Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn ab 17:00 Uhr die Austria und Salzburg in Wien-Favoriten die Herbstrunde offiziell abschließen. Viel Spaß damit!
Und damit geht es für beide Mannschaften in die Winterpause. Na ja, nicht ganz - am kommenden Donnerstag muss sich Rapid auswärts bei Zrinjski Mostar noch aus der Conference League verabschieden. National geht es für die Hütteldorfer am 31. Januar im Viertelfinale des ÖFB-Cups auswärts in Ried weiter. Bereits einen Tag zuvor kämpft Blau-Weiß im Stadtderby gegen den LASK um ein Ticket für die Vorschlussrunde.
Immerhin beenden beide Mannschaften ihre Pleitenserie in der Bundesliga - Rapid nach zuletzt drei Niederlagen am Stück, Blau-Weiß gar nach sieben. Rapid fällt jedenfalls auf Platz 6 zurück und könnte heute noch durch Stadtrivale Austria nach unten gen Abstiegsgruppe gezogen werden. Blau-Weiß bleibt Tabellenletzter und verkürzt immerhin den Rückstand auf den GAK auf vier Zähler.
In diesem Krisengipfel ist der Punkt für beide Mannschaften eigentlich zu wenig, leistungsgerecht ist die Punkteteilung aber durchaus. Beide Tore fielen in der ersten Hälfte, in der Rapid nach starkem Beginn nachließ und sich den Ausgleich fangen musste. Nach der Pause entwickelte sich ein intensiver und offener Schlagabtausch, in dem die Hütteldorfer die besseren Chancen hatten und sich am Ende ärgern werden. Gerade Schaub hatte die Führung zweimal auf dem Fuß und hätte vor allem mit Anbruch der Schlussviertelstunde treffen müssen.
90.+5. | Und so bleibt es beim 1:1 - Schlusspfiff!
90.+5. | Nach einer abgefangenen Flanke schaltet Blau-Weiß plötzlich nochmal in einer Drei-gegen-Drei-Situation um, die man schlecht ausspielt und damit den Lucky Punch verpasst.
90.+3. | Eine Flanke der Gäste von der linken Seite lässt Bumberger am zweiten Pfosten souverän mit der Brust auf Baier abtropfen.
90.+2. | Vier Minuten werden im Übrigen nachgespielt. Antiste legt am Sechzehner per Hacke auf Tililo in seinem Rücken ab, der den Ball aus zentralen 16 Metern über das Tor jagt.
90.+1. | Rüber auf die Gegenseite, wo Antiste einer halbhohen Hereingabe von links entgegenkommt, den Ball im Fallen per Hinterkopf aber ungefährlich hoch auf das Tor verlängert.
90. | Eine Flanke von links köpfen die Gäste nur kurz in den Rückraum und damit zentral an die Sechzehnerkante, wo Altmeister Ronivaldo zu einem Fallrückzieher ansetzt und damit immerhin eine Eck herausholt - die bringt nichts ein.
88. | Halbrechts vor dem Sechzehner löffelt Tilio den Ball in die Box, wo Mbuyi plötzlich zu Fall kommt. Diesen Elfmeter wollte Mbuyi schinden, das leichte Halten von Moormann ist keineswegs strafwürdig.
86. | Eine weite Freistoßflanke der Linzer wird rechts im Strafraum zur Mitte geköpft, wo Bumberger seinen Kopfball aus zentralen acht Metern einen Meter am rechten Pfosten vorbeidrückt.
84. | Wir haben es bereits angedeutet: Ein offener Schlagabtausch in Linz. Beide Mannschaften wollen den Sieg, das Spiel kennt längst kein Mittelfeld mehr.
82. | Und der Freistoß aus halbrechter Position? Der kommt als Flanke mit Schnitt weg vom Tor gut an den zweiten Pfosten, wo sich Moormann absetzen konnte und bei seiner Volleyabnahme zunächst geblockt wird. Vom linken Fünfereck bekommt Moormann aber die zweite Chance und bleibt erneut hängen.
