Das wars an dieser Stelle. Morgen wird der Betrieb in der UEFA Nations League fortgesetzt. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin!
Deutschland hat sich in Amsterdam derweil noch den späten Ausgleich gefangen, damit geht Griechenland als Tabellenführer aus dem ersten Spieltag der Liga A, Gruppe 2. Am Sonntag reist Hellas dann nach Augsburg und spielt gegen das DFB-Team. Serbien hat ein zweites Heimspiel und spielt am selben Tag um 18 Uhr schon gegen Oranje.
Ein durch und durch unterhaltsames, stellenweise rasantes Spiel endet doch noch mit dem gerechten Ergebnis. Es wirkte, als hätte Serbien die frühe Führung nicht gutgetan. Der Versuch, den Vorsprung zu verteidigen, ging gnadenlos nach hinten los. Griechenland war nach dem Rückstand durchweg stark unterwegs, jederzeit torgefährlich. Und belohnte sich, wenn auch spät, mit zwei wunderbaren Treffern. Einzig bei einer Doppelchance mit Ablauf der regulären Spielzeit benötigte Hellas das Glück des Tüchtigen. Das macht den Sieg aber kein bisschen weniger verdient.
90.+7. | Fünf Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, 96:10 Minuten lässt Nyberg spielen - doch der Zuschlag hilft Serbien nicht, Griechenland gewinnt!
90.+4. | Toooor! Serbien - GRIECHENLAND 1:2. Die letzte Pointe: Tsimikas nimmt ein letztes Mal die Beine in die Hand und rennt einem aus der Abwehrkette lang geschlagenen Ball hinterher. Kurz vor der Grundlinie schlägt er die Kugel aus vollem Lauf scharf an den Fünfer. Vanja und Pavlovic stehen beide schlecht. Und Douvikas köpft zum umjubelten Siegtreffer ein.
90.+2. | Das Geschehen ist ganz schön unübersichtlich gerade. Die fünfminütige Nachspielzeit läuft schon längst.
90.+1. | Außerdem bestreitet Androutsos die Schlussphase anstelle von Zafeiris.
90.+1. | Auch Griechenland wechselt nochmal. Michailidis kommt für Mavropanos.
90. | Tadic ist schon lange raus. Erst jetzt darf Sukacev dafür rein.
90. | Aber wen kümmerts - Serbien, Pfosten, Flanke, Glanztat Tzolakis! Eine irre Szene, die das Spiel fast auf den Kopf stellt. Terzic spielt aus dem linken Halbfeld ins Zentrum zu Joveljic, der gibt einen präzisen Innenristschuss aus 25 Metern ab, der an den Außenpfosten tickt. Zivkovic sichert den Abpraller und flankt schnell ins Zentrum. Wo Lukic mit seinem Kopfball-Aufsetzer an der Fußparade von Tzolakis scheitert. Ein starker Reflex des griechischen Keepers.
88. | Also Serbien sollte echt nochmal das Regelbuch studieren. Erst die verschenkten Einwürfe. Und jetzt trödelt Tadic bei seiner Auswechslung so sehr, dass Sukacev warten muss, bis er das Feld betreten darf, das Tadic trotzdem verlassen muss. Nyberg bleibt konsequent in der Regelauslegung, Serbien spielt in Unterzahl.
87. | Tetteh hat Schwung reingebracht. Tzolis dagegen sind die Minuten anzumerken. Sein Schuss nach der feinen Vorlage von Tetteh nach dessen energischem Vorstoß durchs Mittelfeld verrutscht völlig und fliegt weit über den rechten Giebel.
85. | Angesichts der auf dem Papier überlegenen Gruppengegner Deutschland und Niederlande fällt es leicht zu floskeln, dass für beide Teams die Punkte im direkten Duell der Gruppen-Außenseiter von enormer Relevanz sind. Entsprechend ist das Spiel seit dem Ausgleich auch wesentlich offener geworden. Das 1:1 ist längst nicht in Stein gemeißelt. Das wird noch eine spannende Schlussphase.
83. | Zafeiris rutscht auf dem seifigen Grün aus, Zivkovic übernimmt, doch Zafeiris wischt ihm im Fallen mit der Hand den Ball vom Fuß. Das muss natürlich Gelb geben.
81. | Auch Nemanja Gudelj ist immer noch Nationalspieler. Der langjährige Sevilla-Profi, mittlerweile beim FC Getafe unter Vertrag, kommt für Simic ins Spiel.
