Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn ab 18:30 Uhr Leverkusen zum absoluten Topspiel gegen die Bayern lĂ€dt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!Â
Ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften, die nÀchste Woche wieder im Ligabetrieb gefordert sind: WÀhrend Union am Samstagabend in Dortmund zu Gast ist, empfÀngt Gladbach zuvor am Nachmittag den FC Augsburg.
Nach jetzt zehn Punkten aus den letzten vier Spielen trĂ€umt Gladbach mehr denn je von Europa, springt mit jetzt 34 Punkten fĂŒrs Erste auf Platz 7 und liegt gar nur drei ZĂ€hler hinter einem CL-Rang. Union muss sich dagegen nach dem jĂŒngsten AufwĂ€rtstrend wieder geschlagen geben, wobei das Polster auf den Relegationsplatz zumindest bis morgen weiterhin zehn Punkte betrĂ€gt.
Am Ende ein doch hartes StĂŒck Arbeit fĂŒr die Fohlen, was sich nach der ersten Halbzeit nicht gerade angedeutet hatte. Vor der Pause fehlte Union schlieĂlich der Zugriff gegen den Ball, Gladbach zeigte sich zunĂ€chst enorm effizient und lieĂ dann gar mehrfach die mögliche Vorentscheidung liegen. Mit Dreierkette stellte sich Union fĂŒr den zweiten Durchgang nochmal neu auf, prĂ€sentierte ein ganz anderes Gesicht und kam nach einem strittigen Elfmeter verdient zum Anschluss. Das Momentum konnte Berlin aber nicht lange aufrechterhalten, Gladbach verlagerte das Spiel wieder zunehmend ins Mittelfeld und brachte den Sieg nach der starken ersten HĂ€lfte ĂŒber die Zeit.
90.+6. | Es bleibt beim 2:1 fĂŒr die GĂ€ste, Abpfiff an der Alten Försterei!Â
90.+6. | Gladbach kontert, Neuhaus spielt Cvancara halbrechts im Strafraum frei. Der braucht dann aber zu lange, will lieber noch einen Haken schlagen und wird von der Kugel getrennt.Â
90.+5. | Da ist die Chance auf den Lucky Punch! Juranovic flankt von rechts in die Box, wo Doekhi dem Ball gut entgegenkommt und mit dem hohen FuĂ volley in Richtung des zweiten Pfostens verlĂ€ngert. Rothe kommt dort im RĂŒcken von Lainer nicht mehr ganz ran, Omlin lenkt den Ball stattdessen im FĂŒnfer zur Seite.Â
90.+3. | Und dennoch: Gladbach macht das gerade in diesen Schlussminuten clever und hÀlt Union auch jetzt weit vom eigenen Tor fern. Es brÀuchte schon den Lucky Punch, den Berlinern lÀuft die Zeit davon.
90.+1. | Die Brechstange als letztes Mittel aufseiten der Unioner. Einen langen Ball macht Prtaijn vor dem Sechzehner gut mit der Brust fest, dreht sich dabei auf und zieht aus 17 Metern leicht rechtsversetzter Position. Letztlich aber knapp links vorbei, Union wirft jetzt natĂŒrlich alles nach vorne.
90. | Eckball Gladbach, wertvolle Zeit fĂŒr die GĂ€ste. Die Hereingabe als solche zieht Sander von links dann zu dicht vor das Tor, Rönnow packt sicher zu. Gleich bricht hier auch schon die Nachspielzeit an: sechs Minuten.
88. | Aber nein, fĂŒr eine echte Schlussoffensive reicht das noch nicht aus. Gladbach steht gut und lauert zusĂ€tzlich auf Umschaltmomente, die nötigen RĂ€ume bieten sich dafĂŒr inzwischen ja auch an.
86. | Etwas Leerlauf vor der absoluten Crunchtime, jetzt aber Hollerbach mit der Schusschance. Juranovic bietet sich im Halbfeld an leitet gut zentral vor den Sechzehner weiter. Hollerbach macht dort noch den leichten Schlenker zu seiner Rechten, aus 15 Metern halbrechter Position wirft sich aber Elvedi in den Schuss und kann frĂŒh blocken.
