Das wars fĂŒr heute aus dem Oberhaus. Einen schönen Abend noch und bis zum nĂ€chsten Mal!
FĂŒr die Borussia gehts nĂ€chsten Sonntag mit einem Gastspiel bei der Hertha weiter. Die Schalker spielen bereits am Freitag zu Hause gegen Wolfsburg.
Tabellarisch Ă€ndert sich fĂŒr beide Teams nach dieser Punkteteilung nichts. Scahlke rĂŒckt einen ZĂ€hler nĂ€her an die Hertha ran, ja, das stimmt schon. Die Borussia (8.) hĂ€ngt weiter mit mittleren Mittelfeld fest, nach oben drei weg von Wolfsburg, nach unten zwei von Leverkusen.
Ein gellendes Pfeifkonzert verabschiedet die Spieler nach dem Abpfiff, und gehen wir mal davon aus, dass diese Pfiffe hauptsĂ€chlich den Gladbachern gelten. Denn vor allem nach der Pause kam von Farkes Truppe gar nichts mehr. Schalke rannte fast 45 Minuten an, aber mehr oder weniger hilflos. Bis ZUM Strafraum sieht das gut aus, aber IM Strafraum fehlt letztlich wohl doch die QualitĂ€t. Sonst liefe das nicht ĂŒber mehr als eine halbe Saison so.
90.+5. | Schlusspfiff!
90.+4. | NĂ€chster Versuch, wieder Ballgewinn Schalke am Mittelkreis, Frey sofort in die Tiefe auf BĂŒlter, der bis an die Strafraumgrenze geht. Gut, der Winkel ist nicht gut, aber aufs Tor kann man den so fast unbedrĂ€ngt schon bringen.
90.+3. | Als die Gladbacher einen Ball in die Spitze nicht geklĂ€rt bekommen, kommt Skarke noch einmal unverhofft an die Kugel, nimmt aus 20 Metern sofort MaĂ. Und da fehlte wieder nicht viel, Omlin verhindert den Einschlag im rechten unteren Eck.
90.+2. | Merkt man aber nur den Gladbachern nicht an.
90.+2. | Ein Remis hilft nun wirklich niemandem weiter.
90. | Respekt. FĂŒnf Minuten gibts obendrauf.
89. | Und Thuram macht fĂŒr Wolf Platz.
89. | Noch ein Doppelwechsel bei den Fohlen. Neuhaus kommt fĂŒr Kone in die Partie.
88. | Oha, Ecke Gladbach, macht Hofmann, wÀre vielleicht heute auch mal eine Variante denkbar. Denn auch diese Hereingabe findet keinen Gladbacher.
88. | Drexler gewinnt den Ball im Gegenpressing 30 Meter vor dem Tor, legt fĂŒr Skarke ab, der sofort aus der Drehung abdrĂŒckt. Aber auch wieder ein Schuss der Marke "dankbar".
86. | Das Spiel wird etwas offener, weil sich Gladbach auch mal aus der eigenen HĂ€lfte arbeitet, aber wie erfolgreich das ist, lĂ€sst sich leicht dem Stöhnen des Publikums entnehmen. Es ergeben sich RĂ€ume fĂŒr S04, aber die Konter werden dann auch nicht sonderlich gefĂ€hrlich ausgespielt.
85. | Immerhin, der Flugkopfball von Frey war einen Versuch wert, aber war auch ein dankbarer Ball fĂŒr Omlin. Genau die richtige Höhe.
84. | Jo, werden nicht mehr. Bringen nichts ein. Ich sag ja, nie und nimmer erzielt Schalke hier einen Treffer.
83. | KrauĂ kann Itakura noch stehen lassen, aber Elvedi beendet das Dribbling dann durch sein Eingreifen, es folgen mindestens zwei Schalker Ecken.
80. | Alle Zahlen zur zweiten HĂ€lfte - 5:3 AbschlĂŒsse, 49:51 Prozent Ballbesitz, 1:2 Ecken - suggerieren einen ausgeglichenen zweiten Spielabschnitt. Mit der RealitĂ€t hat das wenig zu tun. Königsblau ist das klar aktivere Team. Erahnen lĂ€sst sich das vielleicht bei den Flanken: 1:8.
