Das wars von dieser Stelle von der Achtelfinalbegegnung aus Gladbach. Mehr Pokal gibts gleich. Ab 21:00 Uhr spielen BVB vs. Leverkusen und Leipzig vs. Magdeburg. Morgen wird die Runde komplettiert, wenn unter anderem Stuttgart und die Bayern eingreifen. Bis dahin und noch einen angenehmen Abend. Bis zum nächsten Mal!
Abschließend noch ein Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Teams: Die Borussia spielt am Freitagabend bei Schlusslicht Mainz. St. Pauli spielt am Tag darauf am Nachmittag in Köln.
Um den Gegner in der nächsten Runde zu erfahren, muss St. Pauli noch ein paar Tage warten. Die Auslosung der Viertelfinalpaarungen findet im Rahmen der Sportschau am Sonntag wieder im Deutschen Fußballmuseum Dortmund statt. Friedhelm Funkel wird die Lose ziehen. Die Partien sind für den 3./4. bzw. 10./11. Februar angesetzt.
Angesichts der jüngsten Ergebnisse von St. Pauli, aber auch der der Borussia, endet das Duell beider Teams im Pokal mit einer faustdicken Überraschung. Die Hamburger gewinnen 2:1 im Borussia-Park nach einer vor allem in der zweiten Hälfte sehr starken Leistung. Lange führten die Gäste, verteidigten die Führung zunächst nur, um dann nach dem Ausgleich wieder aktiver zu werden. Und das Risiko zahlte sich aus.
90.+6. | Aber beim nächsten Befreiungsschlag der Gäste pfeift Jablonski endlich ab.
90.+6. | Mittlerweile sind wir auch schon sechs Minute drüber. Jablonski hat Gefallen am Spiel gefunden.
90.+4. | Und auch Jackson Irvine wird verwarnt. Der hatte bei dieser Szene noch ein paar Worte Richtung Jablonski fallen lassen.
90.+4. | Yannik Engelhardt kassiert Gelb für ein Foul bei einem St.-Pauli-Konter.
90.+3. | Nach einem Einwurf auf Strafraumhöhe wird der Ball zunächst geklärt, fällt aber an der Strafraumgrenze Reitz vor die Füße. Der fackelt nicht lange, der fackelt überhaupt nicht und schießt sofort. Den Flachschuss sieht Vasilj trotz des Getümmels vor ihm aber kommen und taucht rechtzeitig ab.
90.+3. | Die Parole ist klar. Gladbach wirft alles nach vorne.
90.+2. | Es gibt übrigens vier Minuten obendrauf.
90.+1. | Und Louis Oppie weicht für Lars Ritzka.
90.+1. | Auch die nächste Unterbrechung nutzt Blessin für einen Doppelwechsel. James Sands geht für Connor Metcalfe.
89. | Und jetzt wechseln auch die Gäste erstmals, aber dafür doppelt. Mathias Pereira Lage geht, Danel Sinani kommt.
89. | Und der mögliche Matchwinner, ein Assist und ein Tor, Martijn Kaars, macht für Abdoulie Ceesay Platz.
86. | Außerdem wird Haris Tabakovic durch Wael Mohya ersetzt.
86. | Zudem kommt Grant-Leon Ranos für Kevin Stöger.
86. | Die Gladbacher Bank reagiert mit der Einwechslung von Tim Kleindienst. Für den Angreifer geht ein Verteidiger, Kevin Diks.
83. | Tooor! Mönchengladbach - ST. PAULI 1:2. Hatte sich dann wohl doch ein bisschen angekündigt. St. Pauli geht erneut in Führung. Und Kinder, war das schön gespielt. Smith spielt von der Mittellinie einen langen Ball in die Spitze. Der wird per Kopf von Sands im rechten Halbfeld auf Kaars quergelegt. Kaars nun steckt den Ball auf die linke Strafraumseite durch, wo Oppie eingestartet ist. Kein guter Schusswinkel, außerdem wird er von zwei Gladbachern angelaufen, aber mit einem Haken legt sich der Außenbahnspieler den Ball auf den rechten Fuß und trifft dann aus kurzer Distanz ins lange Eck. Da hatte sich vor allem Herrmann böse verladen lassen.
