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Fühlen Sie sich gut unterstützt vom Deutschen Ruderverband?
Drygalla: Seit ich am Freitagmorgen abgereist bin, habe ich ein Telefonat mit dem Sportdirektor geführt und vereinbart, dass es nach den Olympischen Spielen zu weiteren Gesprächen kommt.
Haben Sie Reaktionen von Teamkolleginnen erhalten?
Drygalla: Ich habe mit jedem Olympia-Teilnehmer aus Rostock und mit meinem Achter darüber gesprochen. Meine Abreise konnte jeder verstehen, jeder fand die Begründung dafür gut.
Weshalb sind Sie im vergangenen Jahr aus dem Polizeidienst ausgeschieden?
Drygalla: Ich habe Gespräche mit meinen Vorgesetzten bei der Polizei gehabt, in denen auch die Beziehung thematisiert und an meiner Loyalität gegenüber dem Polizeidienst gezweifelt wurde. Ich bin selber zu der Erkenntnis gelangt, dass es dort Konflikte gibt und dass ich freiwillig austrete. Es war sehr schwer aufzuhören, weil ich ein Stück meiner sicheren Zukunft aufgegeben habe.
Eigentlich sollten Sie nun Anfang September in die Sportfördergruppe der Bundeswehr gehen. Ist das jetzt vom Tisch?
Drygalla: Ich habe darüber keine Informationen.
Wie sehen Sie Ihre Zukunft?
Drygalla: So richtig kann ich gerade nicht abschätzen, in welche Richtung es läuft. Natürlich möchte ich mit dem Sport weitermachen. Ich wünsche mir, dass ich meine Pause in Ruhe beginne und dann Anfang September wieder anfangen kann. Ich hoffe zudem, dass manche Sachen in den Medien richtig gestellt werden. Ich habe viele Bilder gesehen, unter denen mein Name stand und vermeintliche Fakten gelesen, die einfach falsch sind. Ich kann das Interesse an dem Thema nachvollziehen, aber die Diskussion läuft seit drei Tagen ohne Kommentare von mir. Dafür ist mit vielen falschen Sachen und Überschriften rumgeworfen worden. Wenn einfach nur die falschen Dinge richtig gestellt würden, wäre ich schon zufrieden.