79. | Die Gladbacher klĂ€ren eine Ecke auf Skarke, der aus 25 Minuten eine Mischung zwischen Schlenzer und Schuss versucht. Omlin muss sich nicht bemĂŒhen.
78. | Und Brunner muss gestĂŒtzt werden, als er das Spielfeld verlĂ€sst. DafĂŒr kommt nun Ouwejan.
78. | Schalke nutzt die Pause fĂŒr einen Wechsel mehr als geplant. Uronen macht fĂŒr Aydin Platz.
76. | Nach einem harten Block gegen Brunner gibts fĂŒr Hofmann taktisches Gelb. Der Schalker bleibt erst einmal liegen. Denn hats voll erwischt.
74. | Mann, Mann, Mann, Balleroberung Schalke am Mittelkreis, und sofort wirds schnell. Ăber zwei Stationen landet der Ball auf rechts bei Drexler, der eine wirklich gute Flanke durch den Torraum schickt. Und dort grĂ€tschen dann eben zwei Schalker am Ball vorbei. Aus der Chance hĂ€tten die Bayern drei Tore gemacht.
72. | Tja, und da wĂ€re es fast passiert. Schalke macht das Spiel, Gladbach kontert. Thuram steckt auf Hofmann, der rechts im Strafraum tief lĂ€uft, zurĂŒcklegt, perfekt fĂŒr Stindl, der aber den Abschluss nicht flach halten kann. Das war eigentlich eine 100-prozentige Chance.
71. | Interessanterweise weist die Statistik fĂŒr die zweite HĂ€lfte ausgeglichenen Ballbesitz auf. Danach fĂŒhlt sich das hier wirklich nicht an. HĂ€tte Sie mich gefragt, hĂ€tte ich gesagt: Locker 60:40 fĂŒr Schalke.
71. | Moment! Eigentore gehen immer.
70. | Noch 20 Minuten zu spielen. Nach dem, was bisher geschah, hĂ€tte Gladbach einen Sieg nicht verdient. Aber dass Schalke hier trifft, kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. DafĂŒr fehlt mir die Fantasie.
69. | Ganz davon abgesehen war das natĂŒrlich eine sehr starke Aktion von Omlin.
67. | Fast wÀre Frey da durchgewesen, aber Omlin trennt den Angreifer so vom Ball wie eben Kozuki Stindl, diesmal lÀuft das Spiel weiter.
66. | AuĂerdem kommt Frey fĂŒr Terodde. Von Zalazar noch keine Spur.
66. | Sekunden spĂ€ter verlĂ€sst der dann das Feld. FĂŒr Kozuki ist nun BĂŒlter aktiv.
65. | Nach einem Ballverlust setzt Kozuki nach und holt die Kugel gegen Stindl zurĂŒck. Aber nicht fair, findet Aytekin und verwarnt den Japaner.
63. | Die Partie der Schalker erinnert ein wenig an das Köln-Spiel. In der zweiten HÀlfte sind die Königsblauen tonangebend, treffen aber nicht. An Gladbach von der Hoffenheimpartie erinnert immer weniger.
62. | Bezeichnende Offensivszene der Gladbacher. Thuram wird die linke Seite runtergeschickt, er hĂ€lt den Ball gut, dauert aber ewig, bis Spieler nachrĂŒcken, und die sind nicht anspielbar, also marschiert er wieder zurĂŒck, zieht vors Strafraumzentrum und schlenzt Richtung rechtes Kreuzeck. Deutlich drĂŒber.
60. | Farke wechselt jetzt auch zum ersten Mal. Weigl, ebenfalls vorbelastet, ebenfalls zentraler Mittelfeldspieler, macht Platz fĂŒr Plea.
60. | Das Publikum wird mittlerweile schon ein wenig unmutiger.
59. | Erster Wechsel der Partie, Drexler kommt fĂŒr Balanta. Der hinterlieĂ jetzt durchaus einen guten Eindruck. Die Auswechslung könnte auch seinem Schutz dienen. Beim nĂ€chsten Foul wĂ€re er nĂ€mlich sowieso raus.
57. | Und das Selbstbewusstsein bei Schalke steigt. Kozuki mit dem nÀchsten Flankenversuch, da ist im letzten Moment noch Elvedi vor Terodde dazwischen. Der hÀtte sich sicherlich die Ecke aussuchen können. Farke muss dringend was tun.
