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Die Serie
Seit 21 Spielen sind die Franzosen inklusive des ungeschlagen, wie gerade angesprochen, verloren sie zuletzt das erste Spiel in der Qualifikation zur EM. Danach wuchs das Team zusammen, mit Blanc gibt es zudem einen Trainer, der nicht wie Domenech als alleiniger Diktator auftritt. Und es gab nicht nur Fallobst zu besiegen. So feierte les Bleus Siege gegen Brasilien (1:0), England (2:1) und auch Deutschland (2:1). Gruppengegner und Gastgeber Ukraine wurde sogar eine 4:1-Klatsche mitgegeben.
Die Erwartungshaltung
Eigentlich ist es wieder einmal nur Domenech, der sich weit aus dem Fenster lehnt: "Das Halbfinale sollte schon das Ziel sein", erklärte er. Doch nach den schwachen Ergebnissen der EM 2008 und der WM 2010 werden ansonsten kleine Brötchen gebacken. "Ich erinnere daran, dass Frankreich es bei den letzten beiden internationalen Wettbewerben nicht aus der ersten Runde geschafft hat. Das ist die Realität", so Blanc, der erst einmal das Viertelfinale als Ziel ausgegeben hat. Zwar gelten die Franzosen als Geheimfavorit, dennoch haben sie den Vorteil, als Underdog und ohne großen Druck auflaufen zu können.
Drei Gründe, warum Frankreich nicht Europameister wird
Der Umbruch
Laurent Blanc hat einen kompletten Umbruch gewagt und in seiner Amtszeit gleich zwölf neue Spieler integriert. Thierry Henry, Djibril Cissé, Nicolas Anelka, William Gallas, Jeremy Toulalan und Sidney Govou sind nicht mehr dabei, dafür Talente wie Mamadou Sakho, Yann M´Vila oder auch Marvin Martin. Bisher läuft es gut, die Franzosen spielen einen attraktiven und erfolgreichen Ball. "Sie haben Fortschritte gemacht", so Michel Platini auf dnn-online.de, sagte aber auch: "Wir haben Deutschland geschlagen, aber das schaffen wir immer nur in Freundschaftsspielen." Ob das Team nach dem Umbruch auch im Wettbewerb funktioniert, muss sich zeigen.





