Bundesliga
2. Bundesliga
3. Liga
DFB-Pokal
Champions League
Europa League
International
Frauen Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
WM-Stand 2026
Termine 2026
Historie
Live-Ticker
Ergebnisse
Weltrangliste
Live-Ticker
Ergebnisse
Bundesliga
BBL-Pokal
Euroleague
NBA
WM
EM
Live-Ticker
Ergebnisse
MLB
NFL
NHL
NBA
Ergebnisse
DEL
NHL
WM
Live-Ticker
Ergebnisse
Bundesliga
Champions League
DHB-Pokal
Live-Ticker
Ergebnisse
WM 2025
EM 2026
Nordische Kombination
Ski Langlauf
Skispringen
Biathlon
Ski Alpin
Ergebnisse
Liveticker
Kalender
Ergebnisse
Von: Oliver Stein
Datum: 30. Oktober 2012, 08:21 Uhr
Format: Artikel
Diskussion:
Sport Live-Ticker
Heute finden keine weiteren Live-Ticker-Events statt.
kommende Live-Ticker:
11
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe A
21:00
12
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe A
04:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
13:30
17:00
Fußball: WM 2026 Gruppe B
21:00
13
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe D
03:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
12:30
16:00
Fußball: WM 2026 Gruppe B
21:00
14
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe C
00:00
Fußball: WM 2026 Gruppe D
06:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
15:00
Fußball: WM 2026 Gruppe E
19:00
Fußball: WM 2026 Gruppe F
22:00
 
Sport Ergebnisse
Formel 1 Ergebnisse
Formel 1: Monaco GP, Rennen
  • Fahrer
  • Team
  • Zeit (Stopps)
  • 1
  • A. Antonelli
  • Mercedes
  • 02:23:31.243 (4)
  • 2
  • L. Hamilton
  • Ferrari
  • + 06.271 (5)
  • 3
  • I. Hadjar
  • Red Bull
  • + 23.394 (4)
  • 4
  • O. Piastri
  • McLaren
  • + 24.261 (5)
  • 5
  • L. Lawson
  • Visa Cash App RB
  • + 26.553 (4)
  • 6
  • A. Lindblad
  • Visa Cash App RB
  • + 29.010 (4)
  • 7
  • P. Gasly
  • Alpine F1 Team
  • + 30.369 (4)
alle Sport-Ergebnisse im Überblick
 
 

Die Western Conference der NBA: Was ist mit den Dallas Mavericks?

los,angeles,lakers,western,conference,nba,kobe,bryant,dwight,howard
Kobe Bryant und Dwight Howard: Ist wieder Showtime in LA?

In Teil zwei der sportal.de-Vorschau auf die Saison 2012/13 der NBA geht es um die Western Conference. Was hat der Trade von James Harden verändert? Ist in Los Angeles wieder Showtime? Und spielen die Dallas Mavericks um die Playoffs mit? Der Basket Case klärt auf.

Wie ein kleines Erdbeben kam die Nachricht in der Nacht auf Sonntag aus dem Postfach - Oklahoma City hatte James Harden für ein sehr gemischtes Paket zu den Houston Rockets getradet. Aber macht das die Thunder wirklich schlechter? Und sind die Los Angeles Lakers der einzige Gewinner? Ohne weitere Umschweife, hier die Vorschau auf die Western Conference der NBA.

Northwest Division: Es donnert in Oklahoma City

In der Northwest Division schaut natürlich zunächst alles auf die Oklahoma City Thunder, den unterlegenen Finalisten des Vorjahres. Eigentlich hatten die Thunder einen perfekten Sommer. Serge Ibakas Vertrag konnte zu nur leicht überzogenen Bedingungen verlängert werden, auch Coach Scott Brooks entschied sich für vier weitere Jahre in Oklahoma City, doch dann platzten die Verhandlungen mit James Harden. Der Olympia-Teilnehmer und beste sechste Mann der abgelaufenen Saison hatte ein letztes Angebot der Thunder über 55.5 Millionen Dollar für vier Jahre abgelehnt und wollte sich im Sommer als Free Agent einen neuen Club suchen.

