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Doch dann lief es nicht mehr. Schumacher fiel mit Getriebeschaden raus, Rosberg fiel immer mehr ab und wurde am Ende nur Zwölfter. Der Reifenverschleiß scheint das Problem zu sein. "Trotz exzellenter Starts hatten Michael und Nico von Beginn an Schwierigkeiten mit den Reifen. Durch die veränderten Streckenbedingungen sowie Temperaturen fielen wir aus dem Arbeitsfenster heraus und hatten Probleme mit dem Reifenabbau", erklärte Teamchef Ross Brawn laut motorsport-total.com. "Wir müssen jetzt herausfinden, woran das lag."
"Bei den Testfahrten konnten wir bei den Renndistanzen konstante Rundenzeiten fahren. Und die Strecke in Barcelona ist sicher kein schlechter Gradmesser. Wir müssen das jetzt untersuchen. Vielleicht hat es ja nur eine kleine Ursache. Vielleicht sieht es in Malaysia schon wieder ganz anders aus", hofft Brawn.
Auch Nico Rosberg hofft auf Strecken, die der Abstimmung des Autos mehr liegen. "Jetzt liegt viel Arbeit vor uns, um zu verstehen, was schief gelaufen ist und wie wir das volle Potenzial unseres Autos ausschöpfen können, das definitiv vorhanden ist. Ich bin jedoch zuversichtlich, da uns in Malaysia ein gänzlich anderer Streckentyp erwartet, darauf freue ich mich."
Michael Schumacher zeigte sich aber dennoch besorgt. "Wenn man sich die Zeiten aber genau ansieht, dann muss man schon sagen, dass wir im Renntrimm zu langsam sind", so der Rekordweltmeister bei RTL. "Ich weiß nicht wie viel, aber im Qualifying sehen wir besser als im Longrun aus."
Die Probleme sind nicht neu. Auch im letzten Jahr bremste der hohe Verschleiß der Hinterreifen die Ambitionen der Piloten. Auf die gesamte Renndistanz betrachtet, waren sogar die Autos von Ferrari, Sauber und Williams schneller als der Mercedes. Es gibt also noch viel zu tun bei den Silberpfeilen.
Formel 1-Auto ist nicht gleich Formel 1-Auto
Während alle über McLaren, Red Bull und Mercedes reden, hatten die restlichen Teams so ihre eignen Probleme. "Ab der sechsten Runde hatte ich kein DRS mehr. Das KERS hatte sich schon am Start verabschiedet. Außerdem stand mein Lenkrad beim Geradeausfahren schief", so Heikki Kovalainen, der mit seinem Caterham noch dazu während der Safety-Car-Phase überholte und nun in Sepang fünf Plätze weiter hinten starten muss, das bedeutet wohl: Letzte Startreihe!
Michel Massing





