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24 Ballwechsel, 24 Punkte: Yaroslava Shvedova gewann einen Satz ohne Punktverlust und das gegen French-Open-Finalistin Sara Errani. Ein Kunststück, das zuvor noch keiner Frau seit dem Beginn der Open Era 1968 gelungen war.
Von Beginn des Turniers an sorgte Andy Murray für gute Unterhaltung. Er sorgte dafür, dass Ivan Lendl, sein Trainer, erstmals nach dessen Karriereende wieder die Anlage, auf der er nie gewinnen konnte, betrat. Dann sorgte er für eine Hosen-Debatte in den englischen Medien, da in seiner die Taschen etwas klein waren, dadurch Bälle während der Ballwechsel rausgeflogen waren und Murray so Punkte verloren hatte.
Doch der Schotte spielte auch noch Tennis, ganz gut sogar. Er füllt den "Murray Mountain und zog als erster Brite seit 74 Jahren ins Wimbledon-Finale ein. Allerdings profitierte er vom frühen Nadal-Aus, der sonst sein Halbfinal-Gegner gewesen wäre - und dies vermutlich verhindert hätte.
Das werden wir schnell vergessen
Gilles Simon erwähnte, dass Männer attraktiver spielen als Frauen. Deshalb sollen sie auch mehr Preisgeld bekommen. Simon hat in diesem Jahr, bis zum Wimbledon-Turnier, knapp 700.000 Dollar Preisgeld bekommen, in seiner Karriere gut sechs Millionen. Maria Sharapova und Serena Williams konterten. Hätten Spieler die Diskussion angeführt, die wirklich auf die Preisgelder angewiesen sind, hätte man es verstehen können. Ihnen hätte vermutlich aber eh keiner zugehört. So wirkte es letztlich sinnentleert.
Rufus ist ein Falke, er soll Tauben verjagen. Irgendwann war Rufus verschwunden, nachdem das Fenster eines Autos offen gelassen wurde, auf dessen Beifahrersitz er untergebracht war. Irgendwann war Rufus dann wieder da. Grund genug für einen TV-Sender ein "Interview mit ihm zu machen.
Seit 2009 hat der Centre Court in Wimbledon ein Dach. Das ist nicht so schlecht, denn in London regnet es ab und an mal. Während des Wimbledon-Turniers regnete es sogar ein wenig öfter als ab und an mal. Und da alle anderen Plätze kein Dach haben, wurden diverse Partien immer wieder unterbrochen, verschoben, neu aufgenommen, doch wieder unterbrochen, und so weiter. Für die Zukunft: Ein wenig weniger Regen wäre nicht verkehrt. Und eine etwas bessere Planung auch nicht. Sowohl das Damen- wie auch das Herrenfinale mussten unterbrochen werden, obwohl sie auf dem Centre Court stattfanden.