78. | Also macht Griechenland einfach weiter. Und kommt durch eine schöne Einzelleistung von Tetteh zur nächsten Halbchance. Der Joker dribbelt sich halblinks mit viel Energie in den Strafraum, zieht ab. Und wird noch gerade so von einem grätschenden Gegenspieler geblockt.
76. | Selten war ein Ausgleich so überfällig wie der von Griechenland eben. Auch das 1:1 entspricht immer noch nicht dem Spielgeschehen.
76. | Fast die kalte Dusche für die Gäste. Milinkovic-Savic zeigt mal seine Klasse, dreht am Mittelkreis auf und verlagert das Spiel auf die freie linke Seite zu Terzic. Der legt an der Grundlinie zurück zu Tadic, der eigentlich mit dem ersten Kontakt abziehen sollte. Er will den Ball offenbar annehmen. Wird dabei aber von hinten fair umgerempelt und vertändelt damit diese verheißungsvolle Szene.
74. | Außerdem spielt jetzt Douvikas für den müde gewordenen Karetsas.
74. | Zwei Wechsel bei Griechenland, bevor es weitergeht: Tetteh kommt für Pavlidis, der das Tor gerade richtig stark aufgelegt hat.
74. | Toooor! Serbien - GRIECHENLAND 1:1. Bei aller Neutralität, aber: endlich. Der Ausgleich für Hellas. Pavlidis macht einen langen Ball an der Strafraumkante klasse fest, wird zwar gestellt, bekommt sich aber parallel zur Strafraumlinie laufend mit engen Schritten freigedribbelt. Er spielt dann den gut getimten Pass links in den Strafraum zu Tzolis. Und der schießt aus spitzem Winkel präzise und mit Hilfe des Innenpfostens ins lange Eck ein.
72. | Terzic ist keine Minute auf dem Feld. Da grätscht er Karetsas um. Ein Foul der fieseren Art, die Gelbe ist redlich verdient.
71. | Aber lange noch nicht so unauffällig wie der unsichtbare Jovic. Der fiel einzig durch seine vergebene Großchance im ersten Duchgang auf. Der ehemalige Frankfurt-Stürmer Joveljic kommt rein.
71. | Doppelwechsel bei Serbien: Aleksa Terzic kommt für Kostic, der gewohnt viel Einsatz zeigte, aber auch äußerst unauffällig war.
68. | Griechenland nähert sich dem zweiten Treffer. Nach xGoals. Serbien ist im zweiten Durchgang noch gänzlich ohne nennenswerte Torchance.
66. | Nächster griechischer Angriff, wieder schön gespielt, wieder ein dickes Ding, aber keinerlei Überzeugung im Abschluss: Auf der rechten Seite wird nach einer wunderbaren Seitenverlagerung Tzolis im Strafraum freigespielt. Der Pass geht zurück, Karetsas lässt umsichtig passieren, denn dahinter steht Ioannidis völlig frei. Doch der hebt den Ball mit der Innenseite aus 16 Metern nur genau auf Vanja.
63. | Erster Wechsel bei Griechenland: Fotis Ioannidis kommt für Charalampos Kostoulas.
63. | Tadic sieht die erste Gelbe Karte der Partie, weil er auf der linken Seite einen freien Ball schlagen will, aber nur das Schienbein von Vagiannidis trifft.
62. | Weiter gehts mit Pavlidis, der es ebenfalls aus 20 Metern versucht. Und Vanja schon etwas mehr fordert. Diesmal muss der serbische Keeper zur Seite fallen und nachfassen. Auch das gelingt aber sicher. Griechenland stockt das Torschusskonto weiter auf, aber nicht die Tore.
61. | Viel Kleinklein rechts im serbischen Strafraum. Dann wird der Ball auf Karetsas abgelegt, der aus 20 Metern halbrechter Position schießt. Aber direkt auf Vanja, der die Kugel sicher fängt.
58. | Mal ein serbischer Entlastungsangriff. Und tatsächlich springen zwei nicht ungefährliche Flanken von der rechten Seite bei raus. Doch weder die Hereingabe von Milinkovic-Savic noch die von Simic kann im Zentrum abgenommen werden.
55. | Es sind 80 Prozent Ballbesitz für Hellas in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs. Und schon wieder weitere 0,5 xGoals. Und für Serbien braucht mit Simic der nächste Spieler zu lang für seinen Einwurf. Das ist die falsche Spielsituation, um den Ball zu halten.