Doch General Manager Sam Presti reagierte umgehend und tradete Harden am Samstag zusammen mit Cole Aldrich, Daequan Cook und Lazar Hayward nach Houston. Zurück gab es dafür Kevin Martin, Jeremy Lamb sowie drei Draftpicks und jede Menge verdutzte Gesichter rund um die Liga. Obwohl viele mit einem Trade gerechnet hatten, hatte man diesen eher für die Zeit nach Weihnachten erwartet als schon vor Saisonbeginn, aber die Thunder sind eben eine Organisation der klaren Worte.

Kurzfristig wird dieser Trade die Thunder wohl leicht schwächen. Martin, das Herzstück des Trades, hat zwar einen Karriereschnitt von 18,4 Punkten, hat sich in den letzten Jahren aber eher zurück entwickelt. Lamb ist zwar der zwölfte Pick im Draft gewesen, wird sich aber erst seinen Platz erarbeiten müssen. Beiden fehlt die Geschwindigkeit Hardens und auch eine Entlastung für Russell Westbrook im Spielaufbau, wie Harden sie des Öfteren bot, werden beide nicht leisten können. Und die Draftpicks sind sicher langfristig gesehen ein guter Trumpf für spätere Transfers, finden sich aber auch nur spät in der ersten (zwei Picks) beziehungsweise in der zweiten Runde (ein Pick) wieder.

Doch natürlich ist das Team ansonsten nicht schlechter geworden, und bei Russell Westbrook ist es nicht ausgeschlossen, dass er vom gestiegenen Druck und noch mehr Einsatzminuten sogar profitiert. Kevin Durant wird sicher ebenfalls keine Probleme damit haben, pro Spiel 3 oder 4 Würfe mehr zu nehmen - kurzum, die Thunder sind natürlich der große Favorit in der Northwest Division der NBA.

Denver, Minnesota, Portland, Utah: Wo stimmt die Chemie?

Die Denver Nuggets hingegen haben sich durch ihre Sommergeschäfte eher verstärkt. General Manager Masai Ujiri, der in Fachkreisen als der beste junge Manager in der NBA gilt, darf sich auf die Schulter klopfen. 50 Millionen Dollar konnten die Nuggets über die nächsten zwei Jahre abgeben, verloren an Spielern nur Arron Afflalo und Al Harrington sowie zwei Draftpicks und haben nebenbei mit Andre Iguodala noch einen All-Star und Top-Verteidiger an Land gezogen. Mit Andre Miller und Ty Lawson haben die Nuggets eine aufregende Kombination aus Point Guards, mit Kenneth Faried, JaVale McGee und Anthony Randolph sind die großen Positionen relativ tief besetzt und auch Danilo Galinari sowie Wilson Chandler können, ob als Stamm- oder Ersatzspieler, jeden Abend zum Scoring beitragen. Da auch Coach George Karl zu den besten seines Fachs gehört, sehen die Nuggets einer tollen Zukunft entgegen.

Die Zukunft gehört sicher auch den Minnesota Timberwolves. Doch vor allem der Start in die neue Saison wird für die Wolves steinig. Spielmacher Ricky Rubio fällt noch bis Weihnachten aus und auch Kevin Love, der wohl beste Power Forward der Liga, muss mit einer Fraktur in der Wurfhand bis Mitte Dezember zuschauen. Und trotzdem dürfen sich die Timberwolves berechtigte Hoffnungen auf die Playoffs machen. Denn mit den Veteranen Brandon Roy und Andrei Kirilenko hat man interessante Neuverpflichtungen getätigt, die zusammen mit den begabten Nikola Pekovic und Derrick Williams den Ausfall der beiden Topstars zumindest auffangen sollen - bis Rubio und Love dann das Ruder übernehmen. Spätestens ab Januar also wird man die wahren Timberwolves sehen und die dürften so einige Siege gegen vermeintliche Favoriten einfahren.

