Das war es von dieser Stelle. Vielen Dank fĂŒr Ihr Interesse! Wir melden uns um 17:00 Uhr mit der Partie Mexiko vs. Polen zurĂŒck. Bis dann!
Bevor wir uns verabschieden, gibts noch einen GruĂ aus der Statistik-Abteilung: 15 der 24 SchĂŒsse in diesem Spiel kamen nach einem Eckball zustande - so viele waren es seit der WM 1966 nicht mehr! FĂŒr die Tunesier war es erst das zweite Mal ĂŒberhaupt, dass sie ein WM-Spiel mit weiĂer Weste beenden konnten. Das erste Mal, die Ălteren werden sich erinnern: 1978 gegen Deutschland (ebenfalls 0:0).
Bereits am Samstag muss DĂ€nemark ein anderes Gesicht zeigen, dann steht das wohl entscheidende Spiel um den Gruppensieg gegen Frankreich an (17:00 Uhr). Ein paar Stunden vorher trifft Tunesien auf Australien (11:00 Uhr).
In der Tabelle liegen beide Teams also erstmal gleichauf. Der amtierende Weltmeister Frankreich könnte im spĂ€ten Spiel gegen Australien mit einem Sieg die TabellenfĂŒhrung ĂŒbernehmen. AnstoĂ ist um 20:00 Uhr - natĂŒrlich bei uns im Liveticker.
WĂ€hrend sich DĂ€nemark also deutlich steigern muss, ist mit den Tunesiern in dieser Form durchaus zu rechnen. Sollten die Nordafrikaner weiterhin eine unangenehme Mannschaft bleiben, ist das Achtelfinale denkbar.
Die erste Nullnummer des Turniers ist eine der besseren Sorte. Und das liegt nicht (!) an den DĂ€nen. TatsĂ€chlich war Tunesien dem Sieg nĂ€her. Dank ihrer stabilen Defensive und dem aggressiven Pressing lieĂen die Nordafrikaner kaum etwas zu, zeigten ihrerseits in der Offensive, wie schnell und zielstrebig sie agieren können. Nur an der nötigen PrĂ€zision im Abschluss mangelte es - trotz einiger AbschlĂŒsse (13 zu 8 SchĂŒsse fĂŒr Tunesien). Die DĂ€nen taten sich offensiv lange schwer, zeigten im zweiten Durchgang eine Steigerung, doch mehr als ein starker Eriksen-Schuss und ein unglĂŒcklicher Kopfball von Cornelius an den Pfosten sprang nicht heraus.
90.+8. | Dann ist Schluss!
90.+7. | Vorerst nicht. Dahmen begrÀbt den harmlosen Kopfball von Kristensen unter sich.
90.+6. | DĂ€nemark rennt nochmal an, die Nachspielzeit ist rum, aber der VAR-Check wird noch nachgespielt. Es gibt die gefĂŒhlt 1000. Ecke fĂŒr DĂ€nemark - gelingt der Lucky Punch?
90.+5. | Die TV-Bilder zeigen, dass Meriah den Ball zwar an die Hand bekommt. Aber: Er steht unmittelbar hinter anderen Spielern, sieht die Kugel kaum und von seinem angelegten Arm springt sie an den ausgestreckten. Aus kĂŒrzester Distanz also. Die Pfeife bleibt folgerichtig still.
90.+4. | Gibt es Elfmeter fĂŒr DĂ€nemark? Der VAR bittet den Referee, sich die Eriksen-Ecke von gerade eben nochmal anzusehen. Cesar Arturo Ramos lĂ€uft zum AuĂenmonitor ...
90.+3. | Durchatmen bei Tunesien! Lindström packt aus 30 Metern und halbrechter Position einen wuchtigen Schuss aus, die Kugel senkt sich gefÀhrlich, sodass Dahmen in leichte Unsicherheit gerÀt und den Ball nur zur Ecke parieren kann.
90.+3. | Der Belagerungszustand nimmt kein Ende, doch ĂŒber EckstöĂe kommen die DĂ€nen nicht hinaus. Diesmal Eriksen von rechts mit Zug weg vom Tor - abermals nicht von Erfolg gekrönt.