53. | Und wenn Griechenland dann erstmals ins Tor trifft, zählt der Treffer nicht. Pavlidis hebt die Kugel frei vor Vanja am Keeper vorbei und ins Netz. Stand zuvor beim Steckpass aus dem Mittelfeld aber knapp im Abseits. Die Fahne ging direkt hoch und die Entscheidung wird schnell bestätigt.
52. | Griechenlands Spielanteile im zweiten Durchgang liegen gefühlt bei 100 Prozent. Und vieles davon im gefährlichen Raum. 30-40 Meter vor dem serbischen Tor läuft die Kugel durch die Reihen. Dann die Flanke von Tsimikas aus dem linken Halbfeld. Im Zentrum verpasst erst Pavlidis. Und am langen Pfosten kommt Vagiannidis zu spät.
50. | Dann also der Freistoß. Und bei dem sieht Keeper Vanja das erste Mal an diesem Abend nicht gut aus. Er kommt raus, aber nicht an den Ball. Und hat Glück, dass weder Mavropanos noch Retsos das Spielgerät aufs Tor gedrückt bekommen. Beide Innenverteidiger wirken da etwas überrumpelt von der unverhofften Chance.
49. | Wenn der Stürmer seinen Schuh verliert, dann liegt meistens ein Foul vor. Also geht es jetzt gleich mit dem Freistoß von Tsimikas im linken Halbfeld weiter. Zunächst muss sich Tzolis aber seinen rechten Stiefel neu binden.
48. | 14 Torschüsse, 1,2 xGoals und über 60 Prozent Ballbesitz reichten Griechenland nicht für einen Torerfolg. Das Liegenlassen der hochkarätigen Chancen ist der einzige Makel, den Coach Jovanovic gegen seine Heimat angesprochen haben dürfte. Und Serbien sollte unbedingt stabiler verteidigen. Vor allem die tiefen Räume hinter der Abwehrkette bekommt Griechenland fast immer bespielt.
46. | Griechenland wechselt nur die Spielrichtung. Weiter geht's.
46. | Ein Wechsel bei Serbien, bevor es weitergeht: Lukic kommt für Cvetkovic.
Halbzeit | Mit viel Glück und dank eines starken Schlussmannes rettet Serbien die frühe Führung in die Pause. Die Gastgeber starteten stark und freuten sich nach nicht mal vier Minuten über die Rückkehr von Tadic, der gleich als Vorlagengeber in Erscheinung trat. Sie waren danach aber deutlich unterlegen. Griechenland spielte mit viel Druck und immer wieder über die Außenpositionen nach vorne und ließ gute Chancen zum verdienten Ausgleich liegen. Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Durchgang.
45.+1. | Die ist wie der gesamte erste Durchgang schnell rum. Pause!
45. | Eine Minute gibt es nur obendrauf.
44. | Auch in der UEFA Nations League gelten die neuen Regeln, wenn auch Griechenland und Serbien aufgrund der verpassten WM noch keine Berührung mit ihnen hatten: Tadic braucht zu lange für einen Einwurf, den Nyberg dann konsequent den Griechen zuspricht. Passt irgendwie ins Bild.
42. | Da wurden gerade viele griechische Haare gerauft. Die Gäste verzweifeln langsam an der Masse der vergebenen Chancen und hadern mit ihrem Schicksal. Es sollte doch mal einer reinfallen. Wobei Tzolis sich da eben keinen Vorwurf machen kann. Das war schlichtweg herausragend pariert vom serbischen Schlussmann.
40. | Tsimikas hinterläuft Tzolis, der geht lieber selbst und will schlenzen, wird aber geblockt. Schnell vergessen, denn der nächste Abschluss von Tzolis hat es dafür so richtig in sich: Zafeiris sichert den geblockten Ball und legt quer zu Tzolis, der schießt aus 18 Metern zentraler Position mit der Innenseite direkt. Und der lange Vanja kratzt den Ball mit beiden Händen aus dem rechten Winkel.
38. | Ganz schön kurzweilige Angelegenheit. Wir sind ehrlich, wir hatten mehr Kampf und Krampf erwartet, aber das ist es echt gar nicht. Eine durchweg flüssige und gut anzusehende Veranstaltung, wofür vor allem Griechenland verantwortlich zeichnet. Dass Serbien sich mit der Führung zurückzieht, ist natürlich vertretbar. Dass dem Gegner aber so viele Chancen ermöglicht werden, sollte zu Bedenken geben.
