Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 4. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.
Ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften, die nach der Länderspielpause wieder im Ligabetrieb gefordert sind: Während Magdeburg am 12. September (Freitagabend) in Bielefeld zu Gast ist, empfängt Fürth zwei Tage darauf am Sonntagmittag Kaiserslautern zu Hause.
Nach dem Wie dürfte morgen niemand mehr fragen. Wobei - bei diesem Ergebnis wahrscheinlich schon. Jedenfalls sichert sich Fürth nach zwei Niederlagen in Folge den zweiten Dreier und belegt als beste Offensive als auch schlechteste Defensive der Liga (10:11) mit jetzt sechs Punkten Platz 10. Magdeburg verliert abermals unglücklich zu Hause und steckt nach der dritten Niederlage mit drei Punkten als 15. erstmal im Tabellenkeller fest.
Ein irrsinniges und fehlerbehaftetes Neun-Tore-Spektakel mit einem glücklichen Sieger, das sich bis zur 63. Minute nicht angedeutet hatte. Nachdem passive, aber hocheffiziente Fürther (xG-Wert: 1,41) ein zweites Mal aus dem Nichts in Führung gingen, nahm der Wahsinn seinen Lauf. Auf den postwendenden Ausgleich folgte die erneute Kleeblatt-Führung, gleich darauf sollte sich eine Gelb-Rote Karte nach Schwalbe von Nollenberger als Knackpunkt erweisen. Fürth legte nach und sah wie der sichere Sieger aus, ehe Magdeburg in Unterzahl einen Zwei-Tore-Rückstand wettmachen konnte. Weil Joker John in der 8. Minute der Nachspielzeit aber das Schlusswort hatte, kamen defensiv abermals schwache Fürther mit einem blauen Auge davon.
90.+11. | Zugleich die letzte Aktion, Fürth schlägt Magdeburg 5:4!
90.+11. | Ahl-Holmström setzt einen Kopfball als Bogenlampe nochmal auf die Oberkante der Latte. Auch hier lag aber eine Abseitsstellung vor.
90.+10. | Nach der fälligen Freistoßflanke vergibt der einlaufende Hugonet am Fünfer völlig freistehend kläglich per Kopf, im Anschluss geht aber die Fahne hoch.
90.+10. | Klaus stellt im linken Halbfeld das Bein gegen Hercher, lässt ihn damit auflaufen und sieht Gelb.
90.+8. | Tooor! Magdeburg - FÜRTH 4:5. Finale Furioso - Klappe, die x-te. Dieses Fußballspiel kannst du längst als Theateraufführung verkaufen. War das jetzt doch noch nach Happy End aus Fürther Sicht? Nach einer Vorteilsauslegung im Mittelfeld verlagern die Gäste das Spiel über Hrgota und König auf die rechte Seite, wo Klaus Übersicht beweist und quer an den Sechzehner spielt. John steht dort zu frei, darf den Ball kontrollieren und schießt aus leicht nach links versetzter Position mit dem zweiten Kontakt platziert ins untere rechte Eck. Keine Chance für Reimann, der sich zum fünften Mal geschlagen geben muss.
90.+7. | Da ist die Chance für Fürth! Nach einer Flanke von rechts legt John in der Mitte mit etwas Glück für König ab, der rechts im Strafraum das lange Eck anvisiert. Reimann pariert klasse, worauf der Ball von Hugonets Oberschenkel zurück ins Feld springt und geklärt wird.
90.+5. | Und plötzlich läuft jetzt Fürth nochmal an - schließlich in Überzahl. Wie gesagt, zehn Minuten werden nachgespielt. Hier ist rein gar nichts auszuschließen.
90.+3. | Tooor! MAGDEBURG - Fürth 4:4. Das ist nicht zu glauben, unter gütiger Mithilfe von Philipp Ziereis kommt der FCM in Unterzahl nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurück! Reimann schlägt den Ball einfach mal hoch und weit an den gegnerischen Sechzehner, wo Ziereis versucht, mit dem Kopf auf Torhüter Boevink zurückzulegen. Der Ball fliegt aber viel zu kurz, so spritzt Pesch von der Seite dazwischen und köpft aus sieben Metern über Boevink hinweg ins Tor ein.
90.+2. | Ach ja, die Nachspielzeit: Satte zehn Minuten Hoffnung für Magdeburg.
