Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr Borussia Dortmund zum Heimspiel gegen den HSV lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!
Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche in der Bundesliga: Während Union am Samstagnachmittag in Leverkusen zu Gast ist, schließt Frankfurt den Spieltag am frühen Sonntagabend mit dem Heimspiel gegen den FC Augsburg ab.
Union Berlin beweist Moral und entreißt der Eintracht spät in der Nachspielzeit einen sicher geglaubten Auswärtssieg. Mit sechs Toren war der neutrale Beobachter noch gut bedient, gestaltete sich das Geschehen ansonsten über weite Strecken eher zäh. Und das nach dieser stürmischen Anfangsphase, in der Ebnoutalib per Blitz-Doppelpack innerhalb von 51 Sekunden das Spiel drehte. Als Ebnoutalib in der zweiten Hälfte gar den Dreierpack schnürte, schien die Messe gegen lange Zeit harmlose Köpenicker eigentlich gelesen. Weil die Eintracht aber zu passiv wurde, startete Union nochmal eine echte Schlussoffensive und glich kurz vor Schluss durch Joker Skarke noch aus.
90.+5. | Es bleibt beim 3:3 - Schlusspfiff!
90.+4. | Und jetzt liegt das Momentum natürlich bei Union, ist jetzt sogar noch der Siegtreffer drin?
90.+2. | Tooor! UNION BERLIN - Frankfurt 3:3. Die Alte Försterei steht Kopf, da ist tatsächlich noch der späte Ausgleich! Zwar bringt eine Freistoßflanke von Juranovic zunächst nichts ein, doch bauen es die Hausherren im Anschluss sehr geduldig neu auf. Burcu legt am Sechzehner für Rothe raus, der von links hoch und weit hinter den zweiten Pfosten flankt. Dort kann sich Van den Bosch vor der Grundlinie durchsetzen und legt per Kopf auf Querfeld zurück, der aus acht Metern direkt Richtung Tor köpft. Im Torraum steht Skarke mit dem Rücken zum Kasten, hält in der Luft die Hacke hinter seinem Standbein rein und vollstreckt sehenswert aus drei Metern.
90.+1. | Den Eisernen bleibt nur noch die Nachspielzeit: vier Minuten.
90. | Die Ecke bringt dann nichts ein, im Gegenteil: Union kann klären und schaltet dann über halbrechts um. Noch vor der Mittellinie unterbindet Otavio den Konter mit einem klaren taktischen Foul und nimmt die Gelbe Karte dafür bewusst in Kauf.
89. | Immerhin erarbeitet sich die Eintracht jetzt mal einen Eckball und damit vor allem wichtige Zeit.
87. | Das könnten noch lange Schlussminuten für die Hessen werden. Zwar wird Union seit dem Anschlusstreffer noch nicht wirklich zwingend, doch kommt Frankfurt inzwischen kaum mehr zu Entlastungsangriffen.
85. | Vierter Wechsel bei der Eintracht, Dreifachtorschütze Ebnoutalib hat Feierabend. Für den Stürmer kommt Innenverteidiger Otavio ins Spiel.
84. | Erst hält Onyedika Burcu an der Schulter fest, dann trifft er ihn auch noch unten am Fuß und wird verwarnt.
82. | Letzter Wechsel aufseiten der Köpenicker: Ljubicic räumt seinen Platz für Köhn.
81. | Van den Bosch geht an der rechten Seitenauslinie nur in seinen Gegenspieler, verpasst Ebnoutalib einen harten Bodycheck und sieht dafür Gelb.
79. | Außerdem ersetzt Arrhov Uzun.
79. | Nach dem Gegentreffer wechselt Hütter doppelt, bringt zunächst Höjlund für Amaimouni-Echghouyab ins Spiel.
79. | Tooor! UNION BERLIN - Frankfurt 2:3. Dieser Anschlusstreffer hatte sich mehr als nur angedeutet, jetzt ist auch Atubolu machtlos. Wie schon beim zwischenzeitlichen 1:0 benötigt es dafür auch hier eine Ecke, die Juranovic auf der rechten Seite vom Tor weg hoch und zentral vor den Fünfmeterraum zieht. Dort läuft Querfeld mit Tempo aus dem Rückraum ein, steigt entschlossen vor Chaibi hoch und köpft aus sechs Metern unhaltbar ins linke Eck ein.