Auf jung und gut setzen auch die Portland Trail Blazers. Im Draft scheint man mit Point Guard Damian Lillard einen Volltreffer gelandet zu haben, der Vertrag mit Nicolas Batum konnte für 44 Millionen Dollar um vier Jahre verlängert werden, und Herzstück und Power Forward LaMarcus Aldridge steht sowieso noch einige Jahre unter Vertrag. Doch abgesehen von diesen drei wird es dann schon eng in Portland. Weder sind die Guards Wesley Matthews und Sasha Pavlovic besser als Durchschnitt, noch wird Rookie-Center Meyers Leonard zugetraut, mit körperlich stärkeren Gegnern mithalten zu können. Doch ein weiteres Jahr in der Draft-Lotterie scheint in Portland schon einkalkuliert, um dann mit einem jungen Team wieder angreifen zu können.

Anders die Erwartungshaltung bei den Utah Jazz. Weniger vorlaut, sondern eher hinter vorgehaltener Hand werden dort schon leise Playoff-Hoffnungen geäußert. Und das auch zu Recht. Al Jefferson, Paul Millsap und Mo Williams spielen alle um einen neuen Vertrag, Enes Kanter hat angeblich 51 Pfund im Sommercamp verloren und präsentiert sich in Topform, mit Josh Howard und Raja Bell wurden zwei Problemspieler aussortiert und mit Randy Foye ein vielseitig einsetzbarer Spieler zu einem Dumpingpreis verpflichtet. Aus dieser gesunden Mischung an Ehrgeiz und Talent sollte Coach Tyrone Corbin in der Lage sein, ein Team mit Playoff-Ansprüchen zu formen.

Hinter den Oklahoma City Thunder bahnt sich ein spannendes Rennen an, in dem die Denver Nuggets aber am Ende die Nase vorn behalten werden. Dahinter wird sich Minnesota ebenfalls die Playoffteilnahme sichern, während die Utah Jazz um den achten Platz im Westen kämpfen werden. Portland wird in der Lotterie enden und erst im nächsten Jahr ein Playoff-Kandidat sein.

Lakers vs. Clippers: The Battle of L.A.

Man kann noch so oft versuchen, die Kaderplanung der Los Angeles Lakers zu kritisieren, eins blieb immer gleich: die Lakers spielen um den Titel mit. Und ein Zwischenschritt dazu ist das Erringen der Stadtmeisterschaft in Los Angeles. Dazu wurde mit Dwight Howard der beste Center der NBA nach L.A. gelotst, mit Steve Nash ein zweimaliger MVP als Point Guard verpflichtet und mit Kobe Bryant und Pau Gasol das Gerüst der Meistermannschaft von 2009 und 2010 gehalten. Und auch an der Bank wurde gearbeitet. Mit Jordan Hill wurde der beste Backup für Howard und Gasol gehalten, Jodie Meeks kann als Bryant-Ersatz einspringen, Devin Ebanks kann verteidigen und mit Antawn Jamison wurde einer der besten verfügbaren Veteranen für die Forward-Positionen verpflichtet..

Es bleibt zwar abzuwarten, ob und wie viele Auszeiten sich Bryant und Nash nehmen müssen und ob der durchaus als alt anzusehenden Starting Five in vielen Spielen die Kondition und das Tempo fehlen, doch auf dem Papier sind die Lakers der große Favorit in der Pacific Division und werden auch genau so aufspielen.

Nicht so gern hören werden das die Fans des Stadtrivalen, der Los Angeles Clippers. Die Clippers haben im Sommer die zweite Reihe ihres Kaders um eine Reihe Klassespieler ergänzt und stehen trotzdem im Schatten der Lakers-Manie. Mit Blake Griffin hat der erste der beide Superstars seinen Vertrag verlängert und auch Chauncey Billups, der Glue-Guy des Teams, konnte für zwei weitere Jahre gebunden werden. Mit Lamar Odom, Jamal Crawford, Ronny Turiaf, Ryan Hollins, Matt Barnes und Grant Hill wurde für jede Position eine zweite Option verpflichtet, sodass die Abgänge von Nick Young, Kenyon Martin und Randy Foye mehr als verkraftet werden konnten. Und Chris Paul sowie Backup Eric Bledsoe stehen seit jeher für Qualität auf der Position des Point Guards.