90.+1. | Tunesien kommt kaum mehr zur Entlastung, DĂ€nemark holt seine zehnte Ecke heraus. GefĂ€hrlich wird die nicht, im Grunde keine Ăberraschung. Denn nach ruhenden BĂ€llen wurden die Skandinavier nur einmal (!) gefĂ€hrlich, als Cornelius aus kurzer Distanz an den Pfosten köpfte (71. Minute).
90. | FĂŒnf Minuten werden nachgespielt.
88. | Und Sassi kommt fĂŒr Laidouni ins Spiel.
88. | Die letzten Wechsel bei Tunesien: DrĂ€ger macht Platz fĂŒr Kechrida.
87. | Die tunesischen Pfiffe gegen den dĂ€nischen Ballbesitz, die gibts ĂŒbrigens immer noch. Und die werden seit einigen Minuten gefĂŒhlt noch lauter, denn DĂ€nemark gibt den Ball kaum mehr her, bespielt die immer tiefer stehenden Tuneiser mit viel Geduld. Nur LĂŒcken, die gibts kaum.
86. | Khenissi kommt gegen Jensen zu spĂ€t und rĂ€umt den dĂ€nischen Mittelfeldspieler wuchtig ab. DafĂŒr sieht der tunesische Angreifer den gelben Karton.Â
84. | GemÀà des Spielverlaufs wird Tunesien aber sicherlich hadern, sollte es hier "nur" einen Punkt geben. Torchancen gab es genug, die Sensation wÀre möglich gewesen. Und ist es immer noch.
83. | Tunesien kann mit dem Punkt besser leben als DĂ€nemark, das ist klar. Dementsprechend ziehen sich die Nordafrikaner nun immer weiter zurĂŒck. Findet DĂ€nemark noch die entscheidende LĂŒcke?
80. | Und Msakni weicht fĂŒr Hannibal.
80. | Doppelwechsel bei Tunesien: Jebali wird von StĂŒrmerkollege Khenissi ersetzt.
80. | Zehn Minuten noch regulĂ€r. Plus katarischer Nachspielzeit. Also wohl noch mindestens 15 FuĂball-Minuten im Education City Stadium.
78. | Jensen sieht nach einem taktischen Foul an Sliti die Gelbe Karte.
76. | DÀnemark im VorwÀrtsgang: Jensen treibt im Mittelfeld an, taucht nach einem Doppelpass mit Maehle links vor dem Strafraum auf. Sein Schuss aus 18 Metern misslingt dann aber, er trifft den Ball nicht richtig.
73. | Es geht hin und her - jetzt fordert Tunesien Elfmeter! Nach einem Steilpass in den dĂ€nischen Strafraum geht Andersen dazwischen, bei der KlĂ€rungsaktion gegen Abdi springt ihm der Ball aus kurzer Distanz an den ausgestreckten Arm. Direkt vor der tunesischen Kurve. Doch der Schiedsrichter lĂ€sst sich von der Stimmung nicht anstecken, die Pfeife bleibt still. Und das wohl zu Recht: Das war eine natĂŒrliche Körperhaltung von Andersen, dazu die sehr kurze Distanz - das reicht nicht fĂŒr einen StrafstoĂ.Â
71. | Und der EckstoĂ wird gefĂ€hrlich! Eriksens Hereingabe von links wird lĂ€nger und lĂ€nger, am zweiten Pfosten köpft Christensen gegen die Laufrichtung des Keepers und aufs lange Eck. Cornelius kommt einen Schritt zu spĂ€t, touchiert den Ball nur noch leicht - und setzt ihn aus wenigen Zentimetern an den Pfosten! Pech fĂŒr DĂ€nemark.
70. | Wenig spĂ€ter eine gute Chance fĂŒr DĂ€nemark! Aus dem Mittelfeld heraus spielt Jensen mit einem feinen Pass ins vordere Drittel auf Eriksen, der 20 Meter vor dem Tor abziehen kann - und Dahmen mit seinem wuchtigen Schuss zu einer starken Parade zwingt! Es folgt eine Ecke ...
68. | Tunesien versteht es heute gut, schnörkellos nach vorne zu spielen. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld treibt Msakni den Ball an den Strafraum, DÀnemark kommt nicht in den Zweikampf. Der tunesische KapitÀn will dann auf Jebali durchstecken, doch der Pass gerÀt einen Tick zu steil.