85. | So, jetzt lÀsst Baumgart mit Ljubicic auch seinen letzten Joker von der Leine. Der agile Jeong hat an seiner Stelle das Feld verlassen.
84. | Bei den Hausherren macht sich derweil Ljubicic an der Seitenlinie bereit. Die zwei Jokertore der Eisernen letzte Woche gegen Hoffenheim hatten ja durchaus etwas Besonderes. Seit dem ersten Spieltag musste Union nÀmlich auf ein Jokertor warten, womit man in Sinsheim mehr Jokertore erzielte als an den ersten 20 Spieltagen zusammen.
82. | Zudem verabschiedet sich Hack in den Feierabend und macht fĂŒr Neuhaus Platz, der sich nach dem guten Auftritt gegen Frankfurt durchaus Hoffnungen auf einen erneuten Startelfeinsatz gemacht hatte.
82. | Mit einem weiteren Doppelwechsel schöpft Seoane sein Wechselkontingent nun aus und bringt zunĂ€chst StĂŒrmer Cvancara fĂŒr Stöger.
80. | Kleindienst lĂ€sst die Vorentscheidung liegen! Nach einem tiefen Ballgewinn schalten die GĂ€ste schnell um, Lainer wird ĂŒber rechts freigespielt und hebt den Ball kurz nach der Mittellinie ĂŒberlegt in den RĂŒcken der hochstehenden Abwehr, worauf Kleindienst ĂŒber halblinks durchbricht. Nahe des linken FĂŒnferecks schlieĂt Kleindienst aus sechs Metern dann aber zu mittig ab, Rönnow bleibt einfach stehen und blockt den Schuss praktisch nach vorne.Â
78. | Nach einem bereits ertönten Pfiff spielt Sander den Ball weg und holt sich fĂŒr dieses unsportliche Verhalten eine ĂŒberflĂŒssige Gelbe Karte ab.
76. | Stöger zieht eine FreistoĂflanke aus dem rechten Halbfeld viel zu weit, sodass die Kugel unberĂŒhrt links im Toraus landet. Inzwischen ist auch schon die Schlussviertelstunde angebrochen, Union konnte das Momentum nach dem Anschlusstreffer nicht lange aufrechterhalten.Â
74. | Offensichtlich stellt jetzt auch Seoane auf eine Dreierkette um und bringt Friedrich ĂŒber Ngoumou.Â
74. | Doppelwechsel bei den GĂ€sten: Routinier Lainer ĂŒbernimmt rechts hinten fĂŒr Scally.
73. | Und so ist es den Fohlen inzwischen dann doch gelungen, das Spiel zunehmend zu beruhigen und vermehrt ins Mittelfeld zu verlagern. Im bisherigen Saisonverlauf wusste Gladbach vor allem gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel zu ĂŒberzeugen. Gegen die aktuell letzten sechs Mannschaften, zu denen ja auch noch Union zĂ€hlt, absolvierte man bislang sechs Spiele. Und die Bilanz daraus? Sechs Siege, mehr geht nicht.
71. | Letztlich sehen wir bis hierhin also zwei grundverschiedene Halbzeiten, Union tritt im zweiten Durchgang wesentlich entschlossener und gieriger auf. Aber gut, das ist jetzt auch noch keine echte Drangphase, Gladbach wirkt jetzt hinten zumindest wieder etwas gefestigter.Â
69. | Nach lĂ€ngerer Zeit zumindest mal wieder eine Offensivaktion der Fohlen, wobei Hack links im Strafraum zunĂ€chst wieder abdrehen muss. Nach dem Querpass auf Scally kommt auch der US-Amerikaner auf engstem Raum nicht wirklich durch, sein Versuch halbrechts von der Strafraumkante wird dann frĂŒh geblockt.
