Von dieser Stelle wars das für heute. Ihnen noch einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal!
Inter empfängt am Sonntag Hellas (15:00 Uhr), fürs letzte Spiel der Saison steht dann eine Woche später noch der Besuch in Verona an.
Und während sich die Teams für die Siegerehrung bereitmachen, schauen wir schon mal ein wenig in die Zukunft. So sieht das Restprogramm der beiden Teams aus. Am Wochenende steht für Lazio das Derby della Capitale an. Es geht gegen die Roma (Sonntag, 12:30 Uhr), im letzten Heimspiel der Saison, eine Woche später, ist Absteiger und Schlusslicht Pisa zu Gast.
Für Lazio ist die Niederlage der Abschluss einer Saison, in der die Römer hinter den Erwartungen zurückblieben. Ob Maurizio Sarri eine weitere Chance erhält, bleibt abzuwarten. Die letzten Sommer in der Serie A waren immer von zahlreichen Rochaden auf der Trainerposition geprägt.
Im Sommer war er nach einem kurzen Intermezzo als Chefcoach bei Parma. Dass er - in seinen ersten zwölf Spielen als Coach eines Profiteams - vor dem Abstieg rettete, zu den Mailändern zurückgewechselt, bei denen er als Spieler sieben Jahre unter Vertrag stand und vor dem Parma-Job als Coach im Jugendbereich tätig war. Gleich seine erste volle Saison als Trainer der Profis kann er nun mit dem Double krönen.
Es ist auch der Triumph des Cristian Chivu. Der kann auf eine ziemlich gute erste Saison als Chefcoach von Inter zurückblicken. Als Spieler holte der 2007/08 mit Inter den Scudetto, 2009/10 sogar das Triple (inklusive Champions-League-Sieg).
Schon vor der Partie stand fest, dass Inter in dieser Saison die beste italienische Mannschaft war. Den Titel mit zweitstelligem Vorsprung zu holen, spricht für sich, aber der Pokalsieg kann als weitere Bestätigung gesehen werden.
Am Ende steht kein glänzender Sieg von Inter, aber ein überzeugender. Die Mailänder gewinnen in der Heimspielstätte Lazios 2:0 und gewinnen zum zehnten Mal die Coppa Italia. In der ersten Hälfte erarbeitete sich Inter den Vorsprung und konnte sich in der zweiten darauf beschränken, die Führung gemütlich zu verwalten. Lazio war in keiner Phase ein ebenbürtiger Gegner, die Römer enttäuschten auf der ganzen Linie.
90.+5. | Schlusspfiff.
90.+3. | Aber die Römer kommen noch zu einem Abschluss. Fast ein Wunder. Dia mit einem harmlosen Kopfball nach einer Halbfeldflanke, hat in der Rückwärtsbewegung keine Chance, Druck auf den Ball auszuüben. Aber Martinez kann endlich mal fliegen.
90.+1. | Lazio überbrückt diese Nachspielzeit mit hilflosen Bemühungen auf einen Ehrentreffer und viel Ballbesitz im Nichts, die Umschaltaktionen von Inter fallen auch eher halberzig aus. Eine Nachspielzeit offensichtlich, die auf dem Feld niemand wollte.
90.+1. | Fünf Minuten gibts extra.
88. | Die Partie trudelt ereignisarm dem Schlusspfiff entgegen. Reicht noch für eine Flanke Lazzaris ins Nichts.
85. | Im Rudel war auch der bereits ausgewechselte Zaccagni aktiv, was Guida nicht entgangen war.
85. | Und der Sünder, Pedro, der kommt bestens davon, weil er ebenfalls - nur - Gelb kassiert.
85. | Barella kassiert für seine Beschwerden ebenfalls Gelb.
85. | Rudelbildung! Der Ball war schon weiter, man hörte nur noch den Schrei von Dimarco, der da übelst umgenietet wurde von Pedro. Von hinten in die Beine. Dass da der VAR nicht eingreift. Unglaublich. Dimarco beschwert sich und kassiert eine Verwarnung. Humor hat das Schiri-Team.