81. | Daraufhin lässt sich der Schiedsrichter auf ein Gespräch mit Matthias Seidl nicht ein und zückt die nächste Gelbe.
81. | Fofana zieht über halbrechts dem Sechzehner entgegen und wird von Mbuyi umgeschubst, der folgerichtig Gelb sieht.
80. | Nach einer Flanke und der Kopfballablage von Ronivaldo stoßen ausgerechnet Simon und Matthias Seidl mit den Köpfen zusammen. Für die Brüder dürfte es aber gleich wieder weitergehen.
79. | Hier deutet sich eine richtig heiße Schlussphase an. Für beide Mannschaften ist das Unentschieden zu wenig, seit einigen Minuten geht es bereits von einer auf die andere Seite.
77. | Und noch einer für die Offensive: Antiste ersetzt den glücklosen Schaub.
77. | Mit einem Doppelwechsel schöpft Kulovits aufseiten der Gäste sein Wechselkontingent aus: Tilio übernimmt für Grgic.
76. | Das muss doch die Führung für Rapid sein! Gröller darf über halblinks anschieben und legt am Sechzehner quer. Rechts vom Elfmeterpunkt steht Schaub blank, nimmt den Ball direkt und schiebt ihn viel zu lasch und vor allem unplatziert auf das Tor. Baier ist schnell unten und packt sicher zu.
75. | Anschließend stellt Hedl die Dreimannmauer, vor dem linken Fuß von Cvetko dürfte er inzwischen gewarnt sein. Aus 25 Metern entscheidet sich Cvetko aber für eine Hereingabe, die zu lang gerät.
74. | Pirkl nimmt über halbrechts Tempo auf, dabei richtet Wurmbrand seine Aktion nur gegen den Mann, stößt Wurmbrand von hinten zu Boden und sieht Gelb.
73. | Zu guter Letzt ist auch Bumberger neu dabei und übernimmt die Position von Reiter.
73. | Weiter gehts mit Pasic, der in der Dreierkette für Strauß übernimmt.
73. | Dreifachwechsel bei den Oberösterreichern: Maier verlässt das Feld und macht für Torschützenkönig der Vorsaison Platz - Vereinslegende Ronivaldo betritt das Feld.
71. | Schaub setzt sein Tackling gegen Cvetko eigentlich zu früh an, zieht dann auf dem Boden liegend aber nochmal den Fuß hoch und wird ebenfalls verwarnt.
70. | Vor Ausführung der Ecke kommt es zum üblichen Gerangel im Sechzehner, Grgic sieht dabei die Gelbe Karte.
69. | Gleich darauf läuft der schnelle Gegenangriff. Links im Strafraum flankt Wurmbrand im zweiten Versuch halbhoch an den ersten Pfosten, wo Maranda den Ball etwas optimistisch mit der Brust an das Außennetz lenkt.
68. | Die Linzer bleiben am Drücker. Fofana bietet sich an und bringt den Ball von der rechten Sechzehnergrenze flach an den ersten Pfosten. Weissmann versucht es artistisch mit der Hacke in seinem Rücken, im kurzen Eck packt Hedl aber sicher zu.
66. | Blau-Weiß setzt sich jetzt vorne fest, Rapid muss im Rahmen dieser Sequenz mehrere Flanken überstehen - eine Ecke bleibt den Österreichern aufgrund einer Abseitsposition verwehrt.
64. | Zudem ersetzt Mbuyi im Angriff Kara.
64. | Doppelwechsel aufseiten der Hütteldorfer: Gröller kommt zunächst für Demir ins Spiel.
63. | Eine Flanke von rechts macht Weissmann im Strafraum fest und legt für Simon Seidl ab, der den Ball aus halbrechten acht Metern kläglich über das Tor jagt - womöglich noch leicht abgefälscht. Aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels hätte ein Tor aber ohnehin nicht gezählt.
61. | Erster Wechsel aufseiten der Hausherren: Briedl wird durch Fofana ersetzt.
