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Drei Mittelstürmer für die neue Saison: Pizarro, Gomez, Dzeko
Doch wie passt das angebliche und von diversen Medien kolportierte Interesse an Edin Dzeko da hinein? Entspringt es einfach und allein dem Wunsch nach einem verfügbaren großen Namen und einer echten "Bombe", wie Hoeneß sie forderte? Dzeko wäre immerhin der dritte reine Mittelstürmer im Bayern-Kader, dessen Spiel-System derzeit aber nur auf eine Sturmspitze ausgelegt ist.
Ärger wäre da wohl vorprogrammiert. Während sich Pizarro mit der Rolle als Backup zufrieden geben würde, ist dies für Dzeko, dem seine Einsatzzeit bei Manchester City zu gering war, ebenso schwer vorstellbar wie bei Gomez. Klaglos wird sich der treffsicherste Bundesliga-Stürmer der letzten Jahre sicherlich nicht auf die Bank setzen.
Schließlich hatte Gomez seinen Vertrag in München erst im April bis 2016 verlängert. Ein reines Rotationsspielchen zwischen beiden daher auch wenig vorstellbar. Runde 30 Millionen Euro Ablöse und annähernd sieben Millionen Euro Gehalt für Dzeko - so zumindest die kolportierten Zahlen - wären aber ein deutlich zu hoher Preis, nur um dem 35 Millionen-Mann Gomez Konkurrenzdruck zu verschaffen.
Dzeko-Interesse: Blinder Bayern-Aktionismus?
Blinder Aktionismus also oder verfolgen die Bayern mit der geplanten Verpflichtung von Dzeko doch einen tieferen Plan? Plant man in München eventuell sogar die Abkehr von ihrer extrem starren und vorhersehbaren Spielanlage im 4-2-3-1 hin zu einem System mit zwei Stürmern bzw. überhaupt zu variablerem und schwerer berechenbarerem Spiel? Schon vor Wochen hatten wir gefordert: "Die Bayern brauchen einen Plan, einen taktischen Plan, oder besser: zwei oder drei taktische Pläne."