82. | War die letzte Aktion von Marcus Thuram, für den, letzter Inter-Wechsel, Andy Diouf in die Partie kommt.
82. | Thuram erobert den Ball im Mittelfeld und marschiert fast ungehindert durch, von der Grundlinie spielt er quer, Motta wehrt den Ball nach vorne auf den Fuß von Barella ab, der das offene Tor vor sich hat, Motta liegt noch, ein paar Verteidiger stehen nutzlos rum. Und Barella lässt den Schuss aus zwölf Metern über den Außenrist rutschen, der so knapp am rechten Pfosten vorbeifliegt. Was für eine Verschwendung!
80. | Die Partie zerfleddert in diesen Minuten ziemlich, klare Strukturen sind durch die vielen Wechsel im Augenblick nicht zu erkennen.
78. | Aber jetzt geht erst einmal Toma Basic, dafür kommt Pedro. Fünfter und letzter Wechsel bei Lazio.
78. | Gute zehn Minuten noch, wenn Dia eben seine Chance genutzt hätte, wäre vielleicht noch etwas gegangen.
77. | Und für Lautaro Martinez kommt Ange-Yoan Bonny rein.
77. | Und es wird weiter munter gewechselt. Alessandro Bastoni geht, Carlos Augusto kommt bei Inter.
75. | Großchance für Lazio, kommt aus dem Nichts. Ein langer Ball von der Mittellinie kommt bis in den Strafraum durch, Akanji ist dran bei Dia, kann den aber nicht vom Ball trennen, der läuft dann weiter, leicht aus dem Gleichgewicht und scheitert aus kürzester Distanz an Josep Martinez, der unfreiwillig mit dem Gesicht klärt.
74. | Das hätte gefährlich werden können. Aus dem linken Halbfeld fliegt eine Traumflanke von Nuno Tavares zum Tor, zwei Abnehmer stehen am Torraum bereit, doch irgendwie bekommt Akanji noch einen Fuß dazwischen!
72. | Und für Mattia Zaccagni kommt Boulaye Dia rein.
72. | Zwei weitere Wechsel bei Lazio: Adam Marusic geht, Manuel Lazzari kommt.
70. | Fast ein Traumtor für Inter! Inter kommt über die rechte Seite. Barella spielt dann eine scharf Flanke auf die linke Strafraumseite, halbhoch nimmt Dimarco den Ball volley und legt ihn überaus klug quer ans rechte Strafraumeck, wo Luis Henrique den Ball ebenfalls volley nimmt und haarscharf am langen Winkel vorbeisetzt. Krasser Angriff, der Ball berührte nicht den Boden nach der Flanke von Barella. Auch das wäre ein Traumtor geworden. Wie die Aktion von Dumfries vor der Pause.
68. | Und für den auffälligen Denzel Dumfries kommt auch noch Luis Henrique.
68. | Doppelwechsel nun bei Inter. Petar Sucic überlässt für die letzten 20 Minuten für Henrikh Mkhitaryan.
68. | Und so führt sich Cancellieri hier ein. Aus dem rechten Halbfeld flankt er direkt ins Toraus.
66. | Zweiter Wechsel nun bei Lazio, der sehr eifrige Gustav Isaksen hat Feierabend, in der Offensive noch einer der Auffälligsten, Matteo Cancellieri kommt rein.
64. | Und Inter? Verwaltet das gerade ziemlich gut. Und hat beim Ballbesitz die Römer auch schon wieder überholt. 60 Prozent sind gleich, 80 Prozent davon in der eigenen Hälfte.
62. | Ein echtes Aufbäumen von Lazio ist hier nicht zu sehen. Gerade fast zwei Minuten Inter mit dem Ball in der eigenen Hälfte, einfach immer nur quergepasst. Es gibt kaum Störversuche der Römer. Haben die sich schon aufgegeben?
61. | Jetzt stellt Inter aber wieder den Fuß auf den Ball. Das Tempo leidet gerade ziemlich.
60. | Pressing betreibt Lazio nur halbherzig, Inter kann sich den Ball zum Teil ewig in den Abwehrreihen gemütlich zuschieben.