78. | Union arbeitet am Anschluss! Jeong zieht links vom Sechzehner auf und flankt mit Zug zum Tor an den ersten Pfosten, wo Ljubicic einläuft und aus fünf Metern vor Maluze den Kopf reinhält. Der Österreicher verlängert den Ball aber mittig auf das Tor, wo Atubolu durch sein gutes Stellungsspiel angeköpft wird. Damit aber nicht genug: Weil Frankfurt nicht weit genug klären kann, hält nochmal Juranovic aus halbrechten 17 Metern hoch drauf. Atubolu greift diesmal mit einer Hand klasse über und lenkt den Ball im kurzen Eck über die Latte.
76. | Da ist der neue Mann! Mit etwas Glück kommt der Ball zu Skarke, der von links gefühlvoll in die Mitte flankt. Dort kommt Haberer zwischen zwei Verteidigern völlig frei zum Kopfball, kriegt aus acht Metern aber nicht genügend Druck drauf. So hat Atubolu leichtes Spiel und packt sicher zu.
76. | Vierter Wechsel aufseiten der Köpenicker: Haberer ersetzt Kemlein.
75. | Wobei sich jetzt auch zunehmend Räume für die Hessen ergeben dürften. Zwar bleibt Amaouni-Echghouyab nach seinem Antritt über halbrechts am Sechzehner hängen, doch prallt die Kugel als Pressball im Rückraum Chaibi vor die Füße. Chaibi hält aus zentralen 18 Metern direkt drauf, jagt den Ball aber meterweit über das Tor.
74. | Immerhin ist das jetzt schon mal eine andere Intensität im Spiel der Köpenicker, die nach dem 1:3 ihre mit Abstand beste Phase an diesem Nachmittag verzeichnen. Fragt sich nur, ob das nicht vielleicht zu spät kommt.
72. | Atubolu plötzlich unter Dauerbeschuss! Bei einem Umschaltmoment der Hausherren wartet Ljubicic im rechten Halbfeld geschickt ab, steckt dann in den Lauf des nachrückenden Jeong durch. Rechts im Strafraum schließt Jeong aus spitzem Winkel unter Druck direkt ab, Atubolu ist im kurzen Eck aber auf dem Posten und wehrt den Flachschuss mit einer Hand ab.
71. | Erneut ist Atubolu gefordert. Juranovic schnappt sich den zweiten Ball, wird im rechten Halbfeld nicht angegriffen und flankt lang hinter den zweiten Pfosten. Dort läuft Rothe im Rücken von Baum ein und verwertet die Hereingabe links vom Fünfer aus spitzem Winkel per Volley. Atubolu macht im kurzen Eck die Beine zu und blockt den flachen Aufsetzer nach vorne.
70. | Fast die schnelle Antwort! Nach einem kurz ausgeführten Freistoß hält Burcu halblinks von der Strafraumkante drauf und zielt stramm auf das kurze Eck, wo sich auch Atubolu bereits hin orientiert. Pimpong hält aber in der Schussbahn den Kopf hin und fälscht den Ball somit eher zentral auf das Tor ab. Atubolu reagiert klasse, fährt relfexartig den linken Arm aus und packt dann auch noch sicher zu.
68. | Für den letzten Dreierpack eines Frankfurters in der Bundesliga muss man bis in den Oktober 2018 zurückblättern. Damals traf Luka Jovic gegen Düsseldorf sogar fünffach.
67. | Tooor! Union Berlin - FRANKFURT 1:3. Ebnoutalib schnürt den Dreierpack! Amaouni-Echghouyab flankt von links hoch hinter den zweiten Pfosten, wo Pimpong vor der Grundlinie versucht, mit dem Kopf zur Mitte abzulegen. Zwar bleibt Pimpong hängen, doch bekommt Union den Ball anschließend einfach nicht weg. Burcu will klären, legt stattdessen für Baum auf, der aus elf Metern abzieht. Burcu kann den Schuss blocken, die Kugel prallt aber im hohen Bogen weiter zu Ebnoutalib. Aus halbrechten elf Metern macht der Stürmer kurzen Prozess, nimmt den Ball volley und jagt ihn per Vollspann halbhoch ins rechte Eck.
66. | Erster Wechsel bei der Eintracht: Burkardt wird im Angriff durch Pimpong ersetzt.
65. | Da war mehr drin: Ein Rothe-Einwurf von der linken Seite setzt im Sechzehner auf und rutscht zu Skarke durch, der halblinks vor dem Fünfer aus der Drehung abschließt. Dabei trifft er den Ball aus der Luft nicht voll, sodass Atubolu im rechten Ecke keine Mühe hat.