67. | Die nachfolgende Ecke hat es in sich! Zwar ist Omlin zunĂ€chst mit den FĂ€usten zur Stelle, doch legt Khedira halbrechts in der Box nochmal mit dem Kopf fĂŒr Rothe ab, der am Elfmeterpunkt direkt aus der Drehung abzieht. In Person von Doekhi steht der eigene Mitspieler am FĂŒnfer in der Schussbahn, fĂ€lscht noch entscheidend ab, worauf der Ball nur hauchdĂŒnn am linken Pfosten vorbeizieht.
66. | Gladbach sollte den Schalter hier schleunigst umlegen, findet aber auch nach dem Gegentreffer keinen wirklichen Zugriff. Benes flankt von links halbhoch an den ersten Pfosten, Sander kommt vor Jeong an den Ball und klĂ€rt auf Kosten einer Ecke.Â
64. | Benes ist ebenfalls neu dabei und ĂŒbernimmt im Mittelfeld fĂŒr Haberer.
64. | Nach dem Anschlusstreffer wechselt Baumgart doppelt und bringt zunĂ€chst Prtajin im Sturm positionsgetreu fĂŒr TorschĂŒtze Ilic.
63. | Tooor! UNION BERLIN - Gladbach 1:2. Eine nicht gerade unstrittige Entscheidung also, wobei sich Union die Chance auf den Anschlusstreffer nach diesem guten Beginn im zweiten Durchgang verdient hat. Ilic wird sich der Sache annehmen und blickt Omlin aus elf Metern tief in die Augen. Der eingewechselte TorhĂŒter taucht nach rechts ab, Ilic platziert den Ball dagegen halbhoch im linken Eck und lĂ€sst die Alte Försterei wieder hoffen.
61. | Zumal das gar nicht mal so einfach zu entscheiden ist. ZunĂ€chst hatte nĂ€mlich Rothe selbst gegen Stöger gestoĂen, wobei Stöger da schon auch ziemlich leicht zu Boden sank. Den Schubser von Kleindienst wertet Jablonski mit Ansicht der entsprechenden Bilder jedenfalls als regelwidrig und zeigt auf den Punkt, Elfmeter fĂŒr Union!
59. | Union fordert Elfmeter! Nach einer durchgerutschten Flanke hebt Juranovic den Ball rechts vom Sechzehner an den zweiten Pfosten, wo Rothe einlÀuft und nach einem leichten Schubser von Kleindienst zu Fall kommt. Sven Jablonski lÀsst zunÀchst laufen, wird kurz darauf aber vom VAR persönlich an den Monitor gebeten.
57. | Dem Spiel der Eisernen hat die Umstellung sichtlich gut getan. Jeong mit dem Antritt ĂŒber rechts, lĂ€sst Elvedi stark stehen, dringt in die Box und will erneut fĂŒr den lauernden Hollerbach zurĂŒcklegen. Diesmal riecht Sander jedoch den Braten, fĂ€hrt den FuĂ aus und fĂ€ngt das Zuspiel ab.
55. | Dicke Chance fĂŒr Union! Jeong legt im Halbfeld rechts auf Juranovic raus, lĂ€uft durch und bekommt den Ball per Doppelpass herrlich rechts in den Strafraum durchgesteckt. Dort hat der SĂŒdkoreaner das Auge und legt fĂŒr Hollerbach zurĂŒck, der aus zwölf Metern zentraler Position freistehendend zum Abschluss kommt. Mit dem ersten Kontakt setzt Hollerbach den Ball aber viel zu mittig, sodass Scally noch vor Omlin mit der Brust blockt. Haberer dann gar noch mit dem Nachschuss, den der Mittelfeldspieler aus 17 Metern aber völlig verzieht.
52. | Dennoch ein durchaus schwungvoller Beginn der Berliner, gleich die nĂ€chste Ecke hinterher. Diesmal von rechts, erneut etwas Durcheinander im Sechzehner. Union kommt zwar auch hier nicht durch, hĂ€lt die Schlagzahl aber hoch.Â
51. | Hollerbach dringt ĂŒber links vor, wird mit seinem flachen Zuspiel aber frĂŒh zur Ecke geblockt. Die kommt dann nochmal im GewĂŒhl vor dem FĂŒnfer auf, wo die Fohlen den Ăberblick behalten und klĂ€ren können.
