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Die Stürmer
Bei großen Turnieren haben die Franzosen oft ein Problem mit ihren Stürmern. Wie schon kurz angesprochen, gelang dem Team bei den letzten beiden großen Turnieren jeweils nur ein Treffer. Gerade die Angreifer aus der heimischen Ligue 1 versagen regelmäßig, wenn es um den internationalen Vergleich geht. 2004 waren es Djibril Cissé und Christophe Dugarry, die ohne Tor blieben. 2006 erwiesen sich Sidney Govou sowie Sylvain Wiltord als ungefährlich. Diese Liste ist beliebig fortführbar und in diesem Jahr muss sich Olivier Giroud hinter Karim Benzema beweisen, der für HSC Montpellier 21 Treffer in 36 Spielen erzielte. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.
Der Trainer und das Umfeld
Laurent Blanc hat die Mannschaft übernommen, als sie am Boden lag. Der Umbruch war radikal, die Ergebnisse sprechen ansonsten für sich. Die Qualifikation verlief nicht überragend und rief so die Kritiker auf den Plan. Platini erklärte, es tummele sich zu viel Mittelmaß im Kader. Verbands-Präsident Noël Le Graët monierte laut der FAZ, das zu hohe Gehalt, den zu kostspieligen Trainerstab, die zu zwielichtigen Berater, die zu schlechten Resultate und die Eigensinnigkeit des Trainers. Für Blanc ist es das erste große Turnier und er muss bei viel Störfeuer zusehen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren - die Mannschaft muss eine Einheit werden. Ein schwieriges Unterfangen.
Der Schlüsselspieler
Franck Ribery wäre hier eine schlüssige Lösung, denn der Bayern-Akteur bekommt auch von Blanc viele Freiheiten auf der linken Seite und soll dort seine Schnelligkeit und die Stärke im Dribbling einsetzen. Dennoch besticht die Equipe Tricolore gerade unter dem neuen Coach durch ihre Stärke als Team. Ergo ist es das Kollektiv, das bei den Franzosen enorm wichtig ist.