Nachdem die Clippers im letzten Jahr schon den Sprung in die zweite Runde der Playoffs schaffen, sind die Ziele für diese Saison natürlich noch höher gesteckt. Und wenn sich das Team dem eigenen Potenzial nach entwickelt, wird es vielleicht sogar im L.A.-internen Duell spannend. Doch dafür müssen neben Paul auch andere Verantwortung übernehmen. Wobei man dabei vor allem auf das Auftreten von Grant Hill und Chauncey Billups, den beiden Granden des Clippers-Teams, gespannt sein darf.

Suns, Kings, Warriors: Trübe Stimmung am Pazifik

Hinter den beiden Top-Teams sieht es in der Pacific Division eher düster aus. Die Phoenix Suns hatten im Sommer den Abschied des besten Spielers in der Geschichte ihrer Franchise, Steve Nash, zu verkraften. Und weil das Angebot der Suns für Eric Gordon an New Orleans von den Hornets ausgeglichen wurde, obwohl Gordon beteuerte, unbedingt nach Phoenix zu wollen, klingt der Rest der Verstärkungen eher nach zweiter Wahl. Goran Dragic soll das Spiel der Suns machen, Michael Beasley endlich zu der Form finden, die ihn einst zu einem der begehrtesten College-Spieler machte. Außerdem kam mit Luis Scola ein Forward aus Houston sowie mit  Wesley Johnson ein neuer Guard, doch was in Ansätzen vielversprechend klingt, dürfte im Alltagsgeschäft der Liga als Team kaum Chancen auf Erfolg haben.

Ähnlich trüb sieht es bei den Sacramento Kings aus. Zwar hat man mit DeMarcus Cousins und Rookie Thomas Robinson zwei vielversprechende Big Men und mit Tyreke Evans einen Guard, dessen Geschwindigkeit an guten Tagen nur von wenigen zu stoppen ist. Und auch Neuzugang Aaron Brooks, der das Spiel als Point Guard lenken soll, könnte sich als Glücksgriff herausstellen. Doch die Kings haben keine vernünftige Defense, einen viel zu jungen und undisziplinierten Kader, der im letzten Jahr sogar Altmeister Paul Westphal den Spaß am coachen nahm und vor allem keinen Spieler, der es im Schnitt auf annähernd 20 Punkte bringen könnte. Auch für die Kings wird nur der Gang in die Draft-Lotterie bleiben.

Umgehen können diesen vielleicht die Golden State Warriors. Hatte man in Oakland jahrelang an der Philosophie festgehalten, einfach immer so viele Punkte wie möglich erzielen zu wollen, ist mit der Verpflichtung von Center Andrew Bogut zum Ende der letzten Saison zumindest ein leichter Umschwung in Richtung Defensive in Sicht. Das Loch, das Monta Ellis auf der Guard-Position hinterlassen hat, sollen nun Jarrett Jack, Brandon Rush und Klay Thomson gemeinsam schließen, auf der Foward-Position soll Oldie Richard Jefferson Rookie Harrison Barnes den Einstieg erleichtern und mit Bogut, David Lee, Carl Landry und Andris Biedrins hat man auch unter den Körben Möglichkeiten, zu variieren. Mit dieser Mannschaft sollte Golden State um den letzten Playoff-Platz der Western Conference spielen können, doch am Ende wird es wohl knapp nicht reichen.

Die Los Angeles Lakers sollten sich den Divisionstitel trotz harter Gegenwehr der Clippers sichern können. Dahinter wird sich Golden State auf Platz drei spielen, während die Phoenix Suns die Nase gegen die Sacramento Kings beim Kampf um den vorletzten Platz vorn haben werden.