50. | Bislang ein gemĂ€chlicher Beginn in Durchgang zwei, jetzt aber mal eine feine Seitenverlagerung, worauf Juranovic ĂŒber rechts anzieht und auf Sechzehnerhöhe in die Mitte flankt. Elvedi bekommt aber noch vor dem lauernden Ilic den FuĂ dazwischen und kann das Ganze bereinigen.
48. | Fehlende Bereitschaft kann man Eisern Union in dieser Saison ja nicht vorwerfen. Unter allen Mannschaften hat bis zu diesem Spieltag einzig St. Pauli mehr Kilometer abgespult. In der Statistik der Anzahl an intensiven LĂ€ufen werden die Berliner zudem nur von Holstein Kiel ĂŒbertroffen. Aber na ja, Aufwand und Ertrag sind bekanntlich zwei verschiedene Dinge.
46. | Steffen Baumgart wechselt zu Beginn des zweiten Durchgangs einmal und bringt Querfeld fĂŒr Skarke, womit eine Umstellung auf eine Dreierkette einhergehen dĂŒrfte.
46. | Wir können wieder, HÀlfte zwei lÀuft.
Halbzeit | Klare VerhĂ€ltnisse bislang an der Alten Försterei, zumal sich Union gar glĂŒcklich schĂ€tzen darf, nur 0:2 zurĂŒck zu liegen. Die Hausherren kamen eigentlich gut in dieses Spiel, verteidigten teils aber viel zu naiv und lieĂen sich bei beiden Gegentoren zu einfach ĂŒberspielen. Nach dem zweiten Gegentreffer verlor Union den Zugriff dann komplett, Gladbach hatte noch mehrere HochkarĂ€ter, scheiterte aber an Rönnow oder dem Aluminium.
45.+7. | Halbzeit in Berlin.
45.+6. | Kurz vor der Halbzeit hat Ilic die beste Chance fĂŒr die Hausherren! Hollerbach verarbeitet ein Zuspiel auf links stark, zieht Richtung Grundlinie und flankt halbhoch zentral an den FĂŒnfer. Mit dem langen Ausfallschritt bekommt Ilic im RĂŒcken von Elvedi zwar den FuĂ vor seinem Gegenspieler an den Ball, drĂŒckt diesen aber unkontrolliert ĂŒber das Tor.
45.+4. | Die Fohlen warten ja nicht nur an der Alten Försterei auf den ersten AuswĂ€rtssieg, sondern fĂ€llt die bisherige Bilanz gegen Union in der Bundesliga grundsĂ€tzlich Ă€uĂerst dĂŒrftig aus. Im Hinspiel konnte Gladbach erstmals nach acht sieglosen Begegnungen und ĂŒberhaupt erst zum zweiten Mal gegen die Eisernen gewinnen. Ansonsten sprechen drei Unentschieden und sieben Dreier eine deutliche Sprache zugunsten der Berliner. Zeit fĂŒr derartige Randnotizen, nachdem Diogo Leite kurz behandelt werden musste.Â
45.+2. | Doppelchance, um ein Haar das dritte Tor fĂŒr Gladbach! Nach einer Seitenverlagerung zieht Hack ĂŒber halblinks an, kappt vor dem Sechzehner noch leicht zur Mitte ab und hĂ€lt aus 19 Metern wuchtig mit rechts drauf. Der Ball klatscht links an den Querbalken, womit die Situation aber noch nicht bereinigt ist. Rechts im Strafraum steckt Stöger aus dem FuĂgelenk auf Ngoumou durch, der vom rechten FĂŒnfereck an einer starken FuĂabwehr von Rönnow scheitert.