35. | Griechischer Dauerdruck wieder in dieser Phase. Tsimikas mit der Flanke von der linken Seite, Pavlidis fehlt ein kleines Stück Höhe, um den Ball aus vier Metern mit der Stirn aufs Tor zu drücken. So rutscht er durch und wird auf der anderen Seite wieder festgemacht. Erst die nächste Flanke kann Vanja abfangen, erst dann flacht der Druck wieder ab.
34. | Auch das gibt es hier: Variabilität. So taucht Tzolis jetzt mal auf der rechten Seite auf und spielt gefährlich vors Tor. Pavlidis fehlt nur ein Meter, der Weg zum Tor wäre kurz gewesen.
32. | Sehr schön, wie Tzolakis eine Ecke abfängt und dann den weiten Abwurf zu Karetsas schleudert. Der sprintet durchs linke Halbfeld und will ins Zentrum zu Pavlidis flanken. Ein serbischer Kopf ist dazwischen. Aber das hat stellenweise echt Qualität, was die Teams hier anbieten. Liga A steht drauf, Liga A ist drin, wenn auch keine der für gewöhnlich erstgenannten Topnationen im Einsatz sind.
30. | Und dann aber das: Jovic lässt das 2:0. liegen. Der Angriff wirkt versandet, als der aufgerückte Pavlovic mit dem Heber von Tadic links im Strafraum nichts anfangen kann und von Vagiannidis gestoppt wird. Etwas hüftsteif bekommt der lange Verteidiger den Ball aber mit dem Rücken zum Tor noch kurz ins Zentrum gelegt. Aber Jovic hat seinen Torinstinkt vor vielen, vielen Jahren in Frankfurt gelassen. Er muss die Kugel aus elf Metern eigentlich nur ins Tor drücken. Hebt ihn aber einen Meter zu hoch.
29. | Acht Torschüsse hat Hellas schon gesammelt, für 0,86 xGoals waren die gut. Das Spiel würde vermutlich anders laufen, stünde es 0:0. Trotzdem ist die Führung für Serbien längst ganz schön glücklich.
27. | Da war aber viel Platz für Tzolis auf dem linken Flügel. Und in der Mitte steht Karetsas ganz schön frei. Da müsste von links neben dem Strafraum ein scharfer Querpass zwischen Keeper und Verteidiger ins Zentrum her, dann kann Karetsas da reinrennen. Bekommt Tzolis aus vollem Lauf aber nicht hin. Der Ball hoppelt nur an die Sechzehnergrenze. Wo Serbien klären kann. Und im Zuge der zweiten Welle steht Tzolis dann im Abseits.
24. | Serbien kann mal ein bisschen Druck rausnehmen, auch, weil Maksimovic und Kourbelis mit den Köpfen zusammenprallen, was eine fast zweiminütige Pause nach sich zieht. Beide Trainer nutzen das im Regen von Belgrad, um ihren Spielern neue Anweisungen zu geben. Irgendwo dürften beide Teams gerade zufrieden sein. Serbien führt. Und Griechenland macht ein gutes Spiel, das nötige Quäntchen Glück und Abschlussqualität fehlt noch.
21. | Die griechischen Muster bleiben gleich, wir könnten langsam anfangen, Einträge zu kopieren. Tzolis geht links ins Dribbling gegen Retsos, zur Grundlinie, der Ball zurück, einen Meter hinters Fünfmetereck. Wo Pavlidis den Ball annimmt, einen Haken schlägt und schießt. Cvetkovic blockt entscheidend vor der Torlinie.
20. | Dann taucht Serbien auch nochmal vorne auf, als sich Sergej Milinkovic-Savic rechts in den Strafraum tankt. Er lupft den Ball an Retsos vorbei und will durchgehen, rennt dabei aber voll in Retsos rein. Ein Foul ist das nicht, Nyberg winkt sofort ab.
18. | Hier spielt nur Griechenland. Mit Tzolis, der stark in die Partie kommt und viel Gefahr ausstrahlt. Jetzt dribbelt er von seiner linken Seite nach innen, findet keine Lücke, dreht ab, lässt sich wieder zur Seitenlinie fallen. Richtung Grundlinie bleibt es gefährlicher. Wieder der Pass zurück, diesmal verpassen seine Kollegen im Zentrum.
