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Dabei darf die Tatsache nicht vergessen werden, dass die Dreierkette der Italiener bei Angriffen des Gegner zu einer Fünferkette wird. Die Außen Christian Maggio und Emanuele Giaccherini rückten nach hinten und machten die Räume für die Spanier sehr eng, von Catenaccio kann trotzdem keine Rede sein.
Angst hat der zweite Gegner Kroatien ohnehin nicht. "Das zweite Gruppenspiel ist bei einem großen Turnier traditionell unser stärkstes", sagte Nationalkeeper Stipe Pletikosa. Bei der WM 2002 hatten die Kroaten im zweiten Vorrundenspiel schon einmal gegen die Squadra Azzurra gewonnen, vor vier Jahren war im zweiten EM-Match Deutschland das Opfer.
In der Zentrale bieten die Italiener also ein Bollwerk auf, somit werden insbesondere die kroatischen Außen gefordert sein, soll das gute Omen eines zweiten Turnierspiels beibehalten werden. Dabei könnte dem Dortmunder Ivan Perisic eine Schlüsselrolle zufallen, der Linksfuß überzeugte schon im ersten Match gegen Irland und wird es mit Maggio zu tun haben.
Marcus Krämer





