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Was die Leistungen von seinem Gegenüber Kevin Durant in keinster Weise schmälern soll. Der beste Scorer der vergangenen drei Jahre machte zwar zuverlässig seine Punkte, ist aber noch nicht reif genug, Spiele komplett zu übernehmen, wenn seine Teamkollegen wie Russell Westbrook und James Harden mal einen schlechten Tag erwischen. Sicherlich wird das Duell der beiden aber für viel Spannung in den nächsten Jahren sorgen, denn wie Durant nach dem Spiel erklärte:''Wir sind alle noch jung, keine Sorge, wir werden noch einige Finals erreichen.''
Die Rollenspieler Dreier galore
Ein weiterer Faktor für die Niederlage der Thunder war die teilweise unglaubliche Quote bei den Drei-Punkte-Würfen der Heat. Wenn es nicht Mike Miller war, der verletzungsgeplagt nur 4 Minuten Einsatzzeit in Spiel fünf bekommen sollte, am Ende aber mit sieben verwandelten Dreiern eine sensationelle Marke erreichte, waren es Shane Battier oder Mario Chalmers, die immer wieder geduldig darauf warteten, von den hart verteidigten James oder Wade angespielt zu werden, um dann in aller Seelenruhe ihre Würfe zu verwandeln.
Gemischt mit einer großen Portion Chris Bosh, der nach seiner Verletzung in der Serie gegen Indiana voll motiviert war zu zeigen, dass auch er ein wichtiger Bestandteil des Teams ist, waren die Heat einfach zu gut besetzt, um sich den Titel von den Thunder streitig machen zu lassen.
Was auch daran lag, dass Oklahoma zwar mit Durant, Weestbrook und Harden drei außergewöhnliche Spieler hat, dahinter allerdings vor allem offensiv große Löcher klaffen. Ein Ibaka, ein Perkins oder auch ein Sefolosha sind nun mal nicht gut genug, um die Lücken bei den Heat auf der Spielmacherposition sowie unter den Körben auf der Centerposition auszunutzen so wie es die Celtics teilweise in der Runde zuvor geschafft hatten.
Ist Spoelstra nur der Co-Trainer?





