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In der vergangenen Saison versuchte der Kanadier seine Karriere in der drittklassigen ECHL wieder anzuschieben. Nicht ganz ohne Erfolg. Denn zu Beginn dieser Spielzeit winkte immerhin ein Vertrag beim amtierenden Deutschen Meister. Ein Risiko, das sich für beide Seiten ausgezahlt hat. Neun Treffer und acht Assists stehen bislang auf Foys Konto zu Buche.
Die wundersame Geschichte des Ales Kranjc
Geradezu kurios mutet auch die Geschichte von Kölns Ales Kranjc an. Der Verteidiger aus Slowenien, bis dahin eher Mitläufer in den österreichischen und tschechischen Ligen, traf im Sommer einen Nachwuchsprofi der Haie im Fitnessstudio, folgte daraufhin einer Einladung zum Sommertraining des Clubs.
Dort empfahl er sich Trainer Uwe Krupp, bekam tatsächlich einen Vertrag bei den Haien und sorgte von Beginn an mit starken Leistungen in der Defensive für Aufsehen. Wenngleich der Schwung vom Saisonbeginn mittlerweile etwas abgeebbt ist, darf er durchaus weiterhin zu den Tops der Neuverpflichtungen gezählt werden.
Ebenso wie einige andere, die in dieser Saison zum ersten Mal auf DEL-Eis stehen und deren Clubs sich über respektable Leistungen freuen dürfen. An der Spitze Namen wie Derek Whitmore (Augsburg), Calle Ridderwall (DEG), Aaron Brocklehurst (Wolfsburg), Chris Minard (Köln) oder Jason Bacashihua (Straubing).
Das MIttelfeld der DEL Importe
Im Mittelfeld unseren Rankings befinden sich Spieler, die zwar keinen ausgesprochen schwachen Saisonstart hingelegt, aber mit ihren Leistungen auch nicht gerade Begeisterungsstürme entfacht haben. Einer dieser Spieler ist Mannheims Verteidiger Doug Janik. Der Kanadier mit der Erfahrung aus fast 200 NHL-Spielen war von den Verantwortlichen der Kurpfälzer als Nachfolger von Chris Lee verpflichtet worden, der im Vorjahr der offensivstärkste Abwehrspieler der Liga war. Zwar spielt Janik keine unterirdische Saison, doch noch wird er diesen hohen Erwartungen nicht gerecht.
Ähnliches gilt auch für Düsseldorfs Drew Paris. Der 24-Jährige kam zwar nicht mit den besten Referenzen aus Nordamerika, dennoch hätte man dem Kanadier in der jungen DEG-Mannschaft zugetraut, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Oder J.D. Forrest in Augsburg, der zwar verletzungsbedingt erst zwölf Partien absolvierte, seinen Vorschusslorbeeren aus der Schweiz und Finnland dabei aber nicht gerecht werden konnte. Auch Nürnbergs Brett Festerling fällt in diese Kategorie. Der als Hochkaräter verpflichte Abwehrrecke erledigt seine Defensivaufgaben zwar oft tadellos, doch im Vorwärtsgang bleibt er selbst hinter seinen schlechtesten Jahren in Nordamerika zurück.





