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Sagenhafte 15 der 21 in der Hinrunde erzielten VfB-Tore gingen auf das Konto von Vedad Ibisevic (10 Treffer) und Martin Harnik (5). So ist es kaum verwunderlich, dass in Stuttgart in dieser Transferperiode noch ein weiterer Angreifer verpflichtet werden soll, zumal Cacau mit einem Kreuzband- und Innenbandriss noch lange ausfällt. Und in diesem Fall denkt man in Stuttgart auch nicht an eine kleine Lösung, zu wichtig ist diese Personalie.
So soll Sportdirektor Fredi Bobic am Wochenende in Mexiko gewesen sein, um sich dort Torjäger Duvier Riascos anzuschauen. Der Kolumbianer spielt für Meister Club Tijuana. 2010 wurde er Chinas Fußballer des Jahres, nachdem er für Shanghai Shenhua Liansheng 20 Tore in 28 Spielen erzielt hatte.
Ein weiterer Kandidat ist Ishak Belfodil. Der 20 Jahre alte Franzose mit algerischen Wurzeln ist als Linksaußen und Mittelstürmer einsetzbar. Für den FC Parma hat er in dieser Saison bei 17 Einsätzen in der italienischen Serie A sechs Tore (vier Vorlagen) erzielt.
Sparsamer Kurs wird nicht verlassen
Das laufende Geschäftsjahr wird der VfB mit einem hohen Verlust abschließen, erklärte Aufsichtsratchef Dieter Hundt den Stuttgarter Nachrichten im Dezember. Dabei sprach er von einer Größenordnung von zehn Millionen Euro Verlust. Damit sind in naher Zukunft auch keine großen Sprünge möglich, auch wenn sich die Situation in diesem Jahr wieder entspannen soll. Mittelfristig soll auch wieder die Teilnahme an der Champions League möglich werden.
Ungelegen kommen bei solch einem Vorhaben sicherlich Aktionen wie die des mexikanischen Innenverteidigers Maza, der im Winter den Club verließ, da er in seiner Heimat größere Chancen sah, Spielpraxis zu bekommen und so die mexikanische Nationalmannschaft als Kapitän zur WM 2014 in Brasilien zu führen.
Werder Bremen und der VfB Stuttgart sind zwei Clubs, die mit radikalen Einsparungen, den Kurs auf die Zukunft genommen haben. Mittelfristig werden sich beide mit diesem Konzept wieder im internationalen Geschäft etablieren.