56. | Das Spieltempo bei Gladbach wird aber mit drei "h" geschrieben. Oder vier. Dann bekommt jeder Vokal eins ab.
55. | Eines lÀsst sich festhalten, die Schalker haben schon gemerkt, dass die zweite HÀlfte lÀuft. Die Gladbacher noch nicht so richtig.
52. | Das war die erste GroĂchance der Schalker! ZunĂ€chst der Ballgewinn am Strafraum durch Balanta. Kral kann die Kugel annehmen und sie ĂŒber Brunner ins Zentrum spitzeln. Dort kommt Terodde tatsĂ€chlich zum Abschluss, weil er stark bedrĂ€ngt wird, aber ohne Wucht. So kullert der Ball Richtung Omlin, wobei dann eine BerĂŒhrung reicht, um den Ball zu stoppen. Bringt Terodde auch nur einen Tick mehr Wucht auf den Ball, ist der im Netz.
51. | Kozuki und KrauĂ im Zusammenspiel rechts vor dem Gladbacher Strafraum, KrauĂ deutet den Tiefenlauf an, spielt den Ball aber mit der Hacke auf Kozuki zurĂŒck, der sofort flankt, viel zu hoch fĂŒr Terodde und den Rest der Strafraumbesetzung, auch die Innenverteidiger Gladbachs.
50. | Viel GewĂŒhl im Gladbacher Torraum, KrauĂ sieht den Ball nicht kommen, kommt aber dennoch mit dem Kopf dran. Nur platzieren kann er so natĂŒrlich nicht. Und der Ball fliegt rechts am Tor vorbei, sogar fast knapp.
49. | Und wie siehts mit Schalker Ecken aus? Gleich werden wirs sehen. Skarke von rechts.
48. | Die Partie ist kurz unterbrochen, weil Krauà im Mittelfeld umgeknickt ist. Da braucht er erst einmal eine Weile. Scheint aber weitermachen zu können. Wir erleben indes eine weitere Ecke der Gladbacher durch Hofmann nach einem geblockten Schuss von Kone. War wieder harmlos, der Standard.
46. | Noch ein paar Zahlen zur ersten HĂ€lfte, Ballbesitz 60:40, bei den AbschlĂŒssen lagen beide Teams aber fast gleichauf mit 10:8. Von den Gladbacher AbschlĂŒssen kamen immerhin vier aufs Tor, nur einmal wars wirklich gefĂ€hrlich. Schalke zwang Omlin nur einmal zum Eingreifen.
46. | Auf neues Personal mĂŒssen wir uns noch nicht einstellen.
46. | Geht weiter.
Halbzeit | Um noch mal auf die Gelbe von Balanta zurĂŒckzukommen, an der Berechtigung Ă€uĂerte ich Zweifel. Die ziehe ich zurĂŒck. Die Karte war völlig korrekt. Der sah in dieser Szene Hofmann durchaus kommen. Das war Absicht.
Halbzeit | Ich schĂ€tze mal, dass Reis im Verlaufe der zweiten HĂ€lfte irgendwann auch Zalazar bringt, dann wird sich das Schalker Offensivspiel völlig Ă€ndern, schaden wĂŒrde es jedenfalls nicht. Und von Gladbach hĂ€tte man ein bisschen mehr erwartet.
Halbzeit | Gegen Ende der ersten HĂ€lfte hatte Gladbach zwei gute Möglichkeiten, aber wirklich viel ist hier in der ersten HĂ€lfte nicht passiert. Die Schalker mit ein paar harmlosen AbschlĂŒssen, in der Regel aus der Distanz, Omlin musste erst einmal eingreifen. Und FĂ€hrmann hatte eigentlich auch nicht viel mehr zu tun. Der Reflex kurz vor der Pause war allerdings groĂartig. Hier belauert man sich eigentlich immer noch.
45.+2. | PĂŒnktlich Pause.