67. | Erster Wechsel bei Tunesien: Slimane geht raus, Sliti kommt. Ein positionsgetreuer Wechsel im Angriff.
67. | Die DÀnen stellen damit von einer Dreier- auf eine Viererkette um. Jensen ordnet sich im Mittelfeld ein, Lindström und Cornelius sollen die Offensive beleben.
65. | Nun kommen drei frische KrÀfte bei den DÀnen: Kjaer wird durch Jensen ersetzt.
64. | Fun Fact an dieser Stelle: Mit Jebali (Odense) und Slimane (Bröndby IF) stehen bei Tunesien mehr Spieler aus der dÀnischen Liga auf dem Feld als bei DÀnemark (null).
64. | Es tut sich was auf der dÀnsischen Bank. Hjulmand wird gleich neue Spieler bringen.
63. | Da wundert es nicht, dass DĂ€nemark trotz der Feldvorteile nur wenig PĂ€sse im letzten Drittel anbringt. 65 Prozent der dieser Zuspiele kommen an, bei Tunesien sind es immerhin auch 56 Prozent.
61. | Die nĂ€chste AnnĂ€herung des Favoriten, diesmal ĂŒber die rechte Seite. Skov Olsen zieht auf dem FlĂŒgel nach innen, bringt die Kugel vors Tor. Doch wie so vielen Hereingaben mangelt es auch dieser an der nötigen PrĂ€zision. Ăbrigens auch der Ecke, die danach folgt. Das kann Eriksen eigentlich besser.
60. | Eine Stunde ist gespielt, die Partie ist zwar noch torlos, aber trotzdem unterhaltsam. Das liegt zum einen an der intensiven Spielweise der Tunesier, die es immer wieder schaffen, schnell umzuschalten. Und auch an den DĂ€nen, die nun etwas zielstrebiger wirken.Â
57. | Jetzt zappelt der Ball im tunesischen Netz - doch der Jubel wĂ€hrt nicht lange. Aus dem RĂŒckraum spielt Kristensen die Kugel rechts in die Box auf Damsgaard, dessen Flanke wehrt Dahmen in die Strafraummitte ab, wo Maehle einnetzt. Allerdings stand Damsgaard klar im Abseits, die Schiedsrichter haben das sofort gesehen.
55. | Von einer dĂ€nischen Steigerung ist erstmal nichts zu sehen. Symbolische Szene: Andersen hat in der eigenen Dreierkette - naturgemÀà - viel Zeit. Und er drischt den Ball einfach mal in die Spitze - wo allerdings kein Mitspieler zu finden ist. Da hat Tunesien in der Abwehr natĂŒrlich leichtes Spiel.
53. | Dieser Ecke folgen drei (!) weitere, bei denen Tunesien immer wieder an einem Abschluss schnuppert. Mehr aber nicht.
52. | Den EckstoĂ klĂ€rt die dĂ€nische Defensive in den RĂŒckraum, wo DrĂ€ger nochmal abzieht - zur nĂ€chsten Ecke abgefĂ€lscht.
51. | DĂ€nemark spielt sich einmal mehr fest - torgefĂ€hrlich wird dafĂŒr Tunesien! Blitzschneller Konter, vom eigenen Strafraum aus geht es durchs Zentrum, Jebali schickt am Ende Laidouni in die Tiefe. Der taucht an der Strafraumkante auf, will querlegen auf den mitgelaufenen Slimane, aber Andersen bereinigt zur Ecke.
50. | Und die Frage ist auch, wann Hjulmand frisches Personal bringt. Die sechs Bundesliga-Profis auf Seiten der DĂ€nen sitzen weiterhin drauĂen.
49. | Man darf gespannt sein, welchen Plan Kasper Hjulmand seiner Mannschaft mitgegeben hat. Gegen die gute tunesische Ordnung braucht es mehr Ăberraschungsmomente, mehr Verlagerungen und auch etwas mehr Tempo. Die ersten Szenen der zweiten HĂ€lfte deuten an, dass es weiter zĂ€h werden könnte fĂŒr den Favoriten.Â
47. | Die folgende Ecke bekommen die DÀnen geklÀrt.
