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"Es ist eine Schande wir werden uns blamieren! Was wird die Welt über uns sagen?", hieß es in der Medienwelt, als die Stadien noch Baustellen waren, aber schon in strahlendem Glanz hätten erscheinen sollen. "Unsere Komplexe haben ein neues Entwicklungshoch erreicht", kommentierte auch Michal Kobosko, Chefredakteur des Magazins Wprost, gegenüber der DPA.
"Überempfindlich für alles, was andere über uns sagen, reagieren wir hysterisch, wenn sie anfangen, uns zu kritisieren." Nun steht auch die Mannschaft mit dem Rücken zur Wand, denn nur ein Sieg gegen die Tschechen bringt dem Gastgeber das Ticket für die nächste Runde. Immerhin hat das Team sein Schicksal in der eigenen Hand - die Tschechen sind beileibe keine Übermannschaft.
Bei all dem Gerede über Komplexe und der Frage, wie man in der Welt gesehen wird, gibt es auch noch andere Attribute, die vielleicht für ein Happy End sorgen können. Denn die Punktlandung auf den letzten Drücker ist auch irgendwie polnisch. Einen Tag vor Beginn der EM wurde beispielsweise die Autobahn zwischen Warschau und Berlin fertig vielleicht befindet sich ja auch die Mannschaft bald auf der Überholspur.
Gunnar Beuth