45.+1. | WĂ€hrend sich Union offensiv lĂ€ngst abgemeldet hat, lĂ€uft auch schon die Nachspielzeit, die gerade nach den beiden verletzungsbedingten Wechseln sechs Minuten betrĂ€gt. Derweil kombiniert sich Gladbach nach drei schnellen PĂ€ssen rechts in den Strafraum, wo Scally aus dem Lauf in den RĂŒckraum zurĂŒcklegt. Hack lĂ€uft ein, zuvor kommt aber ein Verteidiger an den Ball und kann klĂ€ren.
44. | Union bekommt hier seit geraumer Zeit keinerlei Zugriff. Gladbach scheint die Gunst der Stunde nutzen zu wollen und drĂŒckt noch vor der Halbzeit auf die Vorentscheidung.
42. | Rönnow verhindert das nĂ€chste Gegentor! Stöger zieht einen Eckball von der rechten Seite an den ersten Pfosten, wo Khedira zunĂ€chst mit dem Kopf zur Stelle ist. Im hohen Bogen senkt sich das Leder im Strafraum, Kleindienst drĂŒckt Skarke viel zu einfach weg und köpft dann aus zehn Metern im Stand Richtung linkes Eck. Rönnow macht sich lang und lenkt das Leder um den Pfosten.
39. | Gladbach hat in dieser Phase zu einfaches Spiel. Weigl hebt den Ball aus dem Mittelfeld in die Tiefe, wo Diogo Leite am Sechzehner mit dem Kopf zur Stelle ist, den Ball aber ungewollt fĂŒr Hack ablegt. Der zögert aus 17 Metern zentraler Position nicht lange, wuchtet den Ball aus der Drehung aber deutlich ĂŒber das Tor.
38. | Union verteidigt auch einfach viel zu passiv. Nach einer Ecke bleiben die Fohlen dran, einen Flugball bekommt Hack auf der linken Seite abgelegt und flankt per AuĂenrist in die Box. Elvedi steigt unter BedrĂ€ngnis hoch, bekommt das Leder mit dem Kopf aber nicht nach unten gedrĂŒckt.Â
37. | Ohnehin weiĂ Gladbach das Ganze bis hierhin enorm gut zu dosieren und spielt sich jetzt ĂŒber links von hinten herrlich nach vorne. Sander noch vor der Mittellinie mit dem öffnenden Ball, worauf Hack in den Sechzehner zieht, dort aber zur Grundlinie gedrĂ€ngt wird und mit seinem scharfen Querpass hĂ€ngenbleibt.Â
36. | Nach einem Steckpass hat jetzt Hollerbach mal etwas Platz auf dem linken FlĂŒgel und flankt halbhoch an den FĂŒnfer, wo Elvedi aber vor Ilic zur Stelle ist und mit dem FuĂ klĂ€ren kann.Â
34. | Zumal sich Gladbach jetzt auch etwas zurĂŒckgezogen hat und es Union in kompakter Form enorm schwer macht. Berlin lĂ€sst den Ball laufen, viel mehr als Ballgeschiebe im Mittelfeld springt dabei nach dem zweiten Gegentreffer aber nicht heraus.Â
32. | Und so bleibt das bis hierhin ein ziemlich bitterer Nachmittag fĂŒr die Köpenicker. Zwei AbschlĂŒsse der Fohlen, zwei Tore - mehr Effizienz geht nicht. In beiden FĂ€llen hat man es den GĂ€sten in der Entstehung aber zu viel zu leicht gemacht, zumal man vorne auch noch nicht ĂŒber AnsĂ€tze hinauskam.
30. | Und so kommt es dann auch. Nach Moritz Nicolas muss auch auf der Gegenseite verletzungsbedingt gewechselt werden: Rothe ĂŒbernimmt auf der linken Schiene fĂŒr Skov.
29. | Die nÀchste schlechte Nachricht aus Sicht der Köpenicker: Skov bricht eine Bewegung ganz ohne Fremdeinwirkung ab, hÀlt sich das linke Bein und wird die Partie wohl nicht mehr fortsetzen können.