82. | Also dann doch jetzt Chancen auf beiden Seiten, Ende offen. Auch die Uhrzeit des Endes.
79. | Angriff von Gladbach, Machino kann über die linke Seite durchbrechen, der bringt den Ball auf Torraumhöhe extrem gefährlich quer, im letzten Moment kann Oppie vor Tabakovic abräumen, war von seiner Seite nach innen gerückt! Große Defensivszene des Außenverteidigers. Sah eigentlich wie die sichere Gladbacher Führung aus!
79. | Nein, die Hereingabe wird geklärt. Über den zweiten Ball gibts dann doch noch einen geblockten Abschluss von Fujita, aber das wars dann auch schon.
78. | Oppie holt zehn Meter vor dem Strafraum an der linken Seitenlinie einen Freistoß heraus. Wie ist es um die Standards der Gäste bestellt?
77. | Schaut man sich die letzten Minuten so an, ist St. Pauli dem nächsten Treffer doch deutlich näher als die Fohlenelf. Die Gäste haben die Spielkontrolle übernommen.
74. | Noch besser ist der nächste Gästeangriff. Der hätte die erneute Führung bringen MÜSSEN. Klasse gespielt über rechts. Fujita geht im Strafraum zur Grundlinie, legt dann Richtung Elfmeterpunkt. Kaars kommt entgegen, lässt den Ball aber passieren, weil er weiß, dass Irvine hinter ihm einläuft. Der hat dann aus 13 Metern FREIE Schussbahn, bringt aber nicht genug Druck in den Abschluss, der flach aufs linke Eck zufliegt. Nicolas kann sich auszeichnen. Was für eine Möglichkeit!
73. | Sieht gut aus, wie St. Pauli sich nach vorne arbeitet. Sands öffnet über den Flügel, über Pereira Lage kommt der Ball wieder zentral vor den Strafraum, Irvine leitet zu Oppie, der gefährlich querlegt! Aber kein Abnehmer ist da!
70. | Die Partie wirkt jetzt ziemlich offen, weil St. Pauli nach dem Ausgleich aktiver geworden ist und wieder deutlich mehr nach vorne tut. Das eröffnet Räume für die Borussia, die die aber noch nicht richtig findet bzw. bespielt.
68. | Und Giovanni Reyna wird durch Rocco Reitz ersetzt.
68. | Wechsel bei Gladbach, Franck Honorat ist wohl leicht angeschlagen, für ihn kommt Charles Herrmann.
67. | Wieder kommen die Gäste durchs Zentrum, einen Steckpass von Irvine holt Kaars in leicht abseitsverdächtiger Position, der Querpass wird zur Strafraumgrenze geblockt, Pereira Lage verzieht knapp aus 18 Metern. Einen Treffer hätte der VAR sicherlich kassiert.
66. | Die Gäste gerade mit einer Phase aktivem Offensivpressing, das schmeckt den Fohlen nicht so ganz. Die bekommen prompt etwas Probleme im Spielaufbau.
66. | Eine knappe halbe Stunde ist hier regulär noch zu gehen, eine Verlängerung ist längst nicht mehr komplett von der Hand zu weisen.
63. | Und wieder St. Pauli. Doch nicht so passiv, gell. Hohe Balleroberung, im Zentrum übernimmt Irvine, der auf der linken Seite Oppie angelaufen kommen sieht. Der Pass passt, der Schuss dann aus 16 Metern nicht ganz, der bringt nämlich nur das Außennetz zum Zappeln. Sollte der Borussia eine Warnung sein, aufgegeben haben die Gäste das Ding nämlich noch nicht.
61. | Und dadurch wirkt St. Pauli jetzt doch fast ein wenig passiv. Setzt dann aber doch wieder einen Offensivakzent, nach etwas Verwirrung in der Abwehr der Gastgeber kommt nämlich Fujita zu einem Distanzschuss, der aber halb geblockt wird und als Kullerball bei Nicolas ankommt.
