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Der Berner musste in einem einzigen Spiel das erleben, was viele vor der WM angesichts der Absagenflut befürchtet hatten: Dass Deutschland mit der aktuellen Verteidigung nicht konkurrenzfähig ist. Die NHL-Stars Christian Ehrhoff (verletzt), Dennis Seidenberg und Alex Sulzer (beide private Gründe) kamen nicht nach Stockholm. Korbinian Holzer ist durch die AHL-Playoffs noch gebunden. Auch die Berliner Meisterspieler Frank Hördler und Constantin Braun gaben Kölliker angeschlagen einen Korb. So stieß die DEB-Verteidigung im Prinzip in jedem Spiel an ihre Grenzen.
Mit dem vorhandenen Spielermaterial erscheint nach dem Trauerspiel gegen Norwegen die von Kölliker praktizierte Mann-gegen-Mann-Abwehr für das deutsche Team als viel zu riskant. "Ich möchte da nicht analysieren. Das ist nicht mein Bereich", sagte Reindl auf die Frage nach den eklatanten Abwehrschwächen Deutschlands ausweichend.
Denkbar wäre für das Entscheidungsspiel gegen die Tschechen sogar eine Rückkehr zu der von Köllikers Vorgänger Uwe Krupp bewährten defensiveren Ausrichtung. "So einen Tag will keiner mehr erleben", sagte Deutschlands torgefährlichster WM-Stürmer Patrick Reimer.