Wer stoppt die San Antonio Spurs?

Es ist wie jedes Jahr. Die San Antonio Spurs seien zu alt, zu langsam, defensiv nicht mehr gut genug, zu satt und am Ende wundern sich doch alle über die Leistungsfähigkeit der Mannschaft aus Texas. Mit Danny Green, Boris Diaw und Patty Mills wurden die auslaufenden Verträge verlängert, Superstar Tim Duncan unterschrieb seinen letzten Vertrag und wird seine große Karriere als Spur beenden, und mit Nando de Colo wurde ein interessanter Guard aus Frankreich verpflichtet. Und nachdem in der Off-Season vor allem Kawhi Leonard, aber auch Thiago Splitter große Leistungssprünge vorzuweisen hatten, scheinen die Spurs sorgenfrei zu sein.

Das spielerisch unterhaltsamste oder spektakulärste Team waren die Spurs noch nie. Und auch wenn die großen drei Duncan, Tony Parker und Manu Ginobili nicht jünger werden, gibt es keinen Grund, in den Spurs nicht eins der besten Teams im Westen zu sehen – denn zur Not hat ja auch Coach Gregg Popovich noch immer den einen oder anderen Trick im Ärmel, um die Konkurrenz von Spiel zu Spiel zu überraschen.

Vor wenigen Jahren noch eine Lachnummer in der Liga, schauen mittlerweile viele GM's neidisch auf die Memphis Grizzlies. Mit Zach Randolph, Marc Gasol und Rudy Gay haben die Grizzlies einen der potentesten Frontcourts der NBA, mit Mike Conley einen sehr soliden Spielmacher und mit Tony Allen einen der besten Verteidiger der Liga als Shooting Guard. Nur die Kadertiefe war im letzten Jahr aufgrund vieler Verletzungen eine Sorge. Doch die Neuverpflichtungen Jerryd Bayless und Quincy Pondexter sowie ein wieder genesener Darrel Arthur sollten diese Probleme beheben und aus Memphis im dritten Jahr in Folge einen ernst zu nehmenden Playoffteilnehmer machen.

Panik bei den Dallas Mavericks - Wann kommt Nowitzki wieder?

Womit wir bei den Dallas Mavericks wären. Nach dem Abschied von Jason Kidd und Lamar Odom sowie den geplatzten Verpflichtungen von Deron Williams und Dwight Howard zeichnete sich in Dallas schnell ab, dass diese Saison eine ganz harte werden würde. Und der Sommer wurde immer schlimmer. Zunächst musste sich Dirk Nowitzki nun doch einer Operation am angeschlagenen Knie unterziehen und fällt somit wohl die ersten sechs Wochen aus. Und dann musste man auch noch Guard Delonte West gehen lassen, im letzten Jahr noch einer der zuverlässigsten Bankspieler. West musste innerhalb der letzten Woche zwei Mal suspendiert werden -  angeblich hatte er mit seiner schlechten Einstellung aus Frust über seinen niedrig dotierten Einjahresvertrag vor allem die jüngeren Teamkollegen zu stark beeinflusst.

Über diese Ereignisse konnten auch die Verpflichtungen von Darren Collison und OJ Mayo nicht wirklich hinweg trösten, zumal ansonsten mit Elton Brand, Chris Kaman und Eddie Curry ausschließlich Spielermaterial von der Resterampe verpflichtet werden konnte. Doch genau darauf hofft Coach Rick Carlisle, dass einige der Veteranen noch genug Ehrgeiz haben, um eine Seht-her-ich-kanns-doch-noch-Saison zu spielen. Und genau das brauchen die Mavericks auch, zumindest bis Dirk Nowitzki wieder fit genug ist, um Einfluss auf Spiele nehmen zu können. Denn je früher der Superstar wieder ins Team findet, desto früher werden die Mavericks herausfinden, ob sie sich tatsächlich in die Playoffs werden spielen können oder ob man sich in Dallas auf einen verfrühten Sommerurlaub einstellen muss.