58. | Ändert das was an der Herangehensweise der Gäste? Vermutlich nicht. Aber schauen wir mal. Die Borussia hat jetzt Blut geleckt.
56. | Tooor! MÖNCHENGLADBACH - St. Pauli 1:1. Vielleicht muss Polanski doch nicht mehr reagieren von der Bank. Jetzt kommen die Gladbacher durch. Reyna bewegt sich auf Höhe der Mittellinie, entkommt seinen Verfolgern und spielt dann aus der Drehung einen langen Ball in die Spitze, über die etwas aufgerückte Abwehr. Von der rechten Seite läuft Honorat quer, übernimmt den Ball links im Strafraum und lupft ihn dann sehr fein über den letzten Verteidiger ins Zentrum, wo Tabakovic aus sehr kurzer Distanz mit seinem Kopfball Vasilj keine Chance lässt. Der war einfach perfekt platziert.
55. | Ist aber auch zum Mäusemelken. Mit One-Touch-Fußball arbeitet sich Gladbach über die rechte Seite nach vorne, nur der letzte Pass zur Grundlinie auf Honorat, der wird wieder zu lang. Wie gesagt, da bot St. Pauli gerade zu Spielbeginn viel an ...
52. | Viel Bewegung hinter dem Gladbacher Tor jetzt. Da machen sich alle Auswechselspieler bereit. Spätestens in einer Viertelstunde wird Polanski reagieren müssen, wenn er dann noch reagieren muss.
50. | Bei Ballbesitz versucht St. Pauli vor allem, Ruhe in die Partie zu bekommen. Da kann der Ball auch schon mal ausführlich durch die Abwehrreihen gepasst werden. Und dann der Konter, als Gladbach höher presst. Oppie hat auf links viel Platz, vor dem Strafraum legt er ins Zentrum, wo Fujita sofort in den Strafraum durchsteckt. Kaars war perfekt gestartet, hat aber keinen guten ersten Kontakt. Sonst hätte er frei vor Nicolas gestanden. Das war eine Megachance der Gäste, die in keinen xG-Wert auftaucht.
49. | War das schon ein Verzweiflungsversuch? Elvedis Schuss aus fast 30 Metern geht ähnlich hoch über das Tor. Das wird den Gästen gefallen.
48. | St. Pauli hat sich zu Wiederbeginn etwas zurückgezogen. Dass sie einen Ein-Tore-Vorsprung lange verteidigen können, haben die Gäste ja am Wochenende gezeigt. Diese Tugend ist erneut gefordert.
47. | Beide Teams starten unverändert in den zweiten Spielabschnitt.
46. | Die Partie läuft wieder. An dieser Stelle sei erwähnt, dass St. Pauli im Pokal 2025/26 auf Elfmeterschießen spezialisiert ist.
Halbzeit | Angesichts des Spielgeschehens ist diese Gästeführung etwas überraschend, fällt aber nicht in die Kategorie "schockierend". Die Borussia kam ganz gut in die Partie, verlor aber mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle. St. Pauli stabilisierte sich in der Defensive, organisierte einige halbgare Vorstöße. Um dann mit der ersten Großchance der Partie kurz vor der Pause in Führung zu gehen.
45.+1. | Die verstreicht ereignislos. Es geht in die Kabinen.
45. | Klar, der Pass von Fujita war überragend. Aber die Hauptarbeit musste da schon Kaars verrichten. Eine Minute Nachspielzeit.
43. | Tooor! Mönchengladbach - ST. PAULI 0:1. Überragende Einzelaktion von Kaars. Gestocher im Mittelfeld. Zwei Gladbacher sind sich bei einem halben Querschläger an der Mittellinie nicht einig, der Ball springt zu Fujita, der sofort den Ball in den Raum legt. Und Kaars startet von der Mittellinie. Er ist nicht schnell genug, um die beiden Verteidiger - Elvedi und Ullrich - abzuschütteln. Aber er hält das Tempo, geht bis in den Strafraum, lässt dann beide Verteidiger ins Leere laufen und schießt verdeckt flach aufs linke Eck. Nicolas sieht den Ball spät und kann den Einschlag nicht mehr verhindern.
