verloren ging. Außerdem erlaubte sich das Team einen Punktverlust beim 2:2 Anfang Oktober auf Zypern. Österreich dagegen ist noch nicht für die WM qualifiziert, weil es am 12. Oktober ein 0:1 in Rumänien gab, das noch teuer werden könnte, sollte das ÖFB-Team heute dem Druck nicht standhalten und die Spitzenposition noch hergeben. So kommt es zu der spannenden Ausgangslage. Ein Finale par excellence, Verlängerung nicht möglich.
vor Beginn | Für das kleine Land vom Balkan geht es schließlich auch erst um die zweite WM-Teilnahme der noch jungen Verbandsgeschichte. Seit 1998 nimmt Bosnien-Herzegowina als eigenständiges Land am Qualifikationsbetrieb für die FIFA-WM teil. 2014 gelang die Qualifikation für die Endrunde in Brasilien. Damals wie heute am Ball: Der ewige Dzeko, der seine Nationalmannschaft auch mit 39 Jahren immer noch anführt.
vor Beginn | Mit der Ausgangslage sind Barbarez und sein Team aber durchaus zufrieden. Ein Finale im letzten Spiel gegen Österreich sei genau die Wunschvorstellung gewesen, als Bosnien-Herzegowina im März dieses Jahres mit zwei Siegen gegen Rumänien und Zypern in die WM-Qualifikation gestartet ist, so der ehemalige HSV-Profi.
vor Beginn | Wie das gelingt? Verlieren verboten, mehr gibt es aus österreichischer Sicht nicht zu beachten. Der Ball liegt bei Bosnien-Herzegowina, das im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion in Wien gewinnen muss, um die zwei Punkte Rückstand in der Quali-Gruppe H wettzumachen, andernfalls führt der Weg in die USA, Mexiko und Kanada nur über die Playoffs im März 2026. Die sind immerhin für beide Teams schon gesichert.
vor Beginn | Und damit rein ins wichtigste Spiel der jüngeren Vergangenheit im österreichischen Fußball! Nicht unsere Worte, sondern die von ÖFB-Trainer Rangnick und ÖFB-Stürmer Arnautovic. Der renommierte Rekordnationalspieler und -schütze stand im Champions-League-Finale und hat nationale Meisterschaften gewonnen, trotzdem bezeichnete er im Vorfeld das Quali-Match heute gegen Bosnien-Herzegowina als relevanter denn je. Es geht um die erstmalige WM-Qualifikation der Alpenrepublik seit 28 Jahren.
vor Beginn | Bosnien-Herzegowina hat enorme Probleme mit der Farbe Gelb: Mit Dedic, Katic und Burnic handelten sich gleich drei Spieler beim 3:1-Erfolg gegen Rumänien eine Sperre ein, alle drei müssen von Trainer Barbarez in der Startelf ersetzt werden. Der langjährige Bundesligakicker macht das in Person von Karic, Tabakovic und Hadzikadunic. Außerdem ist Sunjic für Bazdar neu dabei. Macht vier Startelfveränderungen.
vor Beginn | So beginnt Bosnien-Herzegowina: Vasilj - Karic, Muharemovic, Malic, Memic - Tahirovic, Hadzikadunic, Bajraktarevic - Tabakovic, Dzeko, Sunjic.
vor Beginn | Gegen Zypern gewann Österreich am vergangenen Samstag souverän, ein Doppelpack von Arnautovic bescherte den ungefährdeten 2:0-Erfolg. Im Vergleich dazu wechselt Trainer Rangnick seine Startelf auf zwei Positionen aus: Posch und Schmid räumen ihren Platz für Mwene und Wimmer. Alaba kehrt derweil zumindest in den Spieltagskader zurück.
vor Beginn | So spielt Österreich: A. Schlager - Laimer, Lienhart, Danso, Mwene - X. Schlager, Seiwald - Wimmer, Baumgartner, Sabitzer - Arnautovic.
vor Beginn | Herzlich willkommen zur WM-Qualifikation 2026 zur Begegnung zwischen Österreich und Bosnien-Herzegowina.