60. | Traumpass von Wurmbrand, der aus dem linken Halbfeld halbdiagonal in den Lauf für den gestarteten Schaub durchsteckt. Und so taucht Schaub im Rücken der Abwehr plötzlich frei vor Baier auf, der schnell aus seinem Tor kommt, den Winkel verkürzt und aus elf Metern blocken kann.
59. | Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schaltet BW schnell durch das Zentrum und und macht zu wenig aus dieser Zwei-gegen-Zwei-Situation - das Zuspiel von Seidl ist für Weissmann viel zu steil und damit unerreichbar.
57. | Leichtfüßig dribbelt Wurmbrand von rechts in den Sechzehner, bleibt dort aber aber hängen. Aus der Rückraum setzt Bolla zur Direktabnahme an, die ein BW-Verteidiger locker rausköpfen kann.
56. | 16 seiner bisherigen 24 Punkte hatte der SK Rapid bereits nach sechs Spieltagen auf dem Konto - nach dem so vielversprechenden Start unter Peter Stöger hatte sich ein solch schneller Leistungsabfall wahrlich nicht angedeutet. Verunsichert wirkt die Mannschaft heute aber nicht und ist nach der Pause wieder tonangebend.
54. | Die Gäste köpfen eine Pirkl-Flanke in den Rückraum, wo Cvetko aus 23 Metern volles Risiko geht und den Ball deutlich über das Tor knallt.
51. | Schöner Doppelpass zwischen Matthias Seidl und Bolla, letzterer dreht im Strafraum nochmal ab und legt wieder für Seidl zurück. Aus halblinken 15 Metern hält Seidl wuchtig drauf, Baier ist im kurzen Eck zur Stelle und pariert gut zur Ecke.
51. | Reiter flankt von rechts zentral an den Fünfer, wo zunächst Cvetkovic den aufsetzenden Ball mit dem Fuß verpasst und der einlaufende Weissmann hinter ihm dann eher angeschossen wird. Daraus resultiert eine Bogenlampe, bei der Hedl im Torraum sicher zupackt.
48. | Rapid kommt mit Schwung aus der Kabine. Matthias Seidl setzt Schaub auf der linken Seite in Szene, der auf Sechzehnerhöhe aus vollem Lauf zu ungenau flankt und den Ball hinter dem langen Pfosten ins Toraus zieht.
46. | Die Hausherren dagegen bleiben personell unverändert, der zweite Durchgang läuft.
46. | Aufseiten der Gäste hat Stefan Kulovits die Halbzeitpause für seinen ersten Wechsel genutzt: Bolla ist nach überstandenen Hüftproblemen wieder einsatzfähig und ersetzt Schöller.
Halbzeit | Rapid begann gut, spielte aggressiv nach vorne und ging nach einer Ecke durch Cvetkovic verdient in Führung. Erst zur Mitte der ersten Halbzeit kamen die Oberösterreicher besser ins Spiel und glichen durch einen traumhaften Schlenzer von Cvetko aus. Aus Sicht der Hauptstädter sollte sich dieser Ausgleich als Bruch im Spiel erweisen, Rapid verlor anschließend die Kontrolle und das Spiel flachte ab. Erwähnenswert: Im Brüderduell zwischen Simon und Matthias Seidl lieferten beide Akteure die Vorlage für ihre Mannschaft.
45.+4. | Halbzeit in Linz.
45.+3. | Sobald die Linzer Tempo reinbekommen, hat Rapid defensiv seine Probleme. Starker Antritt von Weissmann über links, der vor dem Sechzehner noch einen Gegenspieler tunnelt und dann rechts in den Strafraum verlagert. Aus elf Metern könnte Reiter direkt abschließen, will stattdessen querlegen und bleibt an seinem eigenen Mitspieler hängen.
45.+2. | Baier spielt den Ball von hinten unsauber heraus, womit das Tor für einen Moment leer ist. Aus weiter Distanz nimmt sich Matthias Seidl ein Herz und verzieht deutlich.
45.+1. | Strauß hebt den Ball lang in den Sechzehner, wo Hedl aktiv zur Kugel geht und sie am Elfmeterpunkt abfängt.
