Fazit: Was für ein wildes Spiel! Der Hamburger SV unterliegt dem 1. FC Union Berlin mit 0:1 und das ist aus Sicht der Rothosen ganz bitter. Hamburg zeigte eine dominierende erste Hälfte und war auch in der zweiten Hälfte gut, verzweifelte aber am Aluminium und Torfrau Cara Bösl. Die Gäste werden selbst nicht ganz wissen, wie sie die drei Punkte über die Ziellinie retten konnten, dürfen sich aber nach dem entscheidenden Tor von Amber Tysiak aus der 60. Minute - das, passend zum Spiel, auch sehr wild war - über den Sieg freuen. Die Köpenickerinnen sind damit in der Rückrunde auswärts bislang ungeschlagen. Für den HSV könnte es noch ganz brenzlig im Abstiegskampf werden, denn am nächsten Spieltag muss man nach Köln und am letzten Spieltag zu den Meisterinnen aus München. Unions Restprogramm besteht aus einem Heimspiel gegen Hoffenheim und dem abschließenden Duell bei Eintracht Frankfurt.
90. | Spielende
90. | Das gibt es nicht! Der Ball rutscht durch und Bösl wischt den noch an das Aluminium!
90. | Es sind spannende Schlussminuten, Union kriegt jedoch immer ein Bein dazwischen...
90. | Die Gastgeberinnen schmeißen alles nach vorne, die Verletzungsunterbrechung wird nachgespielt. Linberg kommt sogar zum Schuss, aber Steuerwald blockt zur Ecke.
90. | Tysiak muss erst einmal das Feld verlassen, es geht weiter mit Einwurf für den HSV. Einen weiten Ball hat dann Bösl ohne jegliche Probleme, es schaut gut aus für den FCU.
90. | Noch immer dauert die Verletzungsunterbrechung an, die Hamburger Fans werden ungeduldig.
90. | Tysiak hat es nach einem Zusammenprall mit der eigenen Mitspielerin erwischt, sie muss länger behandelt werden.
90. | Fünf Minuten bleiben dem HSV noch, um hier wenigstens noch das Unentschieden zu schaffen.
90. | Nachspielzeit: Es werden 5 Minuten nachgespielt.
90. | Es wird hitziger, denn für Hamburg steht viel auf dem Spiel. Die Rothosen bekommen noch einen Freistoß und können dann froh sein, dass die Köpenickerinnen im Gegenzug einen Konter ganz schlecht im Mittelfeld ausspielen. Wilde Phase!
90. | Gelbe Karte für Cara Bösl (1. FC Union Berlin). Bösl sieht Gelb wegen Zeitspiel.
89. | Gelbe Karte für Hannah Eurlings (1. FC Union Berlin)
87. | Was für eine Chance! Nach einer Kontersituation und einem langen Ball auf Kardesler schafft es die Jokerin, Reissner nach einer Weile abzukochen und nahe des Elfmeterpunktes abzuschließen - wieder nur Aluminium! Stark gemacht von der Hamburgerin, das Glück scheint jedoch heute nicht auf Hamburger Seite zu sein.
86. | Es geht weiter für die Berlinerin, die Uhr tickt für die Eisernen.
85. | Die nächste Unterbrechung, da Eurlings von Morich gestempelt wird und Schmerzen hat.
85. | Auswechslung bei Hamburger SV: Magou Doucoure, Einwechslung bei Hamburger SV: Carla Morich
84. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Lisa Heiseler, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Marina Georgieva
83. | Gelbe Karte für Christin Meyer (Hamburger SV). Meyer läuft Bösl zu hart an und entschuldigt sich direkt. Bösl kann nach einer kurzen Zeit weitermachen.
82. | Eckball für die Gastgeberinnen: Stoldts Ecke kommt nahe des Elfmeterpunktes, Böhler macht es dann aber zu zentral und Bösl freut sich über die Kugel.
80. | Die letzten zehn Minuten regulär laufen, schaffen die Rothosen das heiß ersehnte Tor noch?
78. | Tysiak leistet sich einen Patzer im Aufbauspiel und kann dann froh sein, dass Abseits gepfiffen wird - denn der Schuss von Stoldt mittig aus der Distanz war an den Innenpfosten geknallt.