90.+1. | Jetzt aber: Dehm macht in den Schlussminuten für Innenverteidiger König Platz.
90.+1. | Dehm soll ausgewechselt werden, lässt sich dabei zu viel Zeit und sieht Gelb.
90. | Zudem übernimmt Michel für Ulrich.
89. | Markus Fiedler schöpft mit einem Doppelwechsel sein Wechselkontingent aus und wirft zunächst Hoti für Dzogovic rein.
89. | Mathisen bleibt mit dem fälligen Freistoß an der Mauer hängen, immerhin gibt es noch eine Ecke. Ghrieb serviert von rechts scharf und dicht vor das Tor, wo Boevink mit beiden Fäusten zur Stelle ist. Der eingerückte Ghrieb darf aber nochmal, tunnelt rechts im Strafraum seinen Gegenspieler und gibt flach in die Mitte. Die Fürther bekommen einen Fuß dazwischen und können dann auch noch im Rückraum blocken.
87. | Ziereis lässt Ghrieb auflaufen und sieht Gelb. Viel wichtiger: Freistoß für Magdeburg aus 21 Metern leicht nach links versetzter Position.
85. | Das Kleeblatt macht es also tatsächlich nochmal spannend. Und so ist es eben nur ein Tor, Magdeburg wird jetzt alles nach vorne werfen.
84. | Nach einer abgepfiffenen Situation zugunsten der Fürther beschwert sich Ghrieb lautstark und sieht Gelb.
83. | Tooor! MAGDEBURG - Fürth 3:4. Das ist aber auch ein Spiel, Wahnsinn! Auf sich allein gestellt, macht Ghrieb einen langen Ball stark gegen zwei Verteidiger fest und legt am Sechzehner für den nachrückenden Dzogovic ab. Dzogovic übergibt gleich wieder für Ghrieb, worauf der Rest Weltklasse ist. Vor dem Strafraum hält sich Ghrieb John vom Leib, dribbelt dabei kurz nach innen und schlenzt den Ball aus 17 Metern halbrechter Position mit reichlich Zug unhaltbar ins lange Eck.
82. | Zudem übernimmt John auf dem linken Flügel für Keller.
82. | Auf der Gegenseite zieht Thomas Kleine zwei Joker und bringt zunächst Higl im Sturmzentrum positionsgetreu für Futkeu.
82. | Mit der Personalie Stalmach für Atik sollten wir jetzt zumindest die Elbestädter abgehakt haben.
82. | Weiter gehts mit Neuzugang Pesch, der Hyryläinen ersetzt.
82. | Fünf frische Kräfte auf einen Schlag, angefangen mit einem Dreifachwechsel aufseiten der Hausherren: Hercher kommt zunächst für Geschwill.
80. | Und ja, in Unterzahl scheint die Luft aus FCM-Sicht raus zu sein. Fürth bleibt aktiv und will nichts mehr dem Zufall überlassen.
78. | Das riecht hier doch sehr stark nach einem wichtigen Dreier für die Gäste, die erstmals seit 2017/18 mindestens zwei Niederlagen an den ersten drei Spieltagen einer Saison einstecken mussten. Acht der jetzt neun Saisontore der Mittelfranken gehen im Übrigen auf das Konto von Klaus und Futkeu (je vier).
76. | Tooor! Magdeburg - FÜRTH 2:4. Nach Futkeu und Ahl-Holmström schnürt auch Klaus den Doppelpack und sorgt damit in Überzahl für die Vorentscheidung! Die Fürther fangen das Leder im eigenen Sechzehner ab und dürfen nach einem langen Ball in einer Vier-gegen-Vier-Situation umschalten. Klaus treibt die Kugel durch das Zentrum und nimmt Keller links im Strafraum mit, der zunächst an einer starken Parade von Reimann scheitert. Zwar gewinnt Geschwill nach dem Abpraller sein Luftduell am Fünfer gegen Futkeu, doch köpft er die Kugel dabei Klaus vor die Füße. Vom Elfmeterpunkt nimmt Klaus den Ball volley aus der Drehung und trifft gegen die Laufrichtung von Reimann trocken ins linke Eck.
