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CR7 bekommt nach den vergebenen Großchancen gegen Dänemark einen menschlichen Makel. Nach der Wahnsinns-Saison mit 46 Ligatoren in 38 Spielen scheint er nun viel weniger ein Computer zu sein, der programmiert auf Tore immer seinen Output bringt, als es das Akronym vermuten lässt. Somit wird CR7 wohl auch den Wettbewerb zwischen ihm und R2-D2, 3-CPO und Seven of Nine verlieren. Doch ist es wirklich ein Ziel, wie ein Computer zu funktionieren? Schon Friedrich Nietzsche sah in "Menschliches, Allzumenschliches die drei Säulen des menschlichen Glücks.
Dabei geht es um den "Unsinn, "die Gewohnheit und den "langsamen Pfeil der Schönheit. Über Unsinn wird viel gelacht, er bringt deshalb Glück heißt es, verkürzt wiedergegeben. Ob Ronaldo allerdings über den Unsinn, den er vor dem Tor der Dänen verzapfte lachen kann, ist fraglich. Nicht wenige Beobachter haben sich allerdings köstlich amüsiert. Bei der Gewohnheit geht es um die Sitte, um die Moralität, die Lust verleiht. Falls Ronaldo also seine Gewohnheit, die Sicherheit vor dem Tor zurückgewinnt, wird er auch wieder Lust empfinden.
"Der langsame Pfeil der Schönheit sieht vor, dass Schönheit mit Ruhe einhergeht: "Die edelste Art der Schönheit ist die, welche nicht auf einmal hinreißt, welche nicht stürmische und berauschende Angriffe macht (eine solche erweckt leicht Ekel), sondern jene langsam einsickernde, welche man fast unbemerkt mit sich fortträgt und (
) nachdem sie lange mit Bescheidenheit an unserem Herzen gelegen, von uns ganz Besitz nimmt, unser Auge mit Tränen, unser Herz mit Sehnsucht füllt, heißt es in Nietzsches Werk.
Wir mahnen also Bescheidenheit an und vielleicht ist Ronaldo davon gar nicht so weit weg, wie manche denken. Verteidiger Ricardo Costa hob heraus, Ronaldo sei viel gerannt und habe dem Team dadurch geholfen. Der kritisierte selbst, sagte nach dem Dänemark Spiel bescheiden: "Wenn ich keine Tore schieße und das Team gewinnt, dann bin ich voll zufrieden"