42. | Jetzt kommt Gladbach über die linke Seite, Diks legt sich den Ball zu weit vor, Wahl kommt aus rausgerückt, bleibt aber weg. Und dann wundert sich Diks, dass er keinen Freistoß zugesprochen bekommt. Hätte er die TV-Bilder gesehen, hätte er das mit dem Wundern gelassen.
40. | Hoher Ballgewinn der Gäste, über Pyrka und Fujita arbeitet man sich auf rechts bis zum Strafraum, dann der Pass in den Rücken der Abwehr an die Strafraumgrenze, wo Irvine aus dem Mittelfeld angelaufen kommt. Er schießt auch direkt, aber erwischt den Ball nicht voll. Und Nicolas muss auch gar nicht eingreifen, weil ein Verteidiger im Weg steht.
38. | Zu Beginn sah es für die Fohlen eigentlich sehr gut aus. Vor allem über die rechte Seite schienen Dinge geschehen zu können. Doch längst hat sich Gästeabwehr darauf eingestellt. Diese Lücke scheint vorläufig gestopft. Die Defensive von St. Pauli wirkt nun sehr stabil, erinnert ein bisschen an den Auftritt in München, nur dass Gladbach bei weitem nicht so viel Druck wie die Bayern entfachen kann. Was Wunder.
36. | Wieder so ein langer Ball in die Spitze bei der Borussia. Diesmal bringt der immerhin einen Eckstoß. Den bringt Stöger von der linken Seite. Die Abwehr klärt vor den Sechzehner, Honorat schießt sofort aus 25 Metern, der abgefälschte Schuss bereitet Vasilj keine Mühe.
35. | Da sagt man dann gerne, beide Mannschaften neutralisieren sich im Moment. Genau.
34. | Bleibt dann halt doch gerade viel Stückwerk.
32. | Es gibt aber auch Phasen, wenn Gladbach die Kontrolle übernimmt. Das sieht dann immer etwas gefährlicher aus. Auch wenn gerade dieser Versuch, mit einem langen Ball Machino in Szene zu setzen, gehörig schiefgeht. SO lang ist das Spielfeld auch nicht.
30. | Sah man gerade deutlich an der Geste von Wahl, er ein bisschen hilflos winkt, als er eine Anspielstation sucht.
29. | Es gibt Phasen, in denen die Borussen sich etwas zurückziehen und St. Pauli die Spielführung überlassen. Das resultiert dann häufig in Querpässen im Mittelfeld, ohne dass es mal gefährlich in die Tiefe geht. Die Außen sind aber auch gut zugestellt. Und das Zentrum halt extrem kompakt. Um da eine Lücke zu finden, müsste das Passtempo deutlich anziehen.
26. | Ausgeglichener Ballbesitz nach einer knappen halben Stunde, aber die Borussia macht mit ihrem Anteil doch deutlich mehr.
24. | Jetzt wühlen sich die Gladbacher in den Strafraum. St. Pauli bekommt keinen Zugriff, der Ball kommt am Elfmeterpunkt zu Stöger, der wird in aussichtsreicher Position geblockt, bekommt den Ball zurück und ... wird in aussichtsreicher Position erneut geblockt. Da hatten die Gäste schon verdammt viel Glück. Mit etwas mehr Ruhe ... Mets stand da zweimal goldrichtig! Der hätte unten rechts ins Eck gepasst.
21. | Jetzt sieht das mal richtig gut aus. Im Zentrum wird Irvine bedient, steckt großartig auf Pereira Lage durch, der im richtigen Moment zur Grundlinie gestartet ist, den Ball erlaufen kann, mit einem Haken den Verteidiger ins Leere laufen lässt. Aber dann zwischen zwei Mannschaftskollegen durch den Torraum passt! Da hätte nur noch jemand den Fuß dranhalten müssen.