75. | Aber in Unterzahl wird dieses Unterfangen jetzt natürlich noch viel komplizierter. Magdeburg tut sich schwer und sucht vergeblich nach einer Antwort auf den dritten Rückstand.
73. | In der Vorsaison blieben die ja Elbestädter in ihren ersten zehn Heimspielen sieglos. Nach sieben Unentschieden und drei Niederlagen sollte es erst am 22. Spieltag mit einem Heimdreier klappen. Umso wichtiger wäre es nach der Auftaktpleite gegen Braunschweig, auch zu Hause schnell in die Spur zu finden.
71. | Atik beschwert sich daraufhin und sieht ebenfalls Gelb.
71. | Jetzt kommt es knüppeldick für Magdeburg! Welch Bärendienst von Nollenberger, der links im Strafraum zu einer billigen Schwalbe gegen Dehm ansetzt, die Patrick Alt folgerichtig mit Gelb bestraft. Nollenberger wurde erst vor vier Minuten verwarnt und fliegt jetzt mit Gelb-Rot vom Platz.
69. | Tooor! Magdeburg - FÜRTH 2:3. Was für eine verrückte Phase, das Kleeblatt geht wieder in Führung! Nach dem Foul von Nollenberger wäre noch der Freistoß im rechten Halbfeld oben, der zunächst nichts einbringt. Im Rückraum bleibt Fürth aber dran, Kellers abgefälschter Distanzschuss rutscht in die Box durch, wo Ziereis mit der Hacke in seinen Rücken für Futkeu ablegt. Und schöner kannst du einen Doppelpack kaum schnüren: Mit dem Rücken zum Tor schirmt Futkeu den Ball gegen Hugonet ab, dreht sich dabei auf nagelt die Kugel in einer fließenden Bewegung links vom Elfmeterpunkt als Dropkick in den langen Winkel.
67. | Überhartes Einsteigen von Nollenberger gegen Dehm, der mit hoher Intensität Ball und Gegner trifft. Patrick Alt zückt Gelb.
65. | Kurz wird noch überprüft, ob das wirklich nur das Knie von Ahl-Holmström gewesen ist, oder womöglich gar die Hand? Nein, es war das Knie - das Tor zählt!
64. | Tooor! MAGDEBURG - Fürth 2:2. Und auch das haben wir bereits in Hälfte eins gesehen, die Elbestädter antworten durch Ahl-Holmström postwendend! Ulrich legt für Hugonet ab, der aus dem rechten Halbfeld einfach mal weit in die Box flankt. Dort stimmt die Zustimmung beim Kleeblatt überhaupt nicht, Ahl-Holmström läuft nämlich im Rücken von Ziereis ein und darf aus sechs Metern zentraler Position völlig frei zum Kopfball ansetzen. Im Fallen köpft sich der Stürmer dabei am eigenen Knie an und hat Glück, dass der Ball ins rechte Eck rollt.
62. | Tooor! Magdeburg - FÜRTH 1:2. Wie schon in Hälfte eins, das Kleeblatt trifft aus dem Nichts! Über Futkeu und Dehm verlagert Fürth das Spiel auf die rechte Seite, wo Klaus im Eins gegen Eins andribbelt und Geschwill dabei ganz alt aussehen lässt. Obwohl Geschwill den Ball eigentlich schon abfängt, kriegt er ihn nicht kontrolliert uns lässt sich stattdessen von Klaus tunneln. Halb so wild, schließlich ist der Winkel für Klaus aus vollem Lauf rechts im Strafraum kurz vor der Grundlinie eigentlich viel zu spitz. Aber nur eigentlich! Reimann lässt nämlich das kurze Eck einen Spalt weit offen und sieht beim Einschlag alles andere als gut aus.
61. | Für Banse, der vor wenigen Minuten behandelt werden musste, ist bei seinem Comeback nach gut einer Stunde Schluss. Green ist im zentralen Mittelfeld neu dabei.
59. | Erst auf Vorteil entschieden, im Nachgang dann die Gelbe Karte: Geschwill kam zuvor gegen Hrgota zu spät und hatte den Fürther am Fuß gestempelt.
57. | Dehm wird im Aufbauspiel zur Rückwärtsbewegung gedrängt und spielt einen recht kurzen Rückpass auf Boevink. Der Torhüter passt aber gut auf und kann vor Ahl-Holmström klären.