46. | Was ein Wiederbeginn der Tunesier! Vom AnstoĂ weg gehts ĂŒber rechts nach vorne, DrĂ€ger schickt Slimane die AuĂenbahn entlang. Dann eine scharfe Flanke nach innen, Andersen lenkt den Ball mit der Schulter nur knapp rechts vorbei!
46. | Ohne personelle Wechsel gehts weiter.
Halbzeit | Pause in einer intensiv gefĂŒhrten Partie, in der Tunesien dem 1:0 deutlich nĂ€her war als DĂ€nemark. Zwar hatte der Favorit erwartungsgemÀà mehr Ballbesitz (62 Prozent), doch aufgrund der aggressiven Gangart und der defensiven StabilitĂ€t der Nordafrikaner kamen Eriksen und Co. kaum zum Abschluss. Zur Pause steht keine einzige zwingende Torchance der DĂ€nen zu Buche. Deutlich gefĂ€hrlicher war der AuĂenseiter, der ein Abseitstor erzielte und zwei weitere GroĂchancen verbuchte (8 zu 3 SchĂŒsse fĂŒr Tunesien).
45.+5. | Die folgende Ecke bringt nichts ein, dann ist Halbzeit.
45.+4. | ... Eriksen chippt den Ball vors Tor, wo mehrere DÀnen lauern, aber Meriah zur Ecke entschÀrft.
45.+3. | Jebali bringt Höjbjerg zu Fall, es gibt FreistoĂ fĂŒr DĂ€nemark, 22 Meter halbrechts ...
45.+2. | Delaneys linkes Knie wird auf der Bank eingebunden. Ein lĂ€ngerfristiger Ausfall des Sechsers wĂŒrde die DĂ€nen natĂŒrlich treffen.
45.+1. | Der angeschlagene Delaney hatte es noch ein paar Minuten probiert, doch jetzt steht fest: Er kann nicht weitermachen. FĂŒr ihn kommt Damsgaard.
45. | Vier Minuten werden nachgespielt.
43. | Die zweite GroĂchance fĂŒr Tunesien! Ausgangspunkt ist Skhiri, der zentral vor der Box nicht vom Ball getrennt wird und dann scharf in die LĂŒcke durchsteckt. Jebali taucht plötzlich frei vor Schmeichel auf und hat das 1:0 auf dem FuĂ - doch bei seinem Lupfer bekommt Schmeichel noch den Arm hoch! Starke Parade. Ein möglicher Treffer hĂ€tte aber wohl nicht gezĂ€hlt, die TV-Bilder belegen hinterher eine knappe Abseitsstellung von Jebali.
41. | Kurze Schrecksekunde fĂŒr DĂ€nemark: Delaney packt im Mittelfeld eine GrĂ€tsche gegen Msakni aus, bleibt danach sitzen und deutet (wohl) muskulĂ€re Probleme an. Nach einer kurzen Verschnaufpause kann er erstmal weitermachen. Dennoch offen, ob er 90 Minuten spielen wird.
39. | Nun wieder Strafraum-Action! Slimanes Eckball von rechts landet am nahen FĂŒnfereck, Meriah verstolpert den Ball zwar etwas, liefert damit aber die Vorlage fĂŒr Jebali, der aus spitzem Winkel zum Abschluss kommt - und die Kugel nur knapp rechts vorbeizimmert!
38. | ZurĂŒck zum Geschehen. Das spielt sich seit einigen Minuten nur mehr zwischen den StrafrĂ€umen ab. Spricht in erster Linie fĂŒr die starke Defensivleistung der Tunesier. Und dafĂŒr, dass DĂ€nemark nach der Pause offensiv umstellen könnte.
36. | HĂ€tte man ahnen können, dass DĂ€nemark aus der Distanz nicht trifft. Aber dafĂŒr muss man den FuĂball schon besonders innig lieben. Oder hĂ€tten Sie gewusst, dass DĂ€nemark keines seiner 30 WM-Tore von auĂerhalb des Strafraums erzielt hat? Keine Mannschaft hat in diesem Turnier so oft getroffen, ohne jemals aus der Distanz erfolgreich zu sein.Â
34. | Aber was Standards angeht, haben die DĂ€nen noch Luft nach oben. Erneut kommt keiner an Eriksens Flanke heran. Weil die DĂ€nen aber in Ballbesitz bleiben, kann Höjbjerg aus 25 Metern abziehen - kein Problem fĂŒr Dahmen.