Eng wird es mit Sicherheit, denn die Konkurrenz aus Utah und Oakland schläft nicht. Und auch wenn ich Golden State noch für zu unerfahren halte, wird die Jazz den Mavericks einen Kampf bis zum letzten Spieltag liefern. Den die Mavericks nur dann für sich entscheiden können, wenn aus der Gruppe Brand, Kaman, Collison und Mayo mindestens zwei Akteure eine unerwartet gute Saison spielen.

Neuaufbau bei den Rockets - Gibt es Nachhilfe aus New Orleans?

Aufgefüllt wird die Southwest Division unter anderem von den Houston Rockets. Ob James Harden die Rockets nun zu einem Titelkandidaten macht, wurde ich von einem Kollegen gefragt, der den Hype um den Trade nicht nachvollziehen konnte. Nein, das tut er natürlich nicht. Die Rockets, die mit einem Auge ja bereits auf Andrew Bynum oder Dwight Howard als neuen Star geschielt hatten, haben ihren Sommer damit verbracht, auszumisten. Kyle Lowry ging nach Toronto, Marcus Camby nach New York, Courtney Lee nach Boston, Samuel Dalembert nach Milwaukee und Goran Dragic sowie Luis Scola verdienen ihr Geld mittlerweile in Phoenix. Doch einen Superstar brachten die Sparmaßnahmen nicht nach Houston und so wurde die Reißleine gezogen und mit Harden der Spieler verpflichtet, der Houston laut des Managers Daryl Morey in ein neues Zeitalter führen soll.

Dass Harden gut ist, ist unbestritten. Aber er hat eben immer nur als Ersatzspieler agiert, und nie ein Team ''sein'' Team nennen können. Nun wird Harden also der Neuaufbau in Houston zugetraut und das wird er in seinem ersten Jahr sicherlich nicht bewältigen können. Denn auch die anderen Verstärkungen sind sicher keine Garantien. Jeremy Lin hat in New York nur knapp 30 Spiele absolviert, dabei aber immerhin für Lin-sanity gesorgt, und Omer Asik ist zwar einer der besten Defensivcenter der NBA, war bei den Bulls aber auch meist nur Ersatz für Joakim Noah.

Letztes Team der Division sind die New Orleans Hornets. Der Sieger der Draftlotterie darf mit Anthony Davis den vielversprechendsten Rookie in seinen Reihen begrüßen und hat sich auch sonst mit dem Newcomer des Jahres, Ryan Anderson, sowie Robin Lopez und Hakim Warrick solide verstärkt. Außerdem konnte der Vertrag mit Topscorer Eric Gordon gegen seinen Willen verlängert werden und das Ganze während nebenbei noch finanzielle Langzeitverpflichtungen abgebaut wurden. Der Neuaufbau in New Orleans schreitet also voran, doch für die Playoffs wird es mit einem Rookie-Point-Guard, Austin Rivers, und einer defensiv eher schwachen Mannschaft nicht reichen.

In der Southwest Division werden am Ende die San Antonio Spurs vorn liegen. Dahinter sollten sich die Memphis Grizzlies als zweite Kraft etablieren können, während Dallas zwar nicht um Rang drei, dafür aber um die Playoffteilnahme wird kämpfen müssen. Für New Orleans wäre ein vierter Platz bereits ein Erfolg, während es in Houston wohl noch einige Zeit dauern wird, bis der offenbar sehr eindimensional angegangene Neuaufbau Früchte trägt.

Das war es zunächst Mal für das Team-Preview. Nächste Woche wird sich der Basket Case dann mit individuellen Leistungen und Awards sowie dem Playoff-Bild auseinandersetzen. Bis dahin wünsche ich aber bereits jedem Fan viel Spaß mit den ersten Spielen, denn ab Dienstag Nacht heißt es ja endlich wieder: Let's play Ball!