27. | Aber mal ehrlich, das ist bei beiden Gegentreffern einfach enorm schlecht verteidigt von Union. NatĂŒrlich muss man das erstmal so gnadenlos ausnutzen, gerade das zweite Tor kommt bei dem Freiraum fĂŒr Ngoumou aber einer Einladung gleich.Â
26. | Tooor! Union Berlin - GLADBACH 0:2. Wie einfach ging das denn mal wieder, die Fohlen legen nach! Scally spielt rechts nach der Mittellinie tief auf Stöger, der im Halbfeld zwei Gegenspieler auf sich zieht und viel zu einfach in den Lauf von Ngoumou durchstecken darf. Der hat rechts im Strafraum alle Zeit der Welt, legt auf FĂŒnferhöhe scharf in die Mitte quer, zumal Rönnow nicht mehr rankommt. So darf sich Kleindienst in zentraler Position bedanken und schiebt aus kĂŒrzester Distanz locker ins verwaiste Tor ein.
25. | Die Hausherren nĂ€hern sich an, Scally in höchster Not! Hollerbach dribbelt ĂŒber rechts an und hebt den Ball vom rechten Sechzehnereck an den zweiten Pfosten. Skov lĂ€uft ein, am FĂŒnfer wirft sich aber Scally dazwischen und klĂ€rt in höchster Not vor dem einschussbereiten DĂ€nen.
23. | Union scheint den RĂŒckstand inzwischen gut weggesteckt zu haben. Jeong legt rechts raus, worauf Juranovic auf Sechzehnerhöhe an den zweiten Pfosten flankt. Doekhi schraubt sich hoch, drĂŒckt seinen Kopfball in BedrĂ€ngnis aber ĂŒber das Tor.
21. | Ilic zu ĂŒberrascht! Kurz nach dem Mittelkreis zieht Juranovic eine FreistoĂflanke weit links in den Strafraum, wo Ilic einlĂ€uft und am linken FĂŒnfereck auch zum Kopfball kommt. Der StĂŒrmer hĂ€lt da seinen SchĂ€del aber nur noch unkontrolliert rein, sodass Omlin sicher zupacken darf.
20. | Hui, so kann man sich mal einfĂŒgen. Omlin wird von Jeong angelaufen, zeigt sich davon unbeeindruckt und lĂ€sst den SĂŒdkoreaner mit einem Haken aussteigen. Nochmal gutgegangen bei seinem ersten Einsatz seit dem 3. Spieltag im Heimspiel gegen Stuttgart.
20. | Und so muss Gerardo Seoane verletzungsbedingt seinen TorhĂŒter austauschen, der sich auch prompt die KapitĂ€nsbinde ĂŒberzieht. Gute Besserung an Moritz Nicolas.Â
18. | Und trotzdem scheint diese doch eigentlich harmlose Situation Folgen zu haben. TorhĂŒter Moritz Nicolas deutet nĂ€mlich Adduktorenprobleme an und zeigt auch sofort an, dass es fĂŒr ihn nicht mehr weitergehen wird. Ob die abgefangene Flanke dafĂŒr ursĂ€chlich gewesen ist? An der Seitenlinie macht sich jedenfalls ErsatztorhĂŒter Omlin bereit.
16. | Hollerbach dribbelt ĂŒber links an und spielt im Strafraum scharf quer, wobei Itakura richtig steht und seinen FuĂ hinhĂ€lt. Zwar bleiben die GĂ€ste am Ball, doch flankt Skov vom linken FlĂŒgel zu dicht vor das Tor, wo Nicolas am ersten Pfosten sicher zupackt.
14. | Wirklich angedeutet hatte sich dieser FĂŒhrungstreffer fĂŒr die GĂ€ste ja nicht, da fehlte den Eisernen schlicht der Zugriff gegen den Ball. An sich ist Union ordentlich im Spiel, bislang spielt sich das Geschehen aber zum GroĂteil im Mittelfeld ab.