44. | Und diesmal wird auch die Ecke gefĂ€hrlich, zunĂ€chst geklĂ€rt, fĂ€llt der Ball Itakura vor die FĂŒĂe, der den runterfallenden Ball volley erwischt. Mit einer Last-Second-FuĂparade kann FĂ€hrmann den Ball parieren, das war aber haarscharf. Der Abpraller fĂ€llt dann rechts im Strafraum Kramer vor die FĂŒĂe, der den linken Winkel anvisiert, knapp fliegt der Ball ĂŒbers Ziel - aber wohl nur, weil Yoshida da noch leicht mit dem Kopf dran war. . Beste Offensivszene der Partie, aber eben nicht aus dem Spiel heraus.
43. | Richtig gefĂ€hrlich wird es dafĂŒr Sekunden spĂ€ter auf der Gegenseite, als Thuram in die Tiefe geschickt wird. Marke Megachance. Und die GrĂ€tsche mit vollem Risiko im letzten Moment von Jenz, die war wirklich Weltklasse.
43. | Auf der Gegenseite erleben wir den ersten Abschluss der Schalker, bei dem Omlin eingreifen muss. Denn Kozuki hÀlt aus der zweiten Reihe drauf. Wenn Christensen da wegspringt, geht der auch rein.
42. | Hofmann schieĂt halbhoch scharf ans linke Torraumeck und Weigl verlĂ€ngert ĂŒber den Kasten. Deutlich.
41. | Nun ein FreistoĂ fĂŒr Gladbach aus dem rechten Halbfeld nach einem Foul von Terodde. Scally ĂŒberlebt. Theoretisch, rein theoretisch keine schlechte Position.
39. | Jetzt der Distanzversuch von Kone, der sich mit einem kurzen Dribbling am Strafraum etwas Platz verschafft, als er sich den Ball dann zurechtgelegt hat, wird er entscheidend von Brunner geblockt. Die Ecke im Anschluss ... schön, dass wir drĂŒber gesprochen haben. Eine Flanke wĂ€re vielleicht besser gewesen, Thuram war Richtung langer Pfosten unterwegs.
38. | Jetzt die Gladbacher mal mit etwas Tempo, Kone schickt Bensebaini links zur Grundlinie, der wird aber sauber von Brunner abgelaufen. FĂŒr Tore werden wir heute viel Geduld brauchen.
34. | Einen Schritt schneller als Weigl ist Skarke. Kann dem Gladbacher den Ball wegspitzeln, der im Nachgang dann wiederum Skarke erwischt. Das gibt Gelb. FĂŒr Weigl ist es die fĂŒnfte Verwarnung. Jetzt muss er beim Gastspiel bei der Hertha pausieren. Das lĂ€sst sich verkraften.
33. | Schalke mit dem nĂ€chsten Anlauf ĂŒber die rechte Seite, bei Schalke lĂ€uft alles ĂŒber rechts. Bensebaini beendet den VorstoĂ vorlĂ€ufig mit einer harten GrĂ€tsche gegen Kozuki. Der anschlieĂende FreistoĂ von Skarke erreicht keinen Mitspieler.
30. | NĂ€chster Gladbacher Versuch. Auch Kone versucht es aus der zweiten Reihe, vielleicht wird der Schuss deswegen ein wenig unberechenbar, weil der Mittelfeldspieler dabei wegrutscht, der Ball flattert ein wenig, FĂ€hrmann wehrt sicher zur Ecke ab. Die bringt wieder nichts ein.
28. | Bei einem verdeckten Fernschuss von Itakura muss FÀhrmann erstmals eingreifen. Der Schalker Torsteher ist rechtzeitig unten und verhindert den Einschlag rechts unten. Dem Abschluss fehlte die Wucht, um wirklich gefÀhrlich werden zu können.
26. | Mit einem Dribbling im Mittelfeld reiĂt Brunner Raum auf, schickt Kozuki auf rechts steil, aber dessen Querpass ist dann verhĂ€ltnismĂ€Ăig blind gespielt. Er findet nur einen Gladbacher.
25. | Und mit den zwei Gladbacher Ecken bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Schalker auch keine Probleme.
24. | Die Gladbacher pressen hoch und Schalke löst das spielerisch, dann der lange Ball, den Terodde festmacht, die Kollegen rĂŒcken nach und Kozuki darf schlieĂlich abschlieĂen. Trifft den Ball nicht voll, der kullert harmlos am Tor vorbei. Ja, die QualitĂ€t der AbschlĂŒsse ist nicht berĂŒhmt, aber die Schalker haben wenigstens welche.