19. | Nach vorne geht bei St. Pauli noch nicht viel zusammen. Mitunter kommt man zwar ganz ansehnlich durchs Mittelfeld. Aber im Angriffsdrittel passt es noch nicht. Da kommen kaum Bälle an.
17. | Bei diesen Tiefenläufen von Honorat müssen die Gäste langsam aufpassen. Oppie könnte da schon etwas mehr Unterstützung brauchen. Und wird auch Zeit, dass St. Pauli etwas Entlastung einstreut.
16. | Die Fohlen grooven sich langsam ein. Wirkt besonders gefällig, wenns über rechts geht. Wie gerade wieder. Erneut bringt Honorat den Ball in den Rücken der Abwehr, Machino ist diesmal per Kopf zur Stelle. Aber auch da fehlt der Druck, auch da ist Vasilj dran.
14. | Das sah schon gefährlicher aus. Langer Ball von Stöger über die rechte Außenbahn, Honorat bekommt den Ball mit etwas Mühe noch von der Grundlinie quer auf Tabakovic. Der hat etwas Rückenlange, bringt den Kopfball dennoch aufs lange Eck. Aber ohne Fahrt, so kann sich Vasilj strecken und den Einschlag verhindern.
12. | Erste Chance der Partie, als die Gladbacher einen Aufbaupass diagonal aus der Abwehr durchs defensive Mittelfeld abfangen. Darf man so nicht machen. Stöger hält sofort aus 18 Metern drauf, Vasilj taucht ab ins linkere untere Eck und lenkt den Ball ins Toraus. Ist aber zweifelhaft, ob der Schuss überhaupt gepasst hätte.
11. | Gladbach hält den Ball im Mittelfeld, Reyna läuft quer, setzt im Halbfeld Engelhardt ein, der es nun auch mit einem langen Ball versucht. Viel zu lang, direkt ins Toraus.
8. | Das lauteste Geräusch macht hier der Ball, besonders laut wird das, als Elvedi einen langen Schlag in die Spitze versucht. Aber der Vorstoß verpufft, nach knapp zehn Minuten fehlen noch die klaren Aktionen. Allerdings gewinnt die Borussia langsam ein ganz zartes Übergewicht. Das Spiel verlagert sich etwas mehr in die Gäste-Hälfte.
7. | Kein hartes Foul, aber der Mittelfeldspieler der Gäste ist da beim Einsteigen etwas weggerutscht. Aber ist natürlich für seine Aktionen verantwortlich.
6. | Erste Verwarnung der Partie, James Sands hat da im Offensivpressing Diks erwischt, der St. Paulianer kassiert dafür Gelb.
5. | Die Stimmungslücke sorgt dafür, dass man die Trainer sehr gut hören kann. Und angesichts dieses fahrigen Beginns, während dessen beide Teams sehr gut GEGEN den Ball arbeiten, kann man verstehen, dass die sich beide lautstark bemerkbar machen.
4. | Jetzt aber kurz mal etwas Platz für Fujita, als die Gäste den Ball im Mittelfeld erobern. Der Offensivspieler der Gäste vergisst aber unterwegs den Ball. So passiert erst einmal gar nichts.
2. | Die Anfangsphase gerät extrem kleinteilig, alle Spieler eng zusammen um die Mittellinie herum, dort bewegt sich auch der Ball zu Beginn. Keine Mannschaft kann sich aus dem Getümmel richtig rausspielen. Parole des Tages ist wohl "Kompaktheit".
1. | St. Pauli in Schwarz, Gladbach in Weiß, da hätte man schon vor 50 Jahren im TV alles erkennen können. Wir tasten zu Beginn im Mittelfeld ab.