58. | Wieder eine Ballbesitzphase von Lazio. Inter zieht sich tief in die eigene Hälfte zurück. Lange bleibt Lazio aber sehr passiv, endlich dann der Steckpass auf Isaksen, der fein für Basic prallen lässt, aber der lässt sich beim ersten Kontakt mit einem Gegenspieler fallen und fordert etwas großspurig Strafstoß. Wäre aber ein bisschen übertrieben.
56. | Nächster katastrophaler Bock der Römer, wieder im Aufbau, Thuram geht dazwischen, marschiert bis zum Strafraum, setzt Barella ein, der aber im Strafraum dann den Querpass nicht anbringt. Wirken ein bisschen von der Rolle, die Römer.
54. | Wieder so eine Harakiri-Aktion der Lazio-Abwehr. Motta spielt den Ball links vor den Strafraum, aber leicht in den Rücken von Nuno Tavares, der keine Chance hat, den Ball zu übernehmen, stattdessen geht Dumfries dazwischen und lässt sofort in den Strafraum prallen. Thuram steht da aber noch im Abseits vom Anlaufen Mottas aus der Szene davor.
52. | Zu Beginn der zweiten Hälfte ist Lazio durchaus etwas aktiver. Vielleicht auch, weil Inter mehr zulässt, nun selbst auf Umschaltsituationen lauert. In der ersten Hälfte hatte Inter 70 Prozent Ballbesitz, jetzt hat Lazio zu Beginn immerhin 60 Prozent.
50. | Nun ein Standard auf der anderen Seite, Dimarco mit einer Ecke von links, der zweite Ball landet bei Barella, der aus 20 Metern abschließt und den Ball deutlich über die Latte befördert.
47. | Gleich eine Unterbrechung nach Wiederbeginn. Weil Zaccagni einen Halbfeldfreistoß direkt in das Gesicht der Ein-Mann-Mauer Dimarco befördert hat. Der braucht ein paar Momente.
46. | Im Gegensatz zu Lazio hat Inter in der Pause nicht gewechselt, weils auch überhaupt keinen Anlass dafür gab.
46. | Weiter gehts.
46. | Lazio mit einem Wechsel zur Pause. Für Patric kommt Nicolo Rovella im zentralen Mittelfeld.
Halbzeit | Zur Pause führt Inter im Finale der Coppa 2:0, und das geht auch in Ordnung so. Von der ersten Minute an dominierte das Team von Chivu die Partie. Übte jetzt nicht den allerhöchsten Druck aufs Lazio-Tor aus, aber kontrollierte die Partie fast nach Belieben, erst in der letzten Spielminute der ersten Hälfte wurde Lazio erstmals gefährlich. Bei den Treffern profitierte man von einem Eigentor und einem katastrophalen Abwehrfehler. Nach den ersten 45 Minuten scheint das Double alternativlos.
45.+2. | Halbzeit im Olimpico!
45.+1. | In den letzten Sekunden der 45. Minute bekommt Lazio die erste richtige Torchance der Partie, von der linken Seite wird Isaksen an der Strafraumgrenze bedient, macht zwei Schritte halbrechts in den Strafraum und schießt nur ganz knapp am langen Pfosten vorbei. Lazio lebt!
44. | Bastoni und Isaksen liefern sich ein Laufduell auf der rechten Offensivseite Lazios, bei der Isaksen zu Boden geht. Beide hatten mächtig mit den Armen gearbeitet, Isaksen zog den Kürzeren. Und Bastoni ist ja auch schon verwarnt. Heikel.
43. | Nach dem 2:0 stellt sich Inter, zumindest für diesen Augenblick, etwas tiefer.
42. | Der Treffer von Lautaro war übrigens der erste Abschluss Inters, der tatsächlich aufs Tor kam. Der xG-Wert nach der Vorarbeit von Dumfries war höher als bei einem Elfer, 0,83.
41. | Ja, ist Pokal. Mit eigenen Gesetze und so. Aber wie Lazio hier noch einmal zurück in die Partie kommen will, keine Ahnung. Man könnte von einem Klassenunterschied sprechen in dieser ersten Hälfte.