45.+1. | Grgic wirkt wieder mit, inzwischen läuft auch schon die dreiminütige Nachspielzeit.
45. | Schmerzverzerrtes Gesicht bei Grgic, der zuvor unglücklich gestempelt wurde und am Fuß behandelt werden muss.
44. | Das Spiel gestaltet sich weiterhin etwas zäh und steht zumindest aus Sicht der Hütteldorfer etwas sinnbildlich für den bisherigen Saisonverlauf: gut angefangen, stark nachgelassen.
42. | Nach einer geklärten Ecke darf Amane im Rahmen der zweiten Welle aus dem rechten Halbfeld flanken und bringt den Ball lang hinter den zweiten Pfosten, wo Kara zugestellt wird und nicht an den Ball kommt.
39. | Reiter hat auf der rechten Seite das Auge und steckt halbdiagonal in den Sechzehner durch. Maier läuft ein, Hedl passt aber gut auf und packt locker zu.
38. | Die nächste Vollversammlung im Fünfer der Hausherren bei einer Seidl-Ecke von links - wir erinnern uns, aus einer solchen resultierte die Führung für Rapid. In diesem Fall wird aber direkt ein Offensivfoul geahndet.
35. | Das Spiel ist in diesen Minuten etwas abgeflacht, nach der guten Anfangsphase tut sich Rapid inzwischen schwer.
33. | Starkes Dribbling von Wurmbrand, der über halbrechts gleich mehrere Gegenspieler stehen lässt. Nach einem schnellen Doppelpass mit Seidl leitet Wurmbrand aber etwas zu steil auf Kara weiter, der im Strafraum nicht an den Ball kommt.
31. | Bereits vor diesem Ausgleich kamen die Oberösterreicher besser ins Spiel und sicherten vermehrt die zweiten Bälle. Blau-Weiß ist inzwischen schärfer eingestellt und hält das Spiel ausgeglichen.
29. | Tooor! BW LINZ - SK Rapid 1:1. Die Hausherren gleichen aus! Zwar ist Demir bei einer Pirkl-Flanke von links mit dem Kopf zur Stelle, doch setzt Simon Seidl an der rechten Sechzehnergrenze gut nach. Seidl hebt den Ball dabei über Demir in den Strafraum und legt unter Bedrängnis im Fallen in den Rückraum zurück. Dort hat Cvetko zu viel Platz, macht das mit dem zweiten Kontakt überragend und schlenzt den Ball aus halbrechten 20 Metern unhaltbar mithilfe des Innenpfostens ins lange Eck. Von einer gewissen Teilschuld kann man Demir nicht freisprechen, der die Hereingabe zuvor besser hätte klären können.
27. | Die Hausherren schalten über Reiter um, dessen Hereingabe von der rechten Seite zu lang gerät. So bekommt Pirkl vom linken Flügel die zweite Chance und zieht seine Flanke hinter das Tor.
25. | Etwas übermotiviert läuft Kara im Mittelfeld Cvetko von hinten in die Beine und sieht dafür die erste Gelbe Karte in diesem Spiel.
24. | Jetzt aber macht es Reiter deutlich besser und bringt den Ball nach einer Spielverlagerung vom rechten Flügel flach an den ersten Pfosten. Ahoussou ist per Grätsche zur Stelle und klärt zur Ecke, die dann ohne Folgen bleibt.
23. | Beim nächsten ruhenden Ball macht es Reiter nicht wesentlich besser und schießt mit seiner Hereingabe aus dem rechten Halbfeld die Einmannmauer, bestehend aus Matthias Seidl, an.
22. | Eine Freistoßflanke rechts vom Sechzehner serviert Briedl viel zu kurz in den Strafraum, wo die Gäste mühelos klären können.
20. | Die Führung für die Gäste geht bis hierhin in Ordnung, der SK Rapid investiert deutlich mehr für das Spiel und hatte bereits in den Anfangsminuten zwei gute Chancen, die erst gar nicht im xG-Wert berücksichtigt werden.