1. | Durch den Abend führt Sie Sven Jablonski. Und es ist vielleicht noch erwähnenswert, dass ab sofort auch - ab dem Achtelfinale halt - wieder der VAR zum Einsatz kommt. Kalt ist es, laut wird es. Aber erst einmal zwölf Minuten still, bis die Innenministerkonferenz vorbei ist.
vor Beginn | Mit diesem Zwischenspurt hat sich die Borussia nun bis ins gesicherte Mittelfeld vorgearbeitet, der Blick geht eher nach vorne als nach hinten und man kann mit viel Selbstvertrauen und recht entspannt ins Duell mit den St. Paulianern gehen, die man vor ziemlich genau einem Monat, damals noch als Schlusslicht, mit einem 4:0 am Millerntor auseinandernahm. Seitdem läufts.
vor Beginn | Die waren in der Liga zwischenzeitlich sogar Schlusslicht. Die Wende kam nach der Niederlage gegen Bayern München. Dem folgte ein Sieg im Pokal gegen den KSC, drei Dreier am Stück gegen St. Pauli (!), Köln und Heidenheim. Und das wohl schwerste Stück Arbeit kam vergangenes Wochenende, als man Bayern-Verfolger Leipzig ein Remis abrang.
vor Beginn | Am Wochenende war man nah dran an einer Überraschung, als man bis tief in die Nachspielzeit ein Remis bei den Bayern hielt, stand am Ende aber doch wieder mit leeren Händen da. Wie anders sieht das inzwischen bei der Fohlenelf aus!
vor Beginn | Nehmen wir die 1. Pokalrunde noch mit rein, als St. Pauli ebenfalls nur über ein Elfmeterschießen weiterkam, liest sich die Erfolgsbilanz der Hamburger bisher so: Lediglich zwei Siege konnte man in dieser Saison einfahren, den im Derby gegen den HSV und den gegen hoffnungslose Augsburger.
vor Beginn | Das einzige Erfolgserlebnis, klar, sonst wären die Hamburger heute nicht hier, gabs in dieser Phase in der 2. Pokalrunde, als man vor heimischem Publikum Hoffenheim im Elfmeterschießen schlagen konnte. Fußballstatistisch zählt aber selbst das nicht als Sieg, so dass die Reihe der sieglosen Pflichtspiele mittlerweile sogar zweistellig geworden ist.
vor Beginn | Oder gibts einen Lichtblick? In der Bundesliga hat der FCSP bekanntlich neun Spiele am Stück verloren, ist inzwischen auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht und steckt bis zu den Haarspitzen im Abstiegssumpf.
vor Beginn | Ziemlich genau zehn Jahre ist es her, dass beide Teams zum ersten und bisher einzigen Mal im DFB-Pokal aufeinandertrafen. Damals war der FCSP noch als Zweitligist unterwegs. Und letztlich chancenlos beim 1:4 vor eigenem Publikum. Angesichts des Negativlaufs der Hamburger wirkt sie Situation heute ähnlich aussichtslos.
vor Beginn | Zwei Veränderungen nimmt Blessin nach der Niederlage in München (1:3) vor. Kaars und Fujita starten für Ritzka und Hountondji (verletzt).
vor Beginn | St. Pauli spielt so: Vasilj - Wahl, Smith, Mets - Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine - Kaars, Pereira Lage.
vor Beginn | Polanski nimmt vier Wechsel nach dem Remis vom Wochenende gegen Leipzig vor. Machino und Reyna, am Freitag noch Einwechselspieler, spielen heute von Beginn an. Dazu kommen Stöger und Ullrich. Draußen bleiben dafür Diks, Reitz und Castrop (krank) draußen. Der angeschlagene Neuhaus fehlt ebenfalls.
vor Beginn | So läuft Gladbach auf: Nicolas - Elvedi, Engelhardt, Diks - Scally, Ullrich, Stöger, Machino, Reyna - Honorat, Tabakovic.
vor Beginn | Während die Borussen gerade die perfekte Welle reiten, werden die Paulianer von einer nach der anderen überrollt. Gemäß der Formkurven beider Teams kann es heute Abend eigentlich nur einen Sieger geben. Aber angeblich arbeitet der Pokal nach eigenen Gesetzen. In der konkreten Ausgabe der Spielzeit 2025/26 konnte sich aber auch nur in 13 Prozent der Fälle der Außenseiter durchsetzen. Der Blick auf die Formationen.
vor Beginn | Herzlich willkommen zum Achtelfinale des DFB-Pokal 2025/26 zur Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC St. Pauli.