39. | Den anschließenden Freistoß von Dimarco kann Lazio zunächst klären, Barella fängt im rechten Halbfeld ab, legt quer, Zielinski scheitert mit einem gefährlichen Flachschuss aus 20 Metern aufs rechte Eck an Motta.
38. | Mit beiden Beinen voraus grätscht Mario Gila mit beiden Beinen voraus Thuram vor dem Strafraum weg und kassiert Gelb.
35. | Tooor! Lazio - INTER 0:2. ... dann das. Die Römer lassen den Ball laufen, sich dabei immer tiefer in die eigene Hälfte treiben. Der Ball läuft bis tief in die Abwehrreihe von Lazio, auf der linken Abwehrseite hat Nuno Tavares einen ganz schlechten ersten Ballkontakt, Dumfries stellt den Körper rein, übernimmt die Kugel halblinks vor dem Sechzehner, läuft alleine auf Motta zu und legt seelenruhig an den langen Pfosten, wo der völlig freie Lautaro den Ball einfach über die Linie läuft.
35. | Längere Ballbesitzphase der Römer gerade und ...
32. | Weil die Römer jetzt auch den Spielaufbau Inters früher stören, verlagert sich das Spielgeschehen nun mehr in die Mitte der Rasenfläche. Das Spiel scheint sich gerade neu zu orientieren. Gerade muss Isaksen behandelt werden, weil Akanji in ihn reingerutscht ist. Ähnliche Szene wie eben bei Bisseck, der dafür verwarnt wurde. Hier verlor Akanji einfach den Stand.
31. | Gerade zeigen sich die Römer etwas bissiger in den Zweikämpfen, eine ganz neue Entwicklung. Prompt wirds bei Inter schwerfälliger.
28. | Und Lazio strahlt bisher auch nicht aus, hey, lasst uns die Saison retten.
26. | Inter dominiert die Partie nach Belieben, die Spielkontrolle ist nahezu perfekt. Lazio hat extreme Probleme, sich aus der eigenen Hälfte zu lösen. Mag auch daran liegen, dass Lazio drauf aus ist, sein Glück im Umschaltspiel zu suchen, was eine gewisse Streuung bei den Pässen zur Folge hat. Inter fischt fast alle zweiten Bälle weg, egal wo.
23. | Eine wunderbare Flanke im Strafraum von Dimarco kommt perfekt für den Volley von Dumfries, und der trifft das Zuspiel am langen Pfosten perfekt. Wenn Nuno Tavares DA nicht im Weg gestanden hätte, wäre das 2:0 gefallen. Den traf Dumfries so gut, den hätte Motta überhaupt nicht mehr gesehen. Fast schade. Von diesem Treffer hätte man noch länger geredet.
21. | Jetzt kann Lazio mal umschalten. Über Noslin im Mittelkreis gehts auf die linke Außenbahn, wo Zaccagni frei bis aus Strafraumhöhe durchlaufen kann, aber für seine Flanke fehlt dann halt ein Abnehmer. Jedenfalls dort, wo er sie hinschlägt.
19. | Könnte allerdings auch ein Strohfeuer gewesen sein. Den jetzt nimmt Inter den alten Rhythmus wieder auf. Viel Ballbesitz, langsames Vorschieben. Und irgendwann dann die Außenbahnen einbeziehen ...
18. | Mal schauen, ob Lazio nach dem Gegentreffer jetzt etwas aktiver wird. Das gerade waren immerhin schon mal Anzeichen dahingehend.
17. | Die erste Hereingabe kann Bisseck klären, den zweiten Versuch dann von der rechten Strafraumseite pflückt Josep Martinez runter. Da war diesmal noch ziemlich harmlos. Problematischer ist da eher, dass bei Inter schon zwei Verteidiger verwarnt sind.
16. | Nächste Gelbe, wieder für einen Inter-Spieler. Wieder für einen Spieler aus der Dreierkette. Diesmal war Alessandro Bastoni übereifrig. Gute Freistoßposition für Lazio halblinks vorm Strafraum.