55. | Atik mit einem Geniestreich! Kurz nach der Mittellinie hat der Kapitän Platz und hebt den Ball aus dem Fußgelenk mustergültig auf Ghrieb in den Rücken der Abwehr. Links am Fünfer taucht Ghrieb frei vor Boevink auf, der sich breitmacht, dabei den Winkel verkürzt und mit dem Gesicht blocken kann.
54. | Banse scheint nochmal auf die Zähne beißen zu können und kehrt vorerst wieder aufs Spielfeld zurück.
53. | Apropos Banse. Der Sechser geht nach seiner Klärungsaktion ohne Fremdeinwirkung zu Boden und muss behandelt werden. An der Seitenlinie macht sich Green schon mal warm.
51. | Nollenberger läuft sich nach einem langen Ball gut frei und hebt die Kugel von der linken Sechzehnergrenze hinter den zweiten Pfosten, wo Dzogovic viel zu frei steht. Bei der Kopfballablage in die Mitte rückt Banse gut ein und bekommt den Fuß dazwischen.
49. | Saisonübergreifend holte das Kleeblatt im Übrigen aus seinen letzten sechs Auswärtsspielen im Unterhaus nur einen einzigen Punkt und blieb dabei viermal ohne eigenes Tor. Den letzten Dreier gab es Ende Februar bei einem knappen 2:1 in Düsseldorf.
47. | Der nächste Abschluss: Mit dem Rücken zum Tor schirmt Atik den Ball im Sechzehner ab und legt auf Hyryläinen zurück, der seinen Versuch aus 18 Metern zentraler Position mit der Innenseite etwas zu hoch ansetzt.
46. | Fast der Blitzstart für Magdeburg! Nach einem geblockten Ball im Rückraum schlägt Ghrieb am Sechzehner ein Luftloch im Sechzehner, legt sich die Kugel damit aber ungewollt auf den stärkeren linken Fuß und schließt aus 14 Metern humorlos ab. Der Schuss kommt aber zu zentral, im rechten Eck kann Boevink in Volleyballmanier nach vorne abwehren.
46. | Der Personal bleibt unverändert, Hälfte zwei läuft.
Halbzeit | Magdeburg begann stark, kombinierte immer wieder gefällig und vergab früh zwei gute Chancen durch Ulrich und den Pfostentreffer von Ghrieb. Fürth wirkte zu Beginn unheimlich passiv, ging nach einem langen Ball aber aus dem Nichts durch Futkeu auf klasse Vorarbeit von Hrgota in Führung. Magdeburg zeigte sich unbeeindruckt und antwortete nur vier Minuten später durch Ahl-Holmström, worauf sich bis zur Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel mit inzwischen aktiveren Gästen auf fußballerisch gutem Niveau entwickeln sollte.
45.+4. | Jetzt aber, Halbzeit!
45.+4. | Und nochmal der die Elbestädter! Eine Flanke von links rutscht in die Mitte durch, wo Hyryläinen bewusst in seinen Rücken passieren lässt. Dort schließt Ghrieb 13 Meter vor dem Tor aus der Drehung ab, jagt den Ball aber deutlich drüber.
45.+3. | Doch noch eine Chance für Magdeburg! Kurz nach der Mittellinie macht Ahl-Hölmström einen langen Ball fest und leitet dann gegen hochstehende Fürther rechts in die Tiefe weiter. Ghrieb ist schneller als Itter, dringt in den Strafraum ein und legt vor dem Fünfer auf den mitgelaufenen Atik quer. Atik fehlt aber ein Schritt, so rollt der Ball am linken Pfosten vorbei.
45.+2. | Ahl-Holmström schirmt den Ball im Halbfeld gut ab und spielt Dzogovic auf dem rechten Flügel frei. An der Eckfahne kommt der Außenverteidiger aber aus der Balance, sodass der Ball ins Aus rollt.
45. | Der anfängliche Eindruck mit aktiveren Fürthern hat jedenfalls nicht getäuscht, das Spiel gestaltet sich inzwischen ausgeglichen. Gleich bricht auch schon die Nachspielzeit an: drei Minuten.
43. | Atik chippt den Ball aus dem Stand fein über die Abwehr der Fürther, links im Strafraum muss sich Nollenberger aber zunächst aufdrehen, sodass die Verteidigung rechtzeitig einrücken kann. Am Ende springt nur eine Flanke von Nollenberger heraus, bei der Boevink sicher zupackt.