33. | Die Partie nimmt an Fahrt auf. Erst fahren die Tunesier einen Konter, den Höjbjerg aber fair im Strafraum gegen DrĂ€ger stoppt. Danach schalten die DĂ€nen schnell um, holen durch Skov Olsen bereits die fĂŒnfte Ecke der Partie heraus.
31. | Eine halbe Stunde ist rum, DĂ€nemark zwar mit optischen Vorteilen, aber noch keinerlei Torgefahr. Der einzige Abschluss war ein harmloser. Tunesien dagegen schon mit einer GroĂchance und einem Abseitstor.
29. | NatĂŒrlich können auch die Nordafrikaner kicken, das zeigen sie in dieser Szene: Nach einem Ballgewinn nahe der Mittellinie löst man sich ĂŒber mehrere Stationen, bringt den Ball sogar bis in die Spitze auf Jebali. Der ĂŒbertreibt es aber mit der Spielkunst. Statt einer Ablage mit der Hacke wĂ€re ein herkömmlicher Pass schlauer gewesen. So hat DĂ€nemark die Kugel wieder.
26. | Die DĂ€nen sind individuell besser, das merkt man, wenn sie sich hinten spielerisch befreien. Doch die Tunesier sind immer knapp davor, sich die Kugel dann doch zu schnappen. Nicht ohne Risiko, was der Favorit da phasenweise spielt.
24. | Kristensen steigt Laidouni von hinten auf den FuĂ, zieht dem Tunesier damit auch den Schuh aus. DafĂŒr kassiert der DĂ€ne die erste Gelbe Karte der Partie.
23. | Im direkten Gegenzug jubelt Tunesien - aber nur kurz! Aus der Dreierkette schlĂ€gt Bronn einen langen Ball in die Spitze, Jebali startet ein paar Meter hinter der Mittellinie aus abseitsverdĂ€chtiger Position und schiebt im Strafraum flach ins Tor - doch dann geht die Fahne hoch. Und die Bilder belegen: Jebali war einen Tick zu frĂŒh gestartet. Es bleibt beim 0:0.
22. | Eriksen kann es auch von der anderen Seite, bringt den Ball diesmal von links. Den ersten Ball bekommt Tunesien nicht richtig weg, DĂ€nemark bleibt dran und verbucht den ersten Abschluss. Andersen Versuch aus 20 Metern ist allerdings leichte Beute fĂŒr Dahmen.
22. | Tunesien mit dem ersten (!) Foul in der 21. Minute. Danach gibt es Freistoà an der rechten Strafraumecke, Eriksen serviert an den langen Pfosten, Skhiri klÀrt zur Ecke.
20. | Eriksen ist der Mann fĂŒr die Ecken. Diesmal findet er mit seiner Hereingabe von rechts auch einen Mitspieler, Andersens Kopfball von links im Strafraum wird allerdings geblockt.
19. | Wenn was geht, dann ĂŒber auĂen. Maehlen tankt sich nach einem Doppelpass mit Höjbjerg auf links durch, sucht in der Mitte Dolberg - zur Ecke abgewehrt.
17. | Und taktisch bisher auch. Die DĂ€nen finden noch keine Mittel in die wichtigen RĂ€ume hinter der Kette. Tunesien stoppt die meisten Angriffe schon weit vor der Box.
15. | Jetzt drĂŒcken die DĂ€nen mal aufs Gas. Sie schieben die Tunesier hinten rein, rechts vor dem Strafraum steckt Skov Olsen rechts in die Tiefe auf Kristensen. Der setzt zur GrĂ€tsche an - und vom dĂ€nischen AuĂenbahnspieler springt der Ball letztlich ins Toraus. Der Verteidiger pusht sich, die Fans jubeln. Tunesien zumindest moralisch mit Oberwasser.
15. | Die scheinen noch nicht ganz angekommen in der Partie. Mit intensiver Gangart der Nordafrikaner war zu rechnen, trotzdem kommen die Skandinavier damit noch nicht zurecht.
13. | Macht bisher 4 zu 0 SchĂŒsse fĂŒr Tunesien. Zwar noch keiner AUFS Tor, aber DrĂ€gers Versuch hĂ€tte auch böse enden können fĂŒr die DĂ€nen.