14. | Tooor! Lazio - INTER 0:1. Die erste Ecke bricht den Bann. Dimarco flankt von der rechten Seite zum Tor, Thuram springt an der Hereingabe vorbei, die so völlig überraschend auf dem Kopf von Marusic landet, der in Stürmermanier am kurzen Pfosten ins eigene Tor nickt.
12. | Nun wirds erstmals eng. Der Angriff Inters beginnt aus der Tiefe, ein Ball auf Barella schickt diesen die rechte Linie runter, der flankt aus dem Halbfeld zum Elfmeterpunkt, wo Lautaro eingelaufen ist und eine wuchtigen Kopfball nur knapp rechts am Tor vorbeisetzt. Motta konnte dem geschossartigen Kopfball nur hilflos hinterherschauen.
11. | Wie zu erwarten war, Inter macht das Spiel, Lazio lauert. Erst ab der Mittellinie wird gestört, die Römer haben kaum einmal drei, vier Ballkontakte am Stück. Dabei ist die Herangehensweise von Inter alles andere als überstürzt.
9. | Das sah erstmals vielversprechend aus, Lautaro wird aus dem Mittelkreis mit einem langen Ball bedient und legt sofort auf die rechte Seite, Dumfries hat da ein paar Meter Platz, auf Höhe des Elfmeterpunkte bringt er den Ball in die Gefahrenzone, aber zu schlampig. Das kann Lazio locker klären.
6. | Yann Bisseck kassiert die erste Karte der Partie, hält da gegen Noslin im Mittelfeld mal richtig drüber. Beim Tacklingversuch war er aber auch weggerutscht, das war so nicht beabsichtigt.
4. | Die Römer sind hier in der Anfangsphase gut beschäftigt mit der Arbeit gegen den Ball, wie man so schön sagt. Spielanteile 25 Prozent - und noch keine Ballkontakte in der gegnerischen Hälfte.
2. | Nach kurzem Vorgeplänkel übernimmt Inter nun Ball und Kontrolle, lässt die Kugel im Mittelfeld laufen, Lazio stellt sich kompakt in der eigenen Spielhälfte auf.
1. | In der Liga konnte Lazio in dieser Saison nicht das Wasser reichen, über 30 Punkte trennen in der Tabelle beide Mannschaften. Aber so ein Finale, das ist halt immer was Besonderes. Und dann auch noch im eigenen Stadion, auch wenn das in diesem Zusammenhang eher als Nationalstadion dient, weil hier alle Coppa-Finale ausgetragen werden.
1. | Marco Guida pfeift das Coppa-Finale im Olimpico an! Hört man kaum unter den Fangesängen.
vor Beginn | Für die Römer gabs zwei Siege aus den letzten sieben Pflichtspielen. Beide Spiele gegen Inter in dieser Saison gingen verloren. 0:2 da Hinspiel, 0:3 eben das Spiel vom Wochenende bei der Generalprobe für das Coppa-Finale.
vor Beginn | Schauen wir noch auf die aktuelle Form beider Teams: Die angesprochene Niederlage gegen Bodö in der Champions League war die letzte Pleite von Inter. Seitdem sind die Mailänder in zwölf Pflichtspielen ungeschlagen, acht davon haben sie gewonnen.
vor Beginn | So enttäuschend als das frühe Aus auf internationalem Parkett war, so überzeugend waren die heimischen Auftritte. Zwei Spieltage vor dem Ende führt Inter die Serie A mit 15 Punkten vor Vorjahresmeister Napoli an - die Mailänder waren in dieser Saison eine Klasse für sich. Die Krönung eines erfolgreichen Jahres wäre jetzt, auch noch die Coppa einsacken zu können.
vor Beginn | Den vergleichsweise größeren Erfolg von Inter kann man alleine schon an der Zahl der absolvierten Spiele ablesen. Die Mailänder gehen in ihr 53. Pflichtspiel. Und da ist die Klubweltmeisterschaft noch gar nicht miteinberechnet. In der Champions League kam das Aus bekanntlich in den Playoffs gegen Bodö.