18. | Zwei Mannschaften haben in dieser Saison noch keinen Punkt nach einem Rückstand geholt: Der WAC und BW Linz. Nur hatten die Linzer im Vergleich zum WAC doppelt so viele Versuche und verloren zwölf Rückständen alle zwölf Spiele.
16. | Tooor! BW Linz - SK RAPID 0:1. Die Gäste gehen nach einer Ecke in Führung! Matthias Seidl serviert die Hereingabe von links mit Schnitt zum Tor und vor allem dicht vor das Tor, wo sich Cvetkovic im Spielerpulk am höchsten schraubt. Aus drei Metern steht Cvetkovic dabei mit dem Rücken zum Tor und verlängert den Ball per Hinterkopf ins lange Eck. Baier bleibt bei dieser Ecke auf der Linie kleben und sieht nicht gut aus. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Grgic den Schlussmann geschickt geblockt hatte.
15. | Nach einem langen Einwurf der Linzer kommt Grgic im Strafraum zu Fall, Referee Jäger lässt aber laufen. Über Umwege bringt Briedl eine Flanke von rechts an den zweiten Pfosten, wo Maier aus fünf Metern nur haarscharf mit dem Kopf verpasst.
13. | Unter der Woche präsentierte sich Rapid gegen Nikosia viel zu verschwenderisch vor dem Tor. Auch in der Bundesliga mangelte es bislang oft an der Effizienz, so blieb man unter allen Teams am deutlichsten unter dem Expected-Goals-Wert und machte vor diesem Spieltag 20 Tore bei einem xG-Wert von 26,7.
11. | Der SK Rapid kommt gut in dieses Spiel und ist mit 70 Prozent Ballbesitz die klar tonangebende Mannschaft.
9. | Krummes Ding! Nach einem flach ausgeführten Eckball dreht sich Schaub rechts im Sechzehner stark auf, worauf Simon Seidl vor der rechten Grundlinie den Fuß reinstellt. Dabei kommt es zu einem Pressball, der auf der Oberkante der Latte landet.
7. | Erste dicke Chance für den SK Rapid! Matthias Seidl sichert sich den zweiten Ball und steckt 20 Meter zentral vor dem Tor auf Kara durch, der frei auf Baier zulaufen würde. Weil er sich den Ball aber zu weit vorlegt, greift von der Seite noch Strauß ein und rettet am Elfmeterpunkt in höchster Not noch vor dem hochstehenden Baier per Tackling.
6. | Reiter steht im rechten Halbfeld bereit und serviert eine Freistoßflanke an den langen Pfosten, wo Strauß kurzzeitig die Sportart verwechselt hat und für sein klares Handspiel zurückgepfiffen wird.
5. | Simon Seidl verlängert einen langen Ball mit dem Hinterkopf in die Tiefe, wo Hedl gut mitspielt, weit aus dem Sechzehner kommt und sicher mit dem Fuß klärt.
2. | Blitzstart Rapid, das Tor zählt aber nicht. Amane legt in der Vorwärtsbewegung an die rechte Sechzehnerkante auf Wurmbrand raus, der direkt an den ersten Pfosten flankt. Dort lauert Seidl, nimmt den aufsetzenden Ball direkt und schießt sich selbst an. Zwar drückt er das Leder beim zweiten Versuch aus kurzer Distanz ins Tor, doch hatte er sich zuvor klar an der Hand angeschossen - Handspiel.
1. | Wir wären so weit, Blau-Weiß hat angestoßen.