21. | Aber im GroĂen und Ganzen lĂ€ge man nicht völlig daneben, wenn man das, was hier bisher auf dem Rasen passiert, als ein ausgedehntes Abtasten bezeichnet. In eine Zusammenfassung wĂŒrde es bisher allenfalls der missglĂŒckte FallrĂŒckzieher von Kozuki schaffen. Und vielleicht eine der Karten, falls da noch Konsequenzen ins Haus stehen.
20. | Was die Schalker offensiv zeigen, wenn sie etwas zeigen, ist in der Tat recht munter. Jedenfalls gefÀlliger als das, was uns Farkes Elf bisher anbietet.
18. | Nicht wirklich gefĂ€hrlich, aber den Versuch wars wert. Kral mit der Flanke von der rechten AuĂenbahn, der Ball fliegt ĂŒber beide Innenverteidiger und dahinter lauert Kozuki, der mit vollem Risiko zum FallrĂŒckzieher ansetzt. Er trifft den Ball nicht voll, der dann mehr Richtung Eckfahne fliegt. Aber hĂ€tte er getroffen, hĂ€tte Omlin nicht mehr viel Zeit gehabt.
17. | Wichtiger Block von Itakura, weil die Fahne unten bleibt. Yoshida hatte auf Terodde durchgesteckt, der vom Mittelkreis sofort Kral schicken wollte. Itakura war dazwischen, die VAR-ĂberprĂŒfung ist so gar nicht erst nötig. HĂ€tte aber eventuell noch wichtig werden können, wĂ€re Teroddes Pass durchgekommen. AnschlieĂend wĂ€re nĂ€mlich Kral alleine auf dem Weg Richtung Omlin gewesen.
14. | Jenz steigt mit den Stollen voraus auf den FuĂ von Thuram, auch das gibt Gelb. Und wesentlich besser nachvollziehbar. Knappe Viertelstunde gespielt und schon sind zwei Schalker Defensivspieler auf heiklen Positionen verwarnt. Der Sechser und einer der Innenverteidiger.
13. | Ăber Balanta und FĂ€hrmann kommt der Ball auf links zu Jenz, der dann viel Raum vor sich hat und bis zur Mittellinie marschiert, so weit, so gut, aber der Pass in die Tiefe wird dann einer ins Nichts. Und viel zu steil, selbst wenn Kozuki eingeweiht gewesen wĂ€re, hĂ€tte er den nicht mehr erlaufen können.Â
11. | Gegen den Ball stehen die Schalker sehr eng an den Leuten, so dass es der Borussia zunÀchst schwerfÀllt, den Ball ins Laufen zu bringen.
10. | Zu Beginn krankt das Spiel noch an Passungenauigkeiten, besonders auf Gladbacher Seite, wenig ĂŒberraschend, die Gladbacher haben ja auch weiterhin mehr Ballbesitz.
9. | Der Schalker Aufbau: Die beiden AuĂenverteidiger stehen in solchen Situationen sehr hoch, die Innenverteidiger stehen breit, beide neben dem Strafraum. Im Zentrum klafft eine RiesenlĂŒcke. Aber so lange dort keiner PĂ€sse durchspielt, ist das auch ungefĂ€hrlich.
6. | Diesmal kommt Balanta nicht davon, als Hofmann auf ihn auflĂ€uft. Diesmal zĂŒckt Aytekin die Karte. Und ganz ehrlich, das war jetzt auch nicht unbedingt zwingend, ich bin mir nicht sicher, ob Balanta den startenden Hofmann ĂŒberhaupt gesehen hatte. Seis drum.
5. | Die Stimmung ist prÀchtig, das war sie auch schon vor dem guten Anfang der Gastgeber, die zunÀchst etwas mehr Ballbesitz haben, ohne dass die Schalker jetzt sonderlich passiv wÀren. Und auch die Schalker fallen jetzt erstmals offensiv auf, als eine Flanke von der rechten Seite mehr oder weniger Skarke auf den Kopf fÀllt, entscheidend die Richtung Àndern kann der Offensivspieler aber nicht mehr, harmlos fliegt der Ball am rechten Pfosten vorbei.