15. | Nächste Topchance für Griechenland, das immer gefährlich wird, wenn es sich zur Grundlinie durchspielt. Diesmal auf der rechten Seite, wo Vagiannidis durchstartet und zurücklegt. Kostoulas schießt aus acht Metern direkt. Und zielt zu hoch. Maksimovic ist mit seiner riskanten Grätsche noch gerade rechtzeitig zur Stelle, um Kostoulas entscheidend und noch gerade so fair zu behindern.
14. | Griechenland bleibt bemüht, den frühen Rückschlag so schnell wie möglich wieder wettzumachen und spielt mit viel Druck nach vorne. Das Spiel findet fast ausschließlich in der serbischen Hälfte statt. Da ist es kein Zufall, dass Karetsas einen frei springenden Ball vor der Abwehrkette aufnehmen und aus 20 Metern schießen kann. Vanja im serbischen Tor ist schnell unten und wehrt zur Seite ab.
11. | Das Stadion Rajko Mitic in der serbischen Hauptstadt ist leider nur spärlich gefüllt. Auf die Qualität des Spiels wirkt sich das nicht aus, hier geht es direkt zur Sache. Vielleicht half es auch, dass die leeren Ränge die Veranstalter nicht daran hinderten, nach den Hymnen ein kleines Feuerwerk abzubrennen. Die Spieler machen es ihnen gleich.
9. | Aber Griechenland ist hier auch richtig gut drin. Mit zwei Pässen wird erneut Tzolis die linke Seite entlang und bis zur Grundlinie geschickt. Wieder geht der Ball in den Rückraum. Und diesmal hält Pavlidis den Fuß rein und schiebt die Kugel nur knapp rechts am Tor vorbei.
8. | Seit dem dritten Gruppenspiel bei der EURO 2024 in Deutschland, einem 0:0 gegen Dänemark samt folgendem Turnieraus, hat Dusan Tadic kein Länderspiel mehr bestritten. Heute trägt er direkt wieder die Kapitänsbinde. Und legt nach nicht mal vier Zeigerumdrehungen das 1:0 für sein Land auf. Der Jubel danach war symptomatisch: Tadic wurde mehr geherzt als Torschütze Zivkovic.
6. | Was für ein rasanter Beginn. Fast folgt unmittelbar die Antwort. Tzolis dribbelt sich auf der linken Seite zur Grundlinie und legt in den Rückraum zurück. Karetsas schließt ab, trifft den Ball mit der Innenseite nicht richtig, doch gerade das macht ihn so gefährlich. Unkonventionell fliegt der Ball im Bogen Richtung Tor und über Vanja hinweg. Und klatscht an den rechten Außenpfosten.
4. | Tooooor! SERBIEN - Griechenland 1:0. Griechenland wird überrumpelt. Ein einfacher Bogenball links in den Strafraum reicht, um Chaos auszulösen. Tadic läuft ein, kommt locker an den aufspringenden Ball und hebt ihn mit der Innenseite hinter den Elfmeterpunkt. Dort steht Zivkovic völlig frei. Und drückt die Kugel per Dropkick unhaltbar ins linke Eck.
3. | Vom Anstoß weg spielt sich Serbien nach vorne und kommt nach 90 Sekunden zur ersten Torchance, da hat Griechenland den Ball noch nicht ein Mal in den Reihen gehabt: Zivkovic spielt von der rechten Außenbahn einen Ball tief in den Sechzehner zu Maksimovic. Der schießt im Fallen. Tzolakis macht die kurze Ecke zu und pariert. Und auch die folgende Ecke übersteht Griechenland schadlos.
1. | Anpfiff vom erfahrenen UEFA-Topschiedsrichter Glenn Nyberg aus Schweden!
vor Beginn | Mit Dusan Vlahovic fehlt nämlich das aktuelle Aushängeschild des serbischen Fußballs. Der langjährige Serie-A-Knipser wechselte vor wenigen Wochen zu Besiktas. Und verletzte sich dort prompt. Er steht Serbien in dieser Länderspielphase nicht zur Verfügung. Mit Aleksandar Mitrovic und Nikola Milenkovic fehlen weitere erfahrene Leistungsträger. Was ein Vakuum im Kader hervorrief, das der 37-jährige Tadic füllen soll. Er startet heute auch direkt - neben dem in der Bundesliga noch bestens bekannten Luka Jovic.