40. | Die Ecke von links spielt das Kleeblatt mittels einstudierter Variante aus. Klaus serviert bewusst in den Rückraum, Hrgota konnte sich rechts im Sechzehner absetzen, wird bei seiner Direktabnahme aber geblockt. Kurz darauf rollt der Konter, bei einer Flanke von links rückt Keller im Sechzehner gut ein und kann klären.
39. | Keller spielt links vom Sechzehner flach vor den Fünfer, wo Futkeu den Ball am ersten Pfosten mit dem Rücken zum Tor abschirmen darf und sich vor Mathisen zum Tor dreht. Immerhin verteidigt Mathisen eng und kann den Schuss zur Ecke blocken.
37. | Keller verliert den Ball auf der rechten Seite im Aufbau leichtfertig, worauf Ghrieb mit einem schnellen Antritt in den Sechzehner eindringt. Keller stellt dabei den Körper rein und trennt Ghrieb fair von der Kugel.
36. | In dieser Phase verlagert sich das Geschehen zunehmend ins Mittelfeld. Fürth ist inzwischen etwas aktiver, wenngleich Magdeburg mit fast 60 Prozenz Ballbesitz spielbestimmend bleibt.
34. | Starker Versuch von Klaus! Keller zieht im Mittelfeld von links nach innen und spielt Hrgota im Halbfeld frei, der Klaus über rechts mitnimmt. Nahe dem rechten Sechzehnereck fackelt Klaus trotz spitzen Winkels nicht lange und jagt den Ball nur knapp am langen Pfosten vorbei.
32. | Die Spielvereinigung blieb in keinem ihrer jetzt letzten 15 Zweitligaspiele ohne Gegentor und stellt dahingehend ligaweit die längste laufende Durststrecke. Auswärts wartet Fürth sogar seit jetzt 17 Spielen auf eine weiße Weste.
30. | Die Führung für das Kleeblatt war schon schmeichelhaft, entsprechend ist der schnelle Ausgleich für Magdeburg natürlich verdient. Und na klar - ausgerechnet durch Ahl-Holmström, der heute den abgewanderten Kaars ersetzt.
28. | Tooor! MAGDEBURG - Fürth 1:1. Wie die Elbestädter wohl auf den Rückstand reagieren würden? Na so! Hyryläinen fängt zunächst einen Fehlpass ab und verlagert dann im Mittelfeld von rechts ins Zentrum, wo Ulrich plötzlich viel zu viel Platz hat. Vor dem Sechzehner spielt Ulrich flach in die Box auf Ahl-Holmström, der das klasse gegen Bjarnason macht. Am Elfmeterpunkt reicht auf engstem Raum eine Körpertäuschung zu seiner Rechten, schon ist Bjarnason verladen. Aus elf Metern ist der Abschluss dann reine Formsache, mit Überzeugung trifft der Schwede trocken ins rechte Eck.
26. | Im Vorfeld haben wir die Defensivprobleme der Mittelfranken angesprochen, doch Vorsicht: Die meisten gegnerischen Torschüsse an den ersten drei Spieltagen ließ ligaweit der FCM zu (56). Nach Düsseldorf (6,85) und Fürth (6,77) ließ Magdeburg zudem den dritthöchsten Expected-Goals-Against-Wert zu (6,46).
24. | Tooor! Magdeburg - FÜRTH 0:1. Die Hausherren machen das Spiel, die Gäste hingegen das Tor. Ziereis schlägt das Leder im Aufbau noch aus der eigenen Hälfte einfach mal lang vor den Sechzehner, wo Hrgota den Ball aus der Luft mit dem langen Bein herrlich kontrolliert und dann rechts im Strafraum in einer Zwei-gegen-Eins-Situation mit dem zweiten Kontakt querlegt. Rechts vom Elfmeterpunkt steht Futkeu völlig blank und schiebt direkt links unten ein. Ein einfacher langer Ball hat also ausgereicht, und schon stand Magdeburg in dieser Situation mit Hugonet als einzige Absicherung komplett offen.
23. | Atik von der Mittellinie mit dem Steilpass in den Rücken der Abwehr. Boevink hat aber gut aufgepasst und packt sicher vor Ghrieb zu.