12. | GrundsĂ€tzlich mal das Stichwort Punkte nach RĂŒckstand: Gladbach bislang mit Ă€uĂerst durchwachsenen Comeback-QualitĂ€ten, Union gar noch ernĂŒchternder in dieser Hinsicht. Aus elf RĂŒckstĂ€nden heraus holten die Fohlen fĂŒnf Punkte und drehten einzig das Heimspiel gegen Heidenheim. Geriet Union dagegen in RĂŒckstand, verlor man in neun von zwölf FĂ€llen und erkĂ€mpfte sich immerhin drei Remis.
10. | Tooor! Union Berlin - GLADBACH 0:1. Kurz darauf liegt der Ball im Netz, die GĂ€ste gehen frĂŒh in FĂŒhrung! Ullrich leitet im Halbfeld selbst ein, legt links fĂŒr Hack raus und rĂŒckt sofort nach. Hack dribbelt sich an die linke Sechzehnergrenze und legt wiederum kurz in den Lauf von Ullrich quer, der den Ball auf Höhe des ersten Pfostens noch einmal mitnimmt und dann vom linken FĂŒnfereck wuchtig abzieht. Zumal die Kugel zuvor auch noch perfekt aufspringt, sodass Rönnow bei diesem Dropkick von Ullrich keine Chance hat.Â
8. | Ăhnlich guter Ansatz, erneut mangelt es aber an der nötigen PrĂ€zision. Nach zwei schnellen PĂ€ssen brechen die Fohlen ĂŒber die rechte Seite durch, wo Ngoumou die Kugel treibt und nahe des rechten Sechzehnerecks durchsteckt. Diesmal Kleindienst als anvisierter Adressat, doch auch dieses Zuspiel gerĂ€t zu steil und landet in den Armen von Rönnow.
6. | Erster guter Ansatz jetzt auch auf der Gegenseite. Der mitaufgerĂŒckte Elvedi wird zentral im Mittelfeld angespielt, macht dann einige Meter und steckt in den Sechzehner fĂŒr Hack durch. Rönnow hat aber gut aufgepasst, kommt aktiv aus seinem Tor und schnappt links im FĂŒnfer sicher vor Hack zu.
4. | Sieh an, ein Aluminiumtreffer, wenngleich in unaufgeregter Form. Jeong legt rechts raus, worauf Skarke auf Sechzehnerhöhe weit hinter den zweiten Pfosten flankt. Skov kommt aus neun Metern zum Kopfball, drĂŒckt diesen aber nur im hohen Bogen Richtung Tor. Nicolas hat das Auge und lĂ€sst den Ball bewusst auf der Oberkante der Latte aufkommen.
2. | Die Hausherren melden sich offensiv mit gleich zwei langen EinwĂŒrfen von Juranovic auf der rechten Seite an. Der zweite Versuch wird dann in den RĂŒckraum befördert, wo Haberer die Kugel zentral vor den FĂŒnfer hebt. Im Luftzweikampf bekommt Ilic jedoch keinerlei Druck hinter seinen Kopfball, sodass Nicolas locker zupacken kann.
1. | Wir wĂ€ren so weit, Gladbach hat angestoĂen.
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Sven Jablonski, der dabei von Sascha Thielert und Eduard Beitinger an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Eric Weisbach, vor den Bildschirmen bilden GĂŒnter Perl und Markus HĂ€cker das VAR-Duo.
vor Beginn | Das Hinspiel Ende September entschied die Borussia nach einem spĂ€ten Lucky Punch in der Nachspielzeit 1:0 fĂŒr sich, wobei Union unter Baumgart laut Seoane "von der Spielidee her eine andere Richtung eingeschlagen hat" und eben gerade zu Hause eine "harte Nuss" sei. Taktisch sei man heute auf einen physisch starken Gegner eingestellt, "der aus einer guten Kompaktheit zwischen intensivem Anlaufen und aggressivem Gegenpressing wechselt". Was Seoane dabei wichtig ist: "Die gleiche Energie wie der Gegner auf den Platz zu bringen."
