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Cortese war vor dem Start unruhiger als sonst. "Ich war nah dran am Titel und hoffe nun, dass es vielleicht nächste oder übernächste Woche klappt", meinte der Berkheimer, der zunächst abwartend fuhr, im zweiten Abschnitt dann aber im Stile eines Klassefahrers sich bis ganz nach vorn arbeitete. Am Unfall trug er eine Mitschuld.
Folger: Salom hat sein Hirn ausgeschaltet
Ein erneut starkes Rennen fuhr Folger und sah lange Zeit wie der Sieger aus. Doch Corteses bislang ärgster Verfolger in der WM-Wertung, Luis Salom, hatte etwas dagegen. Völlig übermotiviert griff der Mallorquiner an und räumte Folger ab. Der konnte sich nur mit Mühe beherrschen, um Salom nicht in eine Keilerei zu verwickeln. "Die Attacke war völlig übertrieben. Da hat er sein Hirn ausgeschaltet, nur das sollte man nicht machen. Ich war am Sieg dran, nur leider wurde ich abgeschossen", meinte der Bayer.
Stefan Bradl auf Rang sechs
In der Königsklasse MotoGP wurde Stefan Bradl Sechster. Der Honda-Pilot fuhr ein einsames Rennen, ohne den Anschluss nach vorn herstellen zu können. Während des gesamten Wochenendes hatte er mit Bremsproblemen zu kämpfen, die ihm auch schon im Qualifying einen Sturz und lediglich Platz acht beschert hatten. Den Sieg sicherte sich der Spanier Daniel Pedrosa vor seinen Landsleuten Jorge Lorenzo und Alvaro Bautista. Lorenzo hat in der Gesamtwertung noch 28 Punkte Vorsprung vor Pedrosa.
In der Moto2-Klasse steht der Spanier Marc Marquez kurz vor dem Titelgewinn. Er siegte in Motegi und zeigte seine fahrerischen Qualitäten, nachdem er beim Start stehengeblieben war und erst den Gang finden musste.