77. | Rodolfo Cardoso bringt noch einmal frische Kräfte für die Schlussphase, Dönges und Kardesler sollen für Torgefahr sorgen.
77. | Auswechslung bei Hamburger SV: Paulina Bartz, Einwechslung bei Hamburger SV:
77. | Auswechslung bei Hamburger SV: Melina Krüger, Einwechslung bei Hamburger SV: Vildan Kardesler
75. | Camilla Linberg verzieht ihren Abschluss mittig von der Sechzehnergrenze komplett, da war mehr drinnen! Zuvor hatten es ihre Teamkolleginnen schnell gespielt.
74. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Jenny Hipp, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Antonia-Johanna Halverkamps
74. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Judith Steinert, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Ida Heikkinen
73. | Kontersituation für Union über rechts, Bauereisen holt dann aber am Strafraum nur die Ecke heraus. Der Eckball von rechts ist zu weit und fliegt direkt in das Toraus.
70. | Linbergs Standard aus dem rechten Halbfeld wird gefährlich, da Bartz halbrechts im Strafraum sich die Kugel im Fallen noch vorlegen kann und auf die Latte lupft.
68. | Schiedsrichterin Heidenreich unterbricht die Partie für eine Trinkpause, 24 Grad herrschen in Hamburg. Beide Teams nutzen die Gelegenheit für eine kleine Ansprache.
67. | Die Gäste sind nun das spielbestimmende Team, der Gegentreffer scheint die Rothosen ein wenig verunsichert zu haben. Eine Niederlage wäre ein herber Dämpfer.
65. | Ecke für die Eisernen, mal wieder eine Aufgabe für Eurlings. Paulick ist nach dem Ball von Steuerwald zur Stelle und hat dann im Nachfassen die Kugel sicher.
63. | Das läuft natürlich gar nicht nach Plan für die Hamburgerinnen, für die ein Dreier so wichtig im Abstiegskampf wäre. Zudem waren sie über weite Strecken eigentlich die bessere Mannschaft.
61. | Tooor für 1. FC Union Berlin, 0:1 durch Amber Tysiak. Union führt und das war ein kurioses Tor! Ausgehend von einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld scheitert Hipp mittig aus dem Rückraum zunächst an Paulick, die Kugel fliegt an den Innenpfosten und dann wieder heraus - und dann geht sie im Getümel aus kurzer Distanz aber irgendwie doch noch über die Linie. Amber Tysiak bekommt das Tor zugeschrieben.
60. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Anna Weiß, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Nele Bauereisen
60. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Sophie Weidauer, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Naika Reissner
60. | Auswechslung bei Hamburger SV: Mia Büchele, Einwechslung bei Hamburger SV: Melanie Brunnthaler
60. | Auswechslung bei Hamburger SV: Sophie Hillebrand, Einwechslung bei Hamburger SV: Camilla Linberg
59. | Gelbe Karte für Pauline Machtens (Hamburger SV). Machtens kommt im Mittelfeld zu spät gegen Eileen Campbell.
57. | Die Gäste fast mit dem Tor! Eurlings hat die Übersicht für Hipp mittig im Strafraum-Rückraum, die abzieht und an Paulick scheitert. Allerdings ist die Torfrau nicht souverän und die Kugel liegt am linken Pfosten frei, dann steht Heiseler aber wohl im Abseits und die Situation wird abgepfiffen.
56. | Eurlings bringt den Freistoß aus dem linken Halbfeld direkt in den Sechzehner: Paulick kommt raus, macht das gut und hat dann auch den Nachschuss von Weidauer von halbrechts aus der Distanz.
53. | Der FCU macht das Spiel breit, muss allerdings immer wieder von hinten aufbauen, da Hamburg relativ hoch und effektiv presst.
51. | Das hätte die Führung sein müssen! Bösl sieht einmal nicht gut aus nach dem Freistoß und greift daneben, Hillebrand halblinks im Strafraum-Rückraum bekommt den Ball freistehend und will ihn ins lange Eck lupfen - rechts vorbei!
50. | Gelbe Karte für Judith Steinert (1. FC Union Berlin). Steinert sieht Gelb im rechten Halbfeld nach Foul gegen Hillebrand, dafür hätte es allerdings keine Karte geben müssen.
48. | Freistoß für die Eisernen aus dem linken Halbfeld, der zwar erst einmal nichts einbringt, aber Union behält die Kugel im Getümel in und um den Sechzehner.