65. | Nach einer Seitenverlagerung dribbelt jetzt mal Burcu auf dem linken Flügel Richtung Grundlinie und gibt scharf wie flach nach innen. Ljubicic läuft auf Höhe des ersten Pfostens ein, Atubolu passt aber gut auf und packt zuvor sicher zu.
63. | Nach wie vor gestaltet sich das Geschehen im zweiten Durchgang sehr zerfahren. Die Eintracht hält harmlose Berliner in Schach, lebt bei diesem knappen Spielstand aber gefährlich.
61. | Zu guter Letzt ist auch Skarke neu dabei, an seiner Stelle hat Torschütze Latte Lath das Feld verlassen.
61. | Weiter gehts mit Jeong, der den Platz von Schäfer einnimmt.
61. | Es handelt sich dann sogar um einen Dreifachwechsel: Burcu übernimmt zunächst für Aebischer.
59. | Seitdem ist die Eintracht wieder aktiver und hält den Ball in den eigenen Reihen. Die Berliner kriegen nachhaltig einfach keine Intensität in ihr Spiel und bereiten an der Seitenlinie die ersten Wechsel vor.
57. | Ein erstes Mal die Eintracht im zweiten Durchgang: Burkhardt wird halblinks im Strafraum geblockt, der Ball bleibt aber in den Reihen der Hessen. Nach einer schönen Steil-Klatsch-Kombination wird Chaibi bedient und nimmt aus halbrechten 18 Metern Maß. Dabei verpasst er dem Ball ganz viel Effet und trifft im kurzen Eck das Außennetz.
55. | Von der rechten Seite zieht Juranovic eine Ecke vom Tor weg nach innen, wo sich Querfeld hochschraubt und an den Fünfer verlängern will. Die Frankfurter bekommen jedoch einen Fuß dazwischen und können die Szene bereinigen.
53. | Im zweiten Durchgang verzeichnet Union bislang 60 Prozent Ballbesitz. Das Ganze aber in Räumen, in denen Frankfurt den Ballbesitz auch bewusst zulassen kann.
51. | Die Köpenicker zeigen sich zu Wiederbeginn bemüht, kommen im letzten Drittel aber einfach nicht durch. Aus dem Spiel heraus macht die Eintracht ihre Sache heute defensiv bislang sehr ordentlich und steht gut.
49. | Rothe wird auf dem linken Flügel geblockt und holt damit immerhin eine Ecke heraus. Die Ecke wird dann zunächst in den Rückraum geklärt, wo sich Aebischer den Ball schnappt und aus dem rechten Halbfeld nochmal nach innen flankt. Dort verlängert Latte Lath den Ball eher ungewollt im hohen Bogen an den Fünfer, Atubolu spielt aber gut mit und packt sicher zu.
47. | Chaibi nimmt im Mittelfeld Tempo auf und setzt mit einem Steilpass Kosugi in Szene, der links im Strafraum mit dem ersten Kontat zur Mitte gibt. Raab ist im Torraum zur Stelle und begräbt die flache Hereingabe sicher in seinen Armen.
46. | Zu Wiederbeginn bleibt das Personal unverändert, der zweite Durchgang läuft.
Halbzeit | Halbzeit in Berlin, wo die Eintracht nach einer wilden Anfangsphase verdient 2:1 in Front liegt. Zwar ging Union früh durch Latte Lath nach einer Ecke in Führung (3.), doch war das Spiel nur acht Minuten später nach einem Blitz-Doppelpack von Ebnoutalib bereits gedreht - Riesenbock von Querfeld inklusive. In der Folge entwickelte sich eine über weite Strecken zähe Nummer, bei der die Eintracht mit 60 Prozent Ballbesitz mehr vom Spiel hatte und die Berliner vom eigenen Tor fernhielt - dazu die Zweikampfquote von ebenfalls 60 Prozent. Union konnte aus dem Spiel heraus kaum Durchschlagskraft entwickeln und muss sich nach der Pause offensiv steigern.
45.+8. | Halbzeit an der Alten Försterei.
45.+8. | Zumal Aebischer bereits Gelb hat. Jedenfalls belässt es Bastian Dankert bei einer mündlichen Ermahnung, Atubolu steht inzwischen auch wieder auf den Beinen.