12. | Slimane tritt den EckstoĂ von rechts ans nahe FĂŒnfereck, Msakni hĂ€lt den Kopf hin - und verlĂ€ngert den Ball deutlich ĂŒbers lange Eck hinweg.
11. | Plötzlich die dicke Chance fĂŒr Tunesien! Skhiri leitet aus dem Zentrum ein, legt halbrechts vor den Strafraum zu DrĂ€ger. Der zieht ansatzlos ab - und abgefĂ€lscht von Christensen fliegt das Leder nur knapp am linken Torwinkel vorbei! Danach gibt es Ecke fĂŒr Tunesien.
9. | Die DÀnen bekommen noch keine Klarheit ins Spiel. Je lÀnger eine Stafette dauert, desto wahrscheinlicher, dass sich ein Fehlpass einschleicht. Oder die Tunesier mit ihrem aggressiven Zweikampfverhalten ein Bein in den Weg stellen. Ziemlich umkÀmpft ist das hier.
7. | DĂ€nemark hĂ€lt sich an die Papierform und lĂ€uft im 3-5-2 auf. Drei Innenverteidiger zum Aufbau, hochstehende AuĂenverteidiger. So lĂ€uft der Ball gerade durch die Reihen, Tunesien lĂ€uft aber hoch an und arbeitet energisch gegen den Ball.
5. | Die ersten Minuten sind allerdings unruhig, der Ballbesitz wechselt schnell. Und Tunesien kommt auch erstmals in die Box, ĂŒber rechts gehts nach vorne. Am Ende zieht Jebali zum Schuss auf, wird jedoch geblockt.
4. | Mal sehen, ob das lange wĂ€hrt. Die DĂ€nen sind Favorit. Und werden als solcher wohl die Kontrolle ĂŒbernehmen.
3. | Und jeder Ballkontakt der DÀnen krÀftig ausgepfiffen.
2. | Scheinbar sind viele tunesische Fans im Stadion. Zumindest wird Laidounis erfolgreiche GrÀtsche gegen Eriksen gerade lauthals bejubelt.
1. | Keine 30 Sekunden rum, da holt DĂ€nemark die erste Ecke heraus. Maehles frĂŒhe Flanke von links war ins Toraus abgefĂ€lscht worden. Eriksen kĂŒmmert sich um den EckstoĂ von der rechten Seite, findet aber keinen Abnehmer. Tunesien befreit sich problemlos.
1. | DĂ€nemark spielt in den roten Heimtrikots, die schwarze Kluft des Protests bleibt erstmal im Schrank. Tunesien trĂ€gt WeiĂ.
1. | Der Ball rollt!
vor Beginn | Die Nationalhmynen laufen, beide Teams singen. Gleich gehts los!
vor Beginn | Noch der Blick auf die Schiedsrichter: An der Pfeife agiert Cesar Arturo Ramos. Der 38 Jahre alte Mexikaner ist seit 2014 internationaler Referee, bei der WM in Russland 2018 leitete er drei Spiele. UnterstĂŒtzt wird er im VAR-Bereich von seinem Landsmann Fernando Guerrero.
vor Beginn | Gespielt wird im Education City Stadium in Al-Rayyan. 40 000 Zuschauer finden Platz in der Arena, die 2020 erstmals fĂŒr FuĂballspiele genutzt wurde: Im Finale der FIFA Klub-WM siegten die Bayern mit 1:0 gegen Tigres aus Mexiko. Nach der Nationen-WM soll die KapazitĂ€t auf 25 000 gesenkt und das Stadion als SpielstĂ€tte erhalten bleiben - unter anderem fĂŒr studentische Mannschaften. Namensgebend ist nĂ€mlich die sogenannte Education City: Ein weitlĂ€ufiger Komplex moderner Bildungseinrichtungen am Rand von Al-Rayyan, nur wenige Kilometer von Doha entfernt. Auf zwölf Quadratkilometern haben sich zahlreiche Hochschulen, Forschungseinrichtungen und andere AusbildungsstĂ€tten angesiedelt.