vor Beginn | In Serbien soll Veljko Paunovic das immer noch junge Fußballland in erfolgreiche Zeiten führen. Der 49-jährige Coach bestreitet heute sein siebtes Spiel als Nationaltrainer. Und sein Kader bringt eine dicke Überraschung mit. Dusan Tadic, vielleicht der beste und talentierteste serbische Fußballspieler der letzten zehn Jahre, ist nach zwei Jahren Abstinenz wieder dabei. Der langjährige Kapitän hatte seine internationale Karriere eigentlich nach der EM 2024 beendet. Auch ein schwerer Ausfall führte zu seinem Comeback.
vor Beginn | Ein ganz besonderes Spiel wird es natürlich für Ivan Jovanovic. Der hat vor zwei Jahren das Traineramt bei der griechischen Nationalmannschaft übernommen. Und trifft heute als gebürtiger Serbe erstmals in seiner langen Karriere auf sein Heimatland. Schon als Spieler lief Jovanovic fast die kompletten 90er Jahre für Iraklis in Griechenland auf, dann trainierte er unter anderem zweieinhalb Jahre lang den Vorzeigeklub Panathinaikos. Ein Fußballfachmann mit zwei Herzen in seiner Brust.
vor Beginn | Mit europäisch erfahrenen Profis wie Mavropanos, Retsos, Tsimikas, Pavlidis oder Tzolis, der im Sommer mit seinem Wechsel zum FC Arsenal einen gewaltigen Karrieresprung vollzogen hat, kann Griechenland auf eine spannende Generation blicken. Und mit den angesprochenen Karetsas und dem leider verletzten Konstantelias steht theoretisch eine brandgefährliche Flügelzange zur Verfügung. Hellas stellt ein unberechenbares Team mit viel Überraschungspotenzial.
vor Beginn | Griechenland ist das erste Mal in der Liga A dabei und verdankt das erfolgreichen Playoffs gegen Schottland im Sommer 2025, die im Rückspiel mit einem starken 3:0-Sieg in der Fremde entschieden wurden. Mit den prominenten Gegnern in der Gruppe 2 darf Griechenland einen deutlichen Qualitätssprung machen. Und sich damit Entwicklungschancen für das junge Team erhoffen.
vor Beginn | Auch Griechenland war bei der WM-Endrunde nur Zuschauer. Hier war das letzte Pflichtspiel ein 0:0 in der WM-Quali gegen Belarus, gefolgt von vier Testspielen im aktuellen Kalenderjahr, von denen keins gewonnen werden konnte. Trainer Ivan Jovanovic muss heute und in Zukunft auf den am Kreuzband schwer verletzten Hoffnungsträger Giannis Konstantelias verzichten, mit Konstantinos Karetsas ist dafür der andere neue und junge BVB-Wirbelwind von Anfang an dabei.
vor Beginn | So beginnt Griechenland: Tzolakis - Vagiannidis, Mavropanos, Retsos, Tsimikas - Karetsas, Kourbelis, Zafeiris, Tzolis - Kostoulas, Pavlidis.
vor Beginn | Serbien hatte die FIFA WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko verpasst, entsprechend ist das letzte Pflichtspiel ganz schön lange her. Es war der 2:1-WM-Quali-Sieg gegen Lettland am 16. November des Vorjahres. Seitdem gab es vier Testspiele im Jahr 2026 - von denen drei verloren gingen. Auffällig in der Startelf: Mit Keeper Vanja Milinkovic-Savic, Schienenspieler Filip Kostic oder Kreativposten Dusan Tadic setzt Trainer Veljko Paunovic auf auffällig viele alte Recken. Dazu später mehr.
vor Beginn | So spielt Serbien: V. Milinkovic-Savic - Simic, Erakovic, Pavlovic, Kostic - Zivkovic, S. Milinkovic-Savic, Maksimovic, Cvetkovic - Tadic, Jovic.
vor Beginn | Fußball-Deutschland schaut mit gebannten Blicken nach Amsterdam, wo Jürgen Klopp sein viel beachtetes Debüt als Bundestrainer gibt. Doch parallel dazu lohnt sich auch ein Blick auf die Nebenplätze des Kontinents, auf dem die UEFA Nations League heute in ihre fünfte Austragung startet. Zum Beispiel nach Belgrad, wo wir uns von Deutschlands weiteren Gruppengegnern Serbien und Griechenland ein enges Duell auf Augenhöhe versprechen können.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der UEFA Nations League zur Begegnung des 1. Spieltags zwischen Serbien und Griechenland.