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Achim Untergasser, der dabei von Roland Brandner und Thomas Kaplan an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Safak Barmaksiz, vor den Bildschirmen bilden Julian Weinberger und Maximilian Weiß das VAR-Duo.
vor Beginn | Zum Abschluss der Herbstrunde sehnen beide Mannschaften umso mehr ein Erfolgserlebnis herbei, um zumindest mit einem positiven Gefühl in die Winterpause zu gehen. Letzte Saison war Rapid ein echter Lieblingsgegner der Oberösterreicher, die in Grunddurchgang und Meistergruppe zehn Punkte in vier Spielen holten und damit die ersten Siege überhaupt gegen die Hütteldorfer feierten. In dieser Saison bog Rapid die Kräfteverhältnisse wieder gerade und feierte zum Saisonauftakt Anfang August einen knappen 1:0-Heimsieg.
vor Beginn | Viel besser läuft es beim SK Rapid nicht, der letzte Woche gegen Ried (1:2) das dritte BL-Spiel in Folge verlor. Zwar wurde am Donnerstag das peinliche Europopokalaus nach der fünften Pleite im fünften Spiel besiegelt, doch war die Leistung angesichts der zuletzt teils erschreckenden Vorstellungen eine Steigerung. Dennoch setzte es unter Kulovits die dritte Niederlage im dritten Spiel, womit man seit sieben Pflichtspielen sieglos ist (1U, 6N). In dieser Form geht es darum, sich erstmal in die Meistergruppe zu retten.
vor Beginn | Geht das in den letzten sechs Spielen des Grunddurchgangs aber einfach so weiter, dürfte BW selbst die Punkteteilung nicht mehr vor dem Abstieg bewahren. Nachdem man letzte Saison sensationell die Meistergruppe erreichte, befinden sich die Linzer im freien Fall und haben ihre letzten sieben Ligaspiele allesamt verloren - die Trennung von Mitja Mörec inklusive. Mit nur zehn Punkten befindet sich tabellarisch einzig der GAK noch in Reichweite, wobei der Rückstand auf den Vorletzten fünf Punkte beträgt.
vor Beginn | Vor der Winterpause gleicht der Titelkampf in Österreich einem Schneckenrennen, umso spannender ist die Ausgangslage vor dem Spieltag: Lediglich sechs Punkte trennen den Ersten vom Achten, selbst der Zehnte liegt nur zwei Zähler hinter einem Platz für die Meistergruppe. Im heutigen Krisengipfel in Linz sollte Rapid schleunigst die Kurve bekommen, als Vierter beträgt das Polsterchen auf die Abstiegsgruppe nur einen Punkt. BW ist indes abgeschlagen Letzter und wäre ohne die Punkteteilung bereits auf verlorenem Posten.
vor Beginn | Die Wiener mussten bereits am Donnerstag in der Conference League ran und unterlagen Omonia Nikosia zu Hause äußerst unglücklich mit 0:1. Im Duell zweier Interimstrainer tauscht Stefan Kulovits heute zweimal: Dahl fällt mit muskulären Problemen aus und wird auf dem Flügel durch Wurmbrand ersetzt, zudem erhält Schöller in seinem ersten BL-Einsatz in dieser Saison den Vorzug gegenüber Gröller (Bank) in der Verteidigung. Niklas Hedl verbleibt somit zwischen den Pfosten und ist wieder die neue, alte Nummer Eins.
vor Beginn | Und hier die Aufstellung vom SK Rapid: Hedl - Schöller, Cvetkovic, Ahoussou, Demir - Amane, Grgic - Wurmbrand, Matthias Seidl, Schaub - Kara.
vor Beginn | Im ersten Spiel nach dem Mörec-Aus hielt Blau-Weiß am vergangenen Wochenende gegen RB Salzburg gut dagegen und musste am Ende dennoch eine 0:2-Heimniederlage einstecken. Im Vergleich dazu nimmt Interimstrainer Andreas Gahleitner heute nur eine personelle Änderung vor: Verteidiger Moormann fehlte gegen die Mozartstädter und kehrt heute wieder in die Startelf zurück, an seiner Stelle muss Pasic auf die Bank weichen.
vor Beginn | Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Baier - Moormann, Maranda, Varesi-Strauß - Reiter, Cvetko, Briedl, Pirkl - Simon Seidl, Weissman, Maier.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der ADMIRAL Bundesliga zur Begegnung des 17. Spieltages zwischen dem FC Blau-Weiß Linz und Rapid Wien.