46. | Die zweite Halbzeit läuft, wir hoffen auf ein paar Tore!
46. | Anpfiff 2. Halbzeit
Halbzeit | Pause im Volksparkstadion! Zwischen dem Hamburger SV und Union Berlin steht es nach der ersten Halbzeit 0:0 - und das ist ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Berlinerinnen, denn Hamburg hatte deutlich mehr vom Spiel. Mehrere Großchancen reichten dem HSV nicht in Führung zu gehen, was vor allem auch an Keeperin Cara Bösl lag, denn die FCU-Keeperin war mit Abstand die beste Spielerin der Gäste und zeigte großartige Paraden. So bleibt es spannend für die zweite Halbzeit: Kann Hamburg die Chancenverwertung verbessern oder kommen die Eisernen doch noch in Fahrt?
45. | Ende 1. Halbzeit
44. | Ecke für die Cardoso-Elf, Büchele führt von rechts aus und Meyer kommt wieder mit dem Kopf aus kurzer Distanz dran: Dieses Mal ist es jedoch deutlich ungefährlicher und Bösl hat keinerlei Probleme.
42. | Das Spiel plätschert der Pause entgegen, geht es torlos in die Kabinen?
40. | Auch Hamburg kommt grade nicht in die Gefahrenzone der Gäste, im Gegenzug macht es Berlin schnell durch Heiseler - ihre Hereingabe von rechts in den Sechzehner kann aber noch geklärt werden.
38. | Ailien Poese wird wohl mit der ersten Hälfte ihrer Mannschaft nicht zufrieden sein, ihr Team ist zwar aktuell bemüht, kommt aber einfach nicht durch die letzte Kette der Gastgeberinnen.
35. | Vor den Augen von Merlin Polzin, dem Trainer der HSV-Männer, nimmt sich die Partie aktuell eine kleine Verschnaufpause.
32. | Paulick zeigt eine gute Strafraumbeherrschung und faustet erst den Schuss von Heiseler weg und dann noch eine weite Flanke aus dem rechten Halbfeld.
30. | Die Führung für die Gastgeberinnen wäre natürlich längst verdient, aber FCU-Keeperin Bösl ist bislang die beste Spielerin ihrer Mannschaft und dank ihr steht es weiterhin 0:0.
28. | Drei Großchancen für den HSV hintereinander und die Hamburgerinnen bringen den Ball nicht über die Linie! Aus spitzem, linken Winkel haut Büchele einen Freistoß an das rechte Lattenkreuzeck, anschließend kommen Bartz und Stoldt aus kurzer Distanz zum Nachschuss - aber Bösl zeichnet sich wieder mehrmals aus, die Keeperin ist heute in Topform.
27. | Krüger lässt auf dem rechten Flügel Tysiak lässig stehen, zieht mit Tempo vorbei und flankt dann vor den linken Pfosten, wo sich jedoch keine Abnehmerin findet.
25. | Doucoure mit dem Fehler bei der Annahme beim Verteidigen, im Strafraum kann sie dann aber doch noch ihren eigenen Fehler knapp vor Kamber zur Ecke klären - und die bringt nichts ein.
23. | Wieder Freistoß für die Berlinerinnen aus dem linken Halbfeld, der kommt nun allerdings nicht auf den Kasten von Lea Paulick.
21. | Der Ball liegt nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld im Hamburger Tor, aber Heidenreich pfeift ein Offensivfoul von Kamber an Böhler und das Tor zählt nicht. Die Entscheidung geht wohl in Ordnung. Dennoch: Der FCU kann Standards!
20. | Wieder Meyer! Krüger serviert eine perfekte Flanke auf den Kopf von Meyer und die scheitert erneut mittig aus kurzer Distanz an Bösl, die heute bislang ganz stark drauf ist.
19. | Gelbe Karte für Jenny Hipp (1. FC Union Berlin). Taktisches Foul von Hipp an Meyer, die im Mittelfeld sonst durch gewesen wäre.
18. | Die Großchance scheint den Gastgeberinnen Selbstbewusstsein gegeben zu haben, sie halten den Druck weiterhin hoch.