45.+7. | Juranovic hebt den Ball von rechts etwas zu weit in den Strafraum, wo Atubolu aus dem Tor eilt und sich dem Leder an der rechten Grundlinie vor Aebischer erfolgreich entgegenwirft. Und weil Aebischer auch nicht mehr zurückgezogen hatte, wird Atubolu dabei am Kopf getroffen.
45.+6. | Nach einem weitern Juranovic-Einwurf prallt der Ball im Strafraum mit etwas Glück Querfeld vor die Füße, der sich bis zur rechten Grundlinie tankt und dann quer durch den Fünfer flankt. Die Hereingabe kommt jedoch zu hoch und fliegt unberührt ins Seitenaus.
45.+3. | Im Anschluss an eine bereinigte Freistoßflanke bekommt Juranovic die zweite Chance und flankt nochmal von links in die Box, wo der Ball nicht weit genug in den Rückraum geklärt wird. Aebischer zieht halbrechts von der Strafraumkante ab, verfehlt das Tor aber deutlich.
45.+1. | Aufgrund der verletzungsbedingten Unterbrechung von Schiedsrichterassistent Rene Rohde werden acht Minuten nachgespielt.
45. | Während beide Spieler noch behandelt werden, überprüft der VAR im Hintergrund eine vorausgegangene Szene. Querfeld hatte einen Distanzschuss von Amaimouni-Echghouyab im Strafraum mit dem Arm geblockt. Weil der Arm aber eng am Körper angelegt war, ist das auch nicht weiter strafbar.
44. | Im Kampf um den Ball prallen Aebischer und Kosugi unglücklich mit den Köpfen zusammen, das Spiel ist unterbrochen.
42. | Inzwischen wartet Union seit 30 Minuten auf einen Abschluss. Zumal der Versuch von Aebischer aus der 12. Minute nicht wirklich der Rede wert war.
40. | Auf der linken Außenbahn lässt Latte Lath den Ball mit etwas Glück in den Lauf von Rothe klatschen, der Platz hat und von der linken Sechzehnergrenze flach in die Mitte gibt. Aebischer läuft auf Höhe des ersten Pfostens ein, wird dabei aber gut zugestellt und kommt nicht hin.
39. | Seit der Unterbrechung hängt das Spiel ein wenig in der Luft. Zwar hat Union den eigenen Ballbesitzwert immerhin auf 35 Prozent Ballbesitz hochgeschraubt, doch fehlt es den Hauptstädtern an der Durchschlagskraft.
37. | Inzwischen ist auch Rene Rohde an der Seitenlinie wieder zurück - und zwar als Vierter Offizieller.
35. | Nach einem tiefen Ballgewinn in der eigenen Hälfte schaltet die Eintracht um. Amaimouni-Echghouyab schiebt über halbrechts an, kappt vor dem Sechzehner nochmal zur Mitte ab und hält aus 17 Metern drauf - geblockt.
34. | Nach einer rund fünfminütigen Unterbrechung kann es weitergehen - mit Konrad Oldhafer in neuer Rolle als Linienrichter.
33. | Beide Mannschaften halten sich mit Passübungen auf dem Spielfeld war. Derweil macht sich mit Konrad Oldhafer der Vierte Offizielle bereit, um gleich den Platz von Rene Rohde als Linienrichter einzunehmen.
31. | Nach wie vor ist das Spiel unterbrochen. Tatsächlich hat Linienrichter Rene Rohde muskuläre Probleme und ist gleich zu Beginn der Trinkpause in die Katakomen gegangen.
29. | Was ist jetzt los? Bastian Dankert bittet die Mannschaften zu einer Trinkpause - so weit, so gut. Offensichtlich dient die Trinkpause aber nur zur Überbrückung, nachdem einer der beiden Linienrichter Probleme zu haben scheint.
27. | Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld geht es bei den Hausherren jetzt mal schnell nach vorne. Rothe wird auf dem linken Flügel freigespielt und flankt scharf an den ersten Pfosten, wo Ljubicic einen Schritt zu spät kommt.
25. | Aus dem rechten Halbfeld serviert Uzun eine Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld lang an den zweiten Pfosten, wo Raab zur Stelle ist und im Torraum sicher zupackt.
23. | Aebischer nimmt in einem Luftzweikampf mit Kosugi den Ellenbogen zur Hilfe, trifft seinen Gegenspieler damit im Gesicht und wird verwarnt.