21. | Auch hier: Ein Zuspiel von links leitet Ulrich links im Strafraum fein mit der Hacke in seinen Rücken weiter, wo Ghrieb aus elf Metern gleich zweimal geblockt wird. Die Ablage auf Atik kommt dann zu ungenau, Fürth kann klären.
18. | Zweimal musste das Kleeblatt also bereits kräftig durchatmen. Magdeburg ist die bessere Mannschaft, kombiniert immer wieder gefällig und wirkt offensiv enorm zielstrebig.
16. | Der Pfosten rettet Fürth! Die Hausherren bleiben nach einer Ecke im Rückraum dran, wo der Distanzschuss von Dzogovic abgeblockt wird und rechts im Strafraum bei Ghrieb landet. Ghrieb schlägt dabei mehrere kurze Haken gegen Itter, legt sich den Ball auf den linken Fuß und schlenzt die Kugel aus 14 Metern halblinker Position an den linken Pfosten. Boevink wäre absolut machtlos gewesen.
14. | Keller kommt rechts an der Mittellinie zu spät gegen Dzogovic, trifft seinen Gegenspieler am Fuß und sieht die erste Gelbe Karte.
13. | Jetzt auch die erste gute Chance für Fürth! Eine Hrgota-Flanke von links wird in den Rückraum geköpft, wo Bjarnason lauert und aus 20 Metern zentraler Position wuchtig abzieht. Viel hat nicht gefehlt, der Ball zieht knapp über das Tor.
11. | Herrlich gespielt von Magdeburg! Hugonet im Aufbau von der Mittellinie mit dem Ball in die Tiefe, den Hyryläinen auf Ghrieb klatschen lässt. Ghrieb leitet sofort ins Zentrum auf Ulrich weiter, der einen tollen Doppelpass mit Atik spielt. Atik legt dabei mit der Hacke auf Ulrich zurück, der von der Sechzehnerkante per Dropkick direkt abschließt. Satt getroffen, jedoch etwas zu zentral gesetzt. Boevink ist zur Stelle und wehrt nach vorne ab.
11. | Mit 60 Prozent Ballbesitz hat der FCM bislang mehr vom Spiel, das Kleeblatt lauert hingegen eher auf schnelle Umschaltmomente. Magdeburg setzt sich in diesen Minuten zunehmend in der gegnerischen Hälfte durch.
8. | Ansonsten erleben wir einen doch recht gemächlichen Beginn. Keller kappt auf dem linken Flügel zur Mitte ab, seine Flanke kommt dann aber zu ungenau und wird locker verteidigt.
6. | Nach einem Foul von Olesen an Ghrieb chippt Atik die fällige Freistoßflanke aus dem Halbfeld etwas zu lang in den Rücken der Abwehr, so landet die Kugel unberührt links im Toraus.
4. | Die Fürther scheinen sich hinten doch tatsächlich in einer neuformierten Viererkette einzusortieren. Ziereis und Bjarnason bekleiden dabei die Zentrale, Itter und Dehm dagegen die Außenpositionen.
2. | Erster guter Vorstoß der Hausherren: Nach einem tiefen Ballgewinn geht es gewohnt schnell und geradlinig nach vorne. Ulrich nimmt aus dem Zentrum Nollenberger links im Strafraum mit, der noch leicht nach innen zieht und aus 15 Metern halblinker Position flach das kurze Eck verfehlt.
1. | Wir wären so weit, Fürth hat angestoßen.
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Patrick Alt, der dabei von Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen und Dominik Jolk an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Timon Schulz, vor den Bildschirmen bilden Katrin Rafalski und Guido Kleve das VAR-Duo.
vor Beginn | Die letzten vier Aufeinandertreffen zwischen den Elbestädtern und dem Kleeblatt endeten unentschieden, in der Vorsaison folgte auf ein 2:2 mit zwei denkwürdigen Handelfmetern in Magdeburg ein 1:1 in Fürth. Die ersten vier von insgesamt acht Duellen gewann zuvor jeweils die Heimmannschaft, womit aus dieser Paarung noch nie ein Auswärtssieger hervorging. Im Übrigen soll eine heiße Spur auf der Suche nach dem Kaars-Nachfolger zu Dailon Rocha Livramento führen, der letzte Saison 29-mal in der Serie A für Hellas auflief.