vor Beginn | Im Detail: Mit Dylan Bronn (US Salernitana, Serie A) und Montassar Talbi (FC Lorient, Ligue 1) verfĂŒgt die Mannschaft ĂŒber internationale erprobte Innenverteidiger, vor der Abwehr rĂ€umt der Kölner Ellyes Skhiri ab. Die Problemzone ist die Offensive. Die Tunesier sind traditionell nicht fĂŒr Torgefahr bekannt, so zu sehen in den K.o.-Spielen zur WM-Qualifikation, als man Mali zwar besiegte (1:0, 0:0), das einzige Tor aber ein Eigentor war.
vor Beginn | Die tunesische Ausgangslage ist freilich eine andere. In einer Gruppe mit Frankreich und DĂ€nemark bleibt dem Afrika-Cup-Sieger von 2004 nicht mehr als die AuĂenseiterrolle. Bei jeder der fĂŒnf WM-Teilnahmen, zuletzt in Russland, sind die Nordafrikaner bereits in der Vorrunde gescheitert - das droht auch diesmal. Zwar können die Tunesier als ausgewiesene Defensivspezialisten eine unangenehme Turniermannschaft werden - doch gerade die fehlende Offensivpower dĂŒrfte eine Ăberraschung (das Achtelfinale) dann doch verhindern.
vor Beginn | Aus sportlicher Sicht hĂ€tte DĂ€nemark allen Grund zur Vorfreude. Bei der EM im vergangenen Jahr erst im Halbfinale an Gastgeber England gescheitert. Eine ĂŒberragende Qualifikation gespielt mit neun Siegen am StĂŒck. Die Niederlage im bedeutungslosen letzten Spiel gegen Schottland (0:2) Ă€nderte nichts am souverĂ€nen Gruppensieg mit einem TorverhĂ€ltnis von 30:3 (!). Und in der Nations League wurde der amtierende Weltmeister (und Gruppengegner) Frankreich noch zwei Mal besiegt. Selten ging DĂ€nemark mit derart hohen Erwartungen in ein Turnier.
vor Beginn | DĂ€nemark gehört zu den Nationen, in denen diese WM angesichts der Menschenrechtslage in Katar besonders kritisch betrachtet wird. Mit dem Slogan "Human Rights for all" wollte die dĂ€nische Nationalelf wĂ€hrend der WM trainieren - von der FIFA untersagt. Mit seiner Kleiderwahl fĂŒr die Spiele sorgt der dĂ€nische Verband trotzdem fĂŒr Aufsehen: Neben den roten Heimtrikots und den weiĂen AuswĂ€rtstrikots gibt es einen dritten Satz: Ganz in Schwarz und sehr schlicht gehalten, die Logos von AusrĂŒster und Verband sind kaum zu erkennen. Mit den Shirts soll ein Zeichen gegen Ausbeutung gesetzt werden. Ob die Ausweichtrikots zum Einsatz kommen, hĂ€ngt vom dĂ€nischen Turnierverlauf ab.
vor Beginn | Tunesien traute sich eine Generalprobe zu - und die ist geglĂŒckt. Gegen den Iran gab es ein 2:0. Zieht man diese Partie heran, sind es drei Wechsel: Bronn, Ben und Slimane spielen anstelle von Ghandri, Hannibal und Khazri (alle Bank).
vor Beginn | So beginnt Tunesien (3-4-3): Dahmen - Bronn, Meriah, Talbi - DrÀger, Skhiri, Laidouni, Abdi - Slimane, Jebali, Msakni.
vor Beginn | Ein Testspiel hat DĂ€nemark vor der WM nicht absolviert, der letzte Auftritt liegt rund drei Monate zurĂŒck: Trotz eines 2:0-Erfolgs ĂŒber Frankreich wurde die Finalrunde in der Nations League verpasst. Im Vergleich dazu stellt Trainer Kasper Hjulmand seine Mannschaft etwas defensiver ein. Innenverteidiger Kjaer ist neu dabei, dafĂŒr weicht Angreifer Damsgaard (Bank). Die DĂ€nen stellen damit auf eine Dreierkette um, die defensiv wohl zur FĂŒnferkette wird.
vor Beginn | So startet DÀnemark ins Turnier (3-5-2): Schmeichel - Christensen, Kjaer, Andersen - Kristensen, Delaney, Eriksen, Höjbjerg, Maehle - Skov Olsen, Dolberg.
vor Beginn | Herzlich willkommen bei der WM 2022 in Katar zur Begegnung der Gruppe D zwischen DĂ€nemark und Tunesien.