21. | Ein kleiner Nachtrag an dieser Stelle, die Phase gerade gibt es schließlich her: Lediglich 51 Sekunden lagen zwischen den beiden Toren von Ebnoutalib. Für den 22-Jährigen war es zugleich der erste Doppelpack in der Bundesliga.
19. | Die Chance auf das 3:1! Halbrechts vor dem Sechzehner sieht Baum den eingestarteten Uzun, hebt den Ball halbdiagonal über die Abwehr hinweg links in den Torraum. Dort springt Uzun zum Ball und setzt ihn aus vier Metern mit dem langen Bein knapp über das Tor.
17. | Und spätestens jetzt sind nur 20 Prozent Ballbesitz aufseiten der Berliner einfach zu wenig. Die Hausherren sind bislang zu passiv und kommen aus dem Spiel heraus nicht in die Spur.
15. | Durchatmen nach dieser sehr ereignisreichen Anfangsviertelstunde. Insgesamt ist die Eintracht die deutlich aktivere Mannschaft und gibt auch nach dem Doppelschlag den Ton an.
13. | Bundesligadebütant Maluze spitzelt den Ball weg, verhindert damit die schnelle Ausführung eines Einwurfs für Union und holt sich dafür eine überflüssige Gelbe Karte ab.
11. | Für seinen übertriebenen Jubel im Anschluss sieht Doppelpacker Ebnoutalib die Gelbe Karte.
11. | Tooor! Union Berlin - FRANKFURT 1:2. Wahnsinn, der schnelle Doppelschlag! Beim Anstoß spielt Ljubicic auf Querfeld zurück, der die Kugel bei der Annahme verspringen lässt. Schon spritzt Ebnoutalib im zentralen Halbfeld dazwischen und ist auf und davon. Der Angreifer läuft frei auf das Tor und somit auf das Duell im Eins gegen Eins mit Raab zu, der sich hoch vor seinem Kasten positioniert. Aus zentralen 17 Metern schließt Ebnoutalib nicht allzu platziert ab, sodass Raab noch mit den Beinen dran ist. Der Ball kullert dann hinter ihm auf das Tor zu, wo Van den Bosch zurückeilt und das Leder erst knapp hinter der Linie wegschlägt.
10. | Tooor! Union Berlin - FRANKFURT 1:1. Die Eintracht gleicht aus - ebenfalls nach einem Eckball! Von der rechten Seite fliegt die Hereingabe hoch hinter den zweiten Pfosten, wo Maluze per Kopf nach innen ablegt. An der Torraumgrenze befindet sich Van den Bosch im Clinch mit Baum und will klären. Dabei trifft er den Ball nicht richtig, legt dadurch ungewollt für Ebnoutalib auf. Der Stürmer reagiert schnell aus der Drehung und vollstreckt aus halblinken fünf Metern flach ins kurze Eck.
8. | Koch wird im hohen Aufbauspiel nicht angegriffen, schiebt an und legt auf Baum raus, der rechts auf Sechzehnerhöhe flach in die Mitte gibt. Noch vor dem ersten Pfosten steht aber Van den Bosch richtig und kann klären.
6. | Den Start haben sich die Hessen natürlich ganz anders vorgestellt. Frankfurt antwortet mit viel Ballbesitz und setzt sich zumindest in der gegnerischen Hälfte fest.
3. | Tooor! UNION BERLIN - Frankfurt 1:0. Aus diesem Eckball resultiert die ganz frühe Führung für Union! Von der rechten Seite serviert Juranovic die Ecke zentral an den Fünfmeterraum, wo Onyedika zwar eng an seinem Gegenspieler steht, jedoch nicht in den Luftzweikampf kommt. Neuzugang Latte Lath schraubt sich nämlich als einziger hoch, trifft den Ball aus fünf Metern satt und versenkt seinen Kopfball platziert im oberen rechten Eck.
2. | Der erste Abschluss: Nach einem tiefen Ballgewinn der Berliner wird Ljubicic gegen aufgerückte Hessen über halbrechts auf die Reise geschickt. Der Österreicher dringt in den Strafraum ein und wird dort aus 15 Metern bereits im Ansatz auf Kosten einer Ecke geblockt.
1. | Wir sind so weit, Frankfurt hat angestoßen.
vor Beginn | Vor dem Anpfiff gibt es noch eine Schweigeminute in Gedenken an die beiden Todesopfer der Gewalttat an einer Schule in Gosen-Neu Zittau bei Berlin.