16. | Ecke für die Heimmannschaft und viel fehlt nicht zum 1:0! Meyer schraubt sich nach einer scharf geschossenen Ecke von rechts im Fünfer hoch und köpft aus kurzer Distanz auf den Kasten, aber Bösl packt eine super Parade aus und hält das 0:0!
14. | Der HSV ist aktuell die bessere Mannschaft und strahlt deutlich mehr Torgefahr aus, vom FCU kam bislang noch nicht viel. Jetzt bekommen sie aber nach einem Missverständnis von Krüger und Doucoure zumindest einen Einwurf in der eigenen Hälfte.
12. | Das war gut! Eurlings bedient von links im Strafraum Weidauer vor dem rechten Pfosten, die die Kugel nicht mehr ganz wuchtig treffen kann - rechts vorbei.
10. | Jetzt vielleicht mal? Hamburg nutzt einen Fehlpass im Mittelfeld und macht es schnell, Weiß passt einige Meter links vor dem Sechzehner aber auf und klärt die Situation gekonnt.
8. | Aktuell passiert offensiv nicht viel, beide Mannschaften stellen die Räume gut zu und haben eine wache Defensive.
5. | Der ist nicht schlecht! Croatto bringt einen Freistoß von der rechten Außenbahn aus dem Halbfeld gen Tor und die Kugel senkt sich noch gefährlich Richtung zweiten Pfosten! Bösl ist da.
4. | Nun nähern sich die Gäste auch allmählich über die linke Außenseite an, kommen aber noch nicht durch.
2. | Der HSV kommt zuerst über rechts, Cara Bösl kann dann eine ungefährliche Flanke in den Strafraum ohne Probleme fangen.
1. | Los geht es! Schiedsrichterin Anna-Lena Heidenreich hat den Ball freigegeben. Wer holt sich die drei Punkte?
1. | Spielbeginn
vor Beginn | Nach dem wichtigen 1:0-Sieg gegen Nürnberg wechselt Cardoso drei Mal: Für Wrede spielt Michela Croatto, außerdem darf Hillebrand für Camilla Linberg von Beginn an spielen und auch Büchele bekommt einen Startelfplatz. Bei den Gästen aus Berlin gibt es nur eine Veränderung, Jenny Hipp ersetzt die verletzte Tanja Pawollek, die bis in den Sommer fehlen wird.
vor Beginn | Union Berlin musste sich am vergangenen Spieltag knapp gegen den alten und neuen Meister FC Bayern München geschlagen geben: 2:3 hieß es am Ende aus Unioner Sicht, damit krönten sich die Münchnerinnen zum Meister. Nachdem die Frauen von der Alten Försterei durch die Treffer von Sophie Weidauer und Lia Kamber jeweils ausgleichen konnten, entschied Giulia Gwinn in der 84. Minute die Partie zugunsten der Gäste. Aus den letzten drei Liga-Spielen gab es für das Team von Ailien Poese damit eine Niederlage, ein Unentschieden gegen die Wölfinnen vom VfL Wolfsburg und einen deutlichen 4:1-Sieg gegen den SV Werder Bremen.
vor Beginn | Es könnte ein heißer Endspurt für die Mannschaft von Trainer Rodolfo Cardoso werden, denn mit 18 Punkten ist man derzeit auf dem zwölften Tabellenrang und damit dem ersten Nichtabstiegsrang zu finden. Von unten lauert die SGS Essen mit 15 Zählern auf dem Konto, es wird also zunächst ein Zweikampf zwischen diesen beiden Mannschaften um den Klassenerhalt werden - Nürnberg mit 19 Punkten, derzeit auf dem elften Rang, könnte den Abstiegskampf zu einem Dreikampf machen. Jena mit nur elf Punkten auf dem letzten Platz hat kaum noch realistische Chancen einzugreifen.
vor Beginn | Spannung zu Beginn des 24. Spieltages! Mit dem Aufeinandertreffen des Hamburger SV und Union Berlin steigt die Spannung im Abstiegskampf, denn die Hamburgerinnen haben lediglich drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang und wollen heute einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Die Gäste aus der Hauptstadt rangieren mit 27 Punkten auf dem neunten Rang der Tabelle und haben mit Abstiegssorgen nichts mehr zu tun.
vor Beginn | Herzlich willkommen zur Partie Hamburger SV gegen 1. FC Union Berlin. Ab 15 Uhr rollt der Ball im Volksparkstadion.