vor Beginn | Das kann man vom Kleeblatt nicht behaupten. Auf den glücklichen Auftaktsieg gegen Dresden (3:2) folgten Pleiten gegen Braunschweig (2:3) und Kiel (0:2), womit bereits sieben Gegentore nach drei Spielen stehen. Die wackelige Defensive bereitet auch Thomas Kleine Sorgen, folglich war das Defensivverhalten "diese Woche ein großes Thema". Vor allem die Absicherung der Tiefe sei heute wichtig, zudem ist Kleine auf ein sehr hohes Pressing des FCM eingestellt und forderte von seinem Team die Gier, "die Zweikämpfe zu gewinnen".
vor Beginn | Man arbeite "mit Hochdruck an einer Nachfolgelösung", heute muss Markus Fiedler aber ohne Kaars-Nachfolger auskommen und will sich mit seinem Team "das zurückholen, was wir zuletzt unglücklich liegen lassen haben". Gegen Braunschweig betrieb man im ersten Heimspiel teils Chancenwucher und guckte am Ende dumm aus der Wäsche (0:1). Auf den Sieg in Dresden folgte jüngst das 1:3 in Hannover, wobei man sich lange einen offenen Schlagabtausch lieferte und insgesamt auf einem guten Weg zu sein scheint.
vor Beginn | Magdeburg gegen Fürth also, aus FCM-Sicht zugleich Spiel eins nach der kurzen, aber doch prägenden Kaars-Ära. Auch in dieser Saison erzielte der Niederländer zwei der drei FCM-Tore in Liga zwei und verhalf Magdeburg neben zwei Niederlagen immerhin zum 2:1-Sieg im Elb-Clasico gegen Dresden. Auch beim Kleeblatt stehen bislang neben einem Sieg gegen Dresden zwei Pleiten, wobei es in Fürth schon jetzt einer Trendwende bedarf. Der Verlierer dieses Duells müsste sich vorerst mit der unteren Tabellenhälfte anfreunden.
vor Beginn | Gegen Kiel präsentierte sich das Kleeblatt vor einer Woche hinten anfällig und vorne zu harmlos, folgerichtig stand am Ende eine verdiente 0:2-Heimniederlage. Thomas Kleine tauscht heute dreimal: Während Dietz kurzfristig ausfällt, sitzen König und Green auf der Bank. Neu dabei sind dafür Bjarnason, Neuzugang und zugleich Startelfdebütant Keller sowie Banse, der nach langer Verletzungspause erstmals seit Ende Februar wieder auf dem Platz steht. Personell kann Kleine nahezu aus dem Vollen schöpfen, neben Dietz muss einzig Torhüter Schlieck nach einer Oberschenkelverletzung noch kürzertreten.
vor Beginn | Und hier die Aufstellung der SpVgg Fürth: Boevink - Bjarnason, Ziereis, Itter - Dehm, Olesen, Banse, Keller - Klaus, Hrgota - Futkeu.
vor Beginn | In einem sehr offensiv geführten Duell kam es für Magdeburg letzte Woche in Hannover zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Christian Titz, der mit den Niedersachsen einen 3:1-Heimsieg bejubeln durfte. Im Vergleich dazu nimmt Markus Fiedler gleich vier personelle Änderungen vor und kann allen voran nicht mehr auf die Dienste von Torjäger Martijn Kaars zählen, den es zum FC St. Pauli zog. Neben Kaars fehlt zumindest heute auch Musonda (Muskelverletzung), Hoti und Gnaka sitzen dagegen auf der Bank. An ihrer Stelle rücken Nollenberger, Angreifer Ahl-Holmström sowie die beiden Startelfdebütanten Dzogovic und Hyryläinen neu ins Team. Während der zuletzt angeschlagene Hercher wieder im Kader steht, fallen Loric, Diawara, Bockhorn, Chahed und Heber weiterhin aus.
vor Beginn | Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Reimann - Geschwill, Mathisen, Hugonet - Dzogovic, Hyryläinen, Nollenberger - Ulrich - Ghrieb, Ahl-Holmström, Atik.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 4. Spieltages zwischen dem 1. FC Magdeburg und der SpVgg Greuther Fürth.