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Wenige Minuten später rächte sich die leichte Zurückhaltung der 96'er dann aber doch. Eine lange Flanke von links gab Lindström am langen Pfosten volley zurück in die Mitte, und am linken Fünfereck lauerte besagter Djordic, um den Ball zum Anschlusstreffer in die Maschen zu köpfen (59.). Und plötzlich fanden die Schweden besser ins Spiel - vielleicht auch, weil einige 96'er in der Folge so erschienen, als wären sie gedanklich schon in der nächsten Runde.
So war es dann auch schon keine wirkliche Überraschung mehr, als Helsingborg nach zwei Schnitzern in der Abwehr der Hannoveraner durch einen strammen Schuss von Bedoya den Ausgleich erzielen konnte (67.). Vor allem Mario Eggimann stand während dieser Szene und auch in der Folge des Öfteren im Mittelpunkt unglücklicher Hannoveraner Abwehraktionen - wie auch in Minute 82, als er den Ball mit der Brust zu Zieler weiterleiten wollte, damit aber fast den dritten Treffer für Helsingborg einleitete.
Zwei Mal Rot und ein glücklicher Siegtreffer
Doch die Schlussphase toppte alles, was vorher da gewesen war. Der eingewechselte Sobiech bekam ein Anspiel am Strafraum und wurde von Peter Larsson von den Beinen geholt. Doch anstatt auf Freistoß entschied der Schiedsrichter sofort auf Elfmeter - sehr zum Frust der Spieler von Helsingborg. Im folgenden Trubel gab es dann sowohl für Atta als auch für Larsson die Platzverweise - für Larsson wegen der vermeintlichen Notbremse, für Atta wegen Meckerns.
Den folgenden Elfmeter schoss Huszti zwar gut, doch auch der Siegtreffer ging nicht ohne Drama vonstatten, denn Helsingborgs Keeper Hansson bekam noch eine Hand an den Ball und hätte fast abgewehrt, nur der Spin des Balles rotierte das Spielgerät über die Torlinie. Unter dem Strich stand für Hannover zwar ein denkbar glücklicher Sieg, aber eben auch die vorzeitige Qualifikation für die KO-Runde, die deshalb schon feststeht, weil sich Twente Enschede und Levante unentschieden trennten.