vor Beginn | Zum Beispiel so ein Tim Kleindienst, der zuletzt in vier aufeinanderfolgenden Spielen traf und dazu beitrug, dass Gladbach aus den letzten drei Partien sieben Punkte holte - darunter ein Dreier beim letzten AuswĂ€rtsspiel in Stuttgart. Die passende Antwort also auf den Fehlstart ins neue Jahr mit drei Niederlagen am StĂŒck zuvor, zumal man mit einem Sieg heute die Punkteausbeute aus der gesamten Vorsaison egalisieren könnte. Doch Vorsicht: Bei Union ist Gladbach in der Bundesliga noch sieglos und holte nur einen Punkt in fĂŒnf Gastauftritten.Â
vor Beginn | Zumal bei der zwischenzeitlich bröckelnden Defensive zuletzt zweimal die Null stand und man vorne, angefĂŒhrt von Doppelpacker Hollerbach, erstmals in dieser Saison mehr als zwei Tore erzielte. Aus einer kompakten Grundordnung heraus gelang es durch konsequent ausgespielte Umschaltmomente immer wieder, Hoffenheim regelrecht zu ĂŒberrumpeln, was Baumgart auf die gefestigten AblĂ€ufe zurĂŒckfĂŒhrte. Gegen Gladbach wolle man heute nachlegen, wobei Baumgart weiĂ: "Da kommt eine Menge auf uns zu."
vor Beginn | Union gegen Gladbach also. Die einen konnten sich zuletzt reichlich Luft vor der roten Zone verschaffen, die anderen trĂ€umen als Achter zwei Punkte hinter Rang sechs von Europa. Und welch wichtiges Ausrufezeichen Union gegen Hoffenheim doch setzte, schlieĂlich wurde ein möglicher Trainereffekt unter Steffen Baumgart von vielen bereits als verpufft konstatiert. Nachdem aber zuvor bereits ein beachtliches 0:0 gegen Leipzig stand, liegt man auf Platz 13 plötzlich komfortable zehn ZĂ€hler vor dem Relegationsrang.Â
vor Beginn | FĂŒr die Fohlen stand am zurĂŒckliegenden Spieltag das Heimspiel gegen Frankfurt auf dem Programm, nach einem 1:1 teilte man sich die Punkte am Ende leistungsgerecht. Gerardo Seoane tauscht heute zweimal: Die zuletzt erkrankt ausgefallenen Elvedi und Sander kehren in die Startelf zurĂŒck und verdrĂ€ngen dabei Friedrich sowie Neuhaus auf die Bank. Verzichten muss Seoane derweil auch weiterhin auch Honorat und Reitz.Â
vor Beginn | Aufseiten der GÀste aus dem Westen Nordrhein-Westfalens soll es dagegen folgende Elf richten: Nicolas - Skally, Itakura, Elvedi, Ullrich - Weigl, Sander - Ngoumou, Stöger, Hack - Kleindienst.
vor Beginn | In der Hauptstadt wirft man den Blick auf den vergangenen Spieltag gerne zurĂŒck, gegen Hoffenheim stand vor einer Woche schlieĂlich ein verdienter 4:0-AuswĂ€rtssieg. Im Vergleich dazu nimmt Steffen Baumgart eine personelle Ănderung vor: In der Sturmspitze beginnt StartelfdebĂŒtant Ilic nach seinem Premierentor gegen die TSG anstelle von Prtaijn, der wie auch Ljubicic höchstens als Joker infrage kommt. WĂ€hrend der zuletzt erkrankte Benes in den Kader zurĂŒckkehrt, fehlen Vogt und Kemlein nach wie vor verletzt. Zudem muss auch KapitĂ€n Trimmel aufgrund einer Gelbsperre pausieren.Â
vor Beginn | Werfen wir zunÀchst einen Blick auf das heutige Personal und beginnen dabei mit der Anfangself der Hausherren: Rönnow - Juranovic, Doekhi, Diogo Leite, Skov - Haberer, Khedira - Jeong - Skarke, Hollerbach - Ilic.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 22. Spieltages zwischen Union Berlin und Borussia Mönchengladbach.