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Doch weder für ihn, noch für den Coach gibt es an der Stamford Bridge eine Jobgarantie - besonders, wenn die Erfolge ausbleiben. So hat der FC Chelsea Rafael Benitez von Beginn an klargemacht, dass er vorerst Interimstrainer ist. Als offenes Geheimnis gilt, dass Benitez eigentlich nur die Trainerbank für einen anderen Landsmann warmhalten soll: Pep Guardiola. Bei den Fans des FC Chelsea hatte es Benitez ohnehin von Anfang an schwer, die Verhöhnung als "dicker, spanischer Kellner" oder die plakativen Aufrufe, Jose Mourinho zurückzuholen, sprachen Bände.
Und auch Fernando Torres ist nach seinen vier Toren noch nicht gänzlich aus dem Schussfeuer der Kritik. Und dann wäre da ja noch Radamel Falcao, dessen Verpflichtung durch die Blues in der Winterpause noch nicht vom Tisch ist. Falcao wäre für Torres, das hat die Chelsea-Vergangenheit mit Didier Drogba gezeigt, eine fast zu bittere Pille zum schlucken. Schließlich kann Torres, auch das beweist die letzte Woche, wenig mit einem zweiten Alpha-Stürmer neben sich anfangen.
Club-WM: Ein Titel für das Selbstbewusstsein?
Beide Szenarien, ob mit dem Duo Benitez-Torres oder den Neuzugängen Guardiola-Falcao, sind noch Zukunftsmusik. In der Gegenwart ist der FC Chelsea derzeit bei der Club-WM in Japan unterwegs, gegen den mexikanischen Vertreter Monterey CF soll im Halbfinale am Donnerstag der vermeintliche Endspiel-Showdown mit den Brasilianern von Corinthians Sao Paulo gebucht werden.
"Das ist ein großer Wettbewerb und diesen zu gewinnen, wäre für den FC Chelsea eine große Sache", zitierte soccernet.com Rafael Benitez. "Jeder hier im Club will jede Trophäe gewinnen und diese steht direkt vor uns." Mit dem neuen Selbstbewusstsein sei dieser Titelgewinn zwar nicht "einfach", aber machbar, gab Benitez als Devise aus. Sollte Torres in Japan und auch danach in England wieder treffen, befördern ihn die Chelsea-Fans vielleicht vom Kellner zum Küchenpsychologen.