2. | Dann die Borussen mit dem ersten Angriff, und der sorgt auch gleich fĂŒr Gefahr. Die Flanke von der rechten Seite nimmt Bensebaini nĂ€mlich links im Strafraum mit vollem Risiko. Das sah schon mal richtig gut aus, allerdings ist noch ein Abwehrbein dazwischen, der Schuss wird geblockt. Ob FĂ€hrmann so schnell runtergekommen wĂ€re?
2. | Kramer lÀuft in Balanta rein - das im Vorfeld eines Einwurfes in der Gladbacher HÀlfte - und sinkt zu Boden. Ein bisserl dramatisch. Und er sollte auch schon schauen, wo er hinlÀuft.
1. | Das Spiel lĂ€uft. Leiter ist ĂŒbrigens Deniz Aytekin.
vor Beginn | Nice to know: Die Borussia hat in dieser Saison zu Hause noch nicht Remis gespielt, Schalke ist auswĂ€rts noch ohne Dreier. Den letzten Schalker Sieg in Gladbach gabs in der Spielzeit 2012/13. Draxler war damals der SiegtorschĂŒtze. Das waren noch Zeiten.
vor Beginn | Denn die letzten Auftritte der Königsblauen, sie machen durchaus Hoffnung, nehmen wir mal die Partie gegen Leipzig (1:6) raus. Am vergangenen Wochenende gabs ein torloses Remis gegen den 1. FC Köln, das sich am Ende fast wie eine Niederlage angefĂŒhlt haben dĂŒrfte. Dabei ragte vor allem Comebacker Zalazar heraus, bei dem, wie Reis im Vorfeld der Partie betonte, die Luft fĂŒr die vollen 90 Minuten jedoch noch nicht reiche.
vor Beginn | Der Restart nach der Winterpause begann fĂŒr Gladbach alles andere als optimal. Davor setzte es schon zwei Niederlagen, und zum Wiederbeginn kamen zwei weitere hinzu (2:3 vs. Leverkusen, 0:1 vs. Augsburg), nach einem ĂŒberzeugenden Auftritt bei der kriselnden TSG ist allerdings wieder Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Wenn das mal nicht der entgegenrasende Zug aus Schalke ist.
vor Beginn | Und S04? Vor Beginn des Spieltages waren es sechs ZĂ€hler bis zur Sandbank, quasi sieben bis zum rettende Ufer, denn das gute TorverhĂ€ltnis des VfB Stuttgart ist im Prinzip einen ExtrazĂ€hler wert. Auch die Anzahl der Ausrutscher, die sich Thomas Reis' Team leisten kann, ist ĂŒberschaubar. FĂŒr beide Teams steht heute also schon ziemlich viel auf dem Spiel.Â
vor Beginn | Vor Beginn des Spieltages trennten die Borussia sieben ZĂ€hler von einem internationalen Startplatz, die AbkĂŒrzung ĂŒber den DFB-Pokal ist schon verbaut, es bleibt also nur die Liga, um in der nĂ€chsten Saison nicht nur von Wochenende zu Wochenende zu leben. Ausrutscher kann sich die Mannschaft von Daniel Farke eigentlich kaum noch erlauben.
vor Beginn | Im Top-Spiel am Samstagabend stehen sich zwei Teams gegenĂŒber, die nach oben schielen, nur kann "oben" manchmal zwei völlig unterschiedliche Dinge sein.Â
vor Beginn | Thomas Reis mit zwei VerĂ€nderungen nach dem Remis gegen Köln. Balanta und Kral laufen fĂŒr BĂŒlter und Latza (angeschlagen) auf.Â
vor Beginn | So lĂ€uft Königsblau auf: FĂ€hrmann - Brunner, Yoshida, Jenz, Uronen - Kral, KrauĂ - Kozuki, Balanta, Skarke - Terodde.Â
vor Beginn | Farke setzt auf exakt die Elf, die zuletzt 4:1 in Hoffenheim gewann. Stindl war unter der Woche angeschlagen, aber hat seine RĂŒckenprobleme wohl auskuriert und kann beginnen.
vor Beginn | So spielen die Fohlen: Omlin - Scally, Itakura, Elvedi, Bensebaini - Weigl, Kone - Hofmann, Kramer, Stindl - Thuram.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 19. Spieltages zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04.