Zwei Wochen ist der Start zur NBA Saison noch entfernt. Deshalb nutzt der Basket Case die Ruhe vor dem Sturm, um einen Blick auf die Pre-Season zu werfen, die interessantesten Fernsehteams zu küren und einen alten Bekannten zurück in der Liga zu begrüßen.
Zunächst mal wollen wir aber doch einen Blick auf die Pre-Season werfen. Vorbereitungsspiele in Europa oder Fernost - was soll das, fragen sich viele Fans. Denn die Stars spielen meist eh nur wenige Minuten, neue Angriffsschemata der Coaches werden oft nur im Training einstudiert um die Gegner zu Saisonbeginn zu überraschen, und wie aussagekräftig sind Spiele, in denen oft Spieler zum Einsatz kommen, die zu Saisonbeginn schon wieder in der D-League oder gar nach Europa verschwunden sind? So ist es zumindest in den Partien, die in den Staaten ausgetragen werden.
Verletzungsgefahr hoch zwei: Die Pre-Season
Anders sollte es eigentlich bei den Partien sein, die die NBA im Zuge ihrer NBA Europe beziehungsweise ihrer NBA World Kampagnen austragen lässt. Denn damit soll schließlich die Liga in Europa noch interessanter gemacht werden - damit Spiele der Regular Season, wie das am 17. Januar 2013 in London zwischen den Detroit Pistons und den New York Knicks, häufiger in Europa, China oder Mexiko durchgeführt werden können.
Und genau aus solchen Gründen schonen die Teams ihre Stars in der Pre-Season lieber. Wer will schon mitansehen, wie ein übermotivierter Ersatzspieler dem eigenen Star den Standfuß wegzieht oder ihm beim Korbleger eine Verletzung zufügt? Oder der gegnerische Center, der in der zweiten Mannschaft ein guter Verteidiger ist, den einen Block fürs Fotoalbum zeigen will, dabei aber dem Star den Finger bricht?
Lakers und Thunder ohne Sieg? Willkommen in der Pre-Season
Und so sehen die Ergebnisse dann auch zumeist aus - wenig aussagekräftig und komplett unberechenbar. Titelfavorit Los Angeles Lakers? Drei Spiele, drei Niederlagen und im Schnitt 19 Punkte weniger als der Gegner. Titelverteidiger Miami? Drei Spiele, davon zwei deftige Niederlagen gegen die Atlanta Hawks und die Los Angeles Clippers. Oder die Oklahoma City Thunder, Finalteilnehmer des letzten Jahres? Zwei Spiele, zwei glatte Niederlagen.
Ähnlich skurril liest sich die Liste der bisher besten Teams. New Orleans Hornets? Golden State Warriors? Milwaukee Bucks? Sogar die Toronto Raptors haben zwei ihrer drei bisherigen Partien gewonnen - doch auf den zu erwartenden Verlauf der eigentlichen Saison geben diese Ergebnisse nun mal absolut keine Aufschlüsse. Interessant sind diese Spiele - genau wie übrigens die Summer League, bei der Ersatzspieler und Rookies auf sich aufmerksam machen dürfen - allenfalls, um sich neue Gesichter anzuschauen, körperliche Befindlichkeiten der Spieler zu begutachten und sich in allerlei Theorien über die Saison zu verstricken.
Top-Rookie Davis von Bestform weit entfernt