vor Beginn | Für beide Teams ist die Saison recht unterschiedlich verlaufen. Die Römer sind aktuell Neunter der Serie A, ohne Aussicht, noch über die Liga in einem europäischen Wettbewerb starten zu können. Zum zweiten Mal in Folge. Für sie ist es das 41. Pflichtspiel in dieser Saison.
vor Beginn | Der Weg für Inter verlief im Vergleich dazu etwas glatter. 5:1 gegen Venedig im Achtelfinale, im Viertelfinale zog der FC Turin den Kürzeren, im Halbfinale gelang ein 2:1 bei der Überraschungsmannschaft dieser Saison aus Como, die immerhin noch um einen Champions-League-Platz mitspielt. Und jetzt, die Meisterschaft gerade unter Dach und Fach gebracht, greift Inter nach dem dritten Double nach 2005/06 und 2009/10.
vor Beginn | Der Weg beider Klubs ins Finale: Lazio setzte sich im Achtelfinale gegen Milan (1:0) durch, im Viertelfinale schlug das Team von Sarri Titelverteidiger Bologna nach Elfmeterschießen. Und auch im Halbfinale gegen Bergamo gelang der nächste Schritt ebenfalls erst im Elfmeterschießen.
vor Beginn | Als das in der Spielzeit 1999/2000 erstmals geschah, wurde der Pokal noch in einem anderen Modus ausgetragen, es gab noch Hin- und Rückspiel. Damals gewann Lazio. Dieser Modus käme Inter heute sicherlich entgegen. Die Mailänder gehen als klarer Favorit in dieses Finale. Aber ein einziges Spiel, ein echten Endspiel birgt doch immer ein Restrisiko.
vor Beginn | Inter hat die Coppa bisher neun Mal gewonnen, zuletzt 2023, die Römer konnten sich sieben Mal Pokalsieger nennen. Doch erst zum zweiten Mal treffen beide Mannschaften direkt im Finale aufeinander.
vor Beginn | Der kürzeste Weg zum Titel führt in Italien über den Pokal. Die großen Klubs steigen erst mit dem Achtelfinale ein. Das heißt auch mit anderen Worten, der Weg nach Europa führt über vier Haltestellen. Für den frischgebackenen Meister Inter kann das heute schwerlich die Motivation sein, aber für Lazio ist es die einzige Chance, aus dieser Saison noch etwas zu ziehen.
vor Beginn | Auch Inter rotiert im Vergleich zur Ligapartie kräftig durch, bringt vier Neue: Akanji, Dumfries, Zielinski, Dimarco spielen heute von Anfang an, dafür räumen Acerbi, Diouf, Mkhitaryan und Carlos Augusto das Feld. Der an Wadenproblemen laborierende Calhanoglu sitzt heute im Unterschied zu Samstag immerhin auf der Bank.
vor Beginn | Und so stellt Cristian Chivu aus: Josep Martinez - Bisseck, Akanji, Bastoni - Dumfries, Barella, Zielinski, Sucic, Dimarco - Thuram, Lautaro Martinez.
vor Beginn | Im Vergleich zur Ligapartie vom Wochenende gegen Inter nimmt Sarri fünf Änderungen vor. Romagnoli, der in dieser Partie vom Platz flog, ist nicht von den Umstellungen betroffen. Pellegrini, Dele-Bashiru, Rovella, Cancellieri und Pedro bleiben heute draußen, dafür starten Nuno Taveres, Patric, Taylor, Isaksen und Zaccagni.
vor Beginn | So sieht die Startelf von Maurizio Sarri aus: Motta - Marusic, Gila, Romagnoli, Nuno Tavares - Basic, Patric, Taylor - Isaksen, Noslin, Zaccagni.
vor Beginn | Innerhalb von fünf Tagen stehen sich Lazio und Inter zum zweiten Mal gegenüber, doch diesmal steht wesentlich mehr auf dem Spiel. Die Partie am Samstag hatte nur noch statistischen Wert, weil die Entscheidungen in der Serie A bereits gefallen waren. Heute gehts um nichts weniger als einen Titel.
vor Beginn | Herzlich willkommen zum Finale der Coppa Italia 2025/26 zwischen Lazio Rom und Inter Mailand.