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Bastian Dankert, der dabei von Rene Rohde und Mitja Stegemann an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Konrad Oldhafer, vor den Bildschirmen bilden Christian Dingert und Patrick Alt das VAR-Duo.
vor Beginn | Lustrinelli rechnet derweil mit einem offensiven Spiel, "in dem es viel Hin und Her geht". So geschehen bereits im Hinspiel der Vorsaison, das Union in Frankfurt mit 4:3 gewann. Nicht ganz so ereignisreich gestaltete sich das Rückspiel Anfang Februar, das beim SGE-Debüt vor Hütter-Vorgänger Riera keinen Sieger fand (1:1). In der Bundesliga ist Union damit seit fünf Spielen gegen die Eintracht unbesiegt (3S, 2U), zudem haben die Berliner in den letzten fünf Jahren nicht mehr das Auftaktspiel einer BL-Saison verloren (3S, 2U).
vor Beginn | Apropos Vorbereitung. Bei den Gästen aus Frankfurt läuteten die Alarmglocken noch vor der Saison, als es im letzten Härtetest gegen den FC Brentford eine 0:7-Klatsche setzte. Als Reaktion darauf war das Pokalspiel gegen einen Fünftligisten nicht aussagekräftig, entsprechend geht auch der Vorjahresachte mit Fragezeichen in die Saison. Mit Union erwartet Hütter heute einen Gegner, der versuchen wird, "schnell in die gefährlichen Räume vorzustoßen". Dabei müsse man "mit der nötigen Körperlichkeit" dagegenhalten.
vor Beginn | Den FC Thun letzte Saison in der Schweiz sensationell zur Meisterschaft geführt, soll Lustrinelli seine Idee von einem dynamischen Offensivfußball künftig auch an der Alten Försterei implementieren. Ob der Kader dafür überhaupt die nötige Qualität besitzt, wird sich zeigen müssen. Bislang stand Union in der Bundesliga in erster Linie jedenfalls für eine stabile Defensive und offenbarte gerade hier nach den Abgängen der beiden langjährigen Innenverteidiger Diogo Leite und Danilho Doekhi in der Vorbereitung Probleme.
vor Beginn | Den offiziellen Saisonauftakt im DFB-Pokal jeweils erfolgreich hinter sich gebracht, geht es für Union Berlin und Eintracht Frankfurt jetzt auch in der Bundesliga endlich wieder los. Beide starten mit einem neuen Trainer in die Spielzeit, wobei Adi Hütter in Frankfurt natürlich ein alter Bekannter ist. Während Hütter die Hessen wieder zurück ins internationale Geschäft führen soll, wird seinem Gegenüber Mauro Lustrinelli mit den Köpenickern von vielen Experten eine schwierige Spielzeit prognostiziert.
vor Beginn | Die Eintracht durfte mit einer Pflichtaufgabe in die Saison starten und setzte sich im DFB-Pokal gegen Oberligist St. Tönis souverän mit 11:0 durch. Adi Hütter nimmt heute drei Wechsel vor und fängt dabei im Tor an, wo Neuzugang Atubolu direkt einsatzbereit ist und als neue Nummer eins Kaua Santos auf die Bank verdrängt. Außerdem erhalten Innenverteidiger Maluze (Bundesligadebüt) und Chaibi den Vorzug vor Otavio und Götze (beide Bank).
vor Beginn | Und hier die Aufstellung der Gäste von Main: Atubolu - Baum, Koch, Maluze, Kosugi - Chaibi, Onyedika - Amaimouni-Echghouyab, Uzun - Ebnoutalib, Burkardt.
vor Beginn | In der 1. Runde des DFB-Pokals bekam es Union am vergangenen Wochenende mit Eintracht Braunschweig zu tun und musste sich beim 4:2-Erfolg gegen den Zweitligisten mächtig strecken. Im Vergleich dazu nimmt Mauro Lustrinelli bei seinem Bundesligadebüt zwei personelle Wechsel vor und muss künftig auf die Dienste von Ansah verzichten, der unmittelbar vor einem Wechsel in die Premier League steht und im Angriff durch Pokal-Doppelpacker Ljubicic ersetzt wird. Außerdem erhält Neuzugang Aebischer den Vorzug vor Burcu (Bank).
vor Beginn | Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Raab - Juranovic, Querfeld, Van den Bosch, Rothe - Kemlein, Khedira - Aebischer, Schäfer - Latte Lath, Ljubicic.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 1. Spieltages zwischen Union Berlin und Eintracht Frankfurt.