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Seine körperliche Präsenz in der Offensive beeindruckt, mit einem Punkt pro Spiel ist auch die Ausbeute sehr zufriedenstellend. Die Fans in Hamburg sind nach acht Partien sehr angetan von ihrem NHL-Star, der zunehmend mehr Verantwortung auf dem Eis übernimmt und am Wochenende beim 5:3 der Freezers in Wolfsburg zwei Treffer erzielte.
Claude Giroux: Aus einer anderen Liga
Einerseits sind die Qualitäten eines Claude Giroux ein wahrer Hochgenuss, andererseits führt uns der NHL-Star den Klassenunterschied zwischen NHL und DEL schonungslos vor Augen. Seine Pässe, sein Auge, sein Schuss - fast alles am erst 24-Jährigen ist außergewöhnlich. In den fünf Spielen für die Eisbären Berlin glänzte der kanadische Weltstar, der eigentlich für die Philadelphia Flyers aufläuft, aber nicht nur selber, sondern sorgt mit seinen Spielmacher-Qualitäten auch dafür, dass seine Nebenleute besser aussehen.
Seit dem Mitwirken des NHL-Duos Giroux und Briere schossen die Eisbären über fünf Tore pro Partie, zuvor waren es drei. Giroux selber kommt mit drei Treffern und neun Vorlagen auf einem Punkteschnitt von 2,4. Das ist sogar besser als Robert Reichel, der in der Saison 1994/1995 im Trikot der Frankfurt Lions den DEL-Rekord aufstellte, als er in 46 Hauptrunden-Spielen 101 Punkten für sich verbuchte.
Daniel Briere: Kaum zu stoppen
In der NHL ist Daniel Briere bisweilen als Spieler verschrien, der erst in den Playoffs zu großer Form aufläuft und sein ganzes Können abruft. Dafür präsentiert sich der Kanadier in der Hauptrunde der DEL schon gewaltig stark. Wenngleich sein Spielstil nicht so dominant wirkt wie der seines Flyers-Kollegen Giroux, hat Briere bereits unter Beweis gestellt, warum der 35-Jährige seit vielen Jahren zu den Stars der NHL zählt. Seine Zielstrebigkeit in der Angriffszone gepaart mit einer flinken und wendigen Spielweise läßt viele DEL-Verteidiger regelrecht verzweifeln. Bisher kommt er auf die gleiche glänzende Punkte-Ausbeute wie Giroux.
Marcel Goc: Von Tag zu Tag besser
Während NHL-Kollege Dennis Seidenberg im Adler-Trikot noch auf der Stellte tritt, steigert sich Marcel Goc von Spiel zu Spiel. Mittlerweile ist der 29-Jährige Mittelstürmer bei den Mannheimern, für die er schon von 2002 bis 2003 auflief, zum wichtigen Leistungsträger avanciert und verbuchte in den vergangenen vier Spielen sieben Punkte. Während Goc bei den Florida Panthers in der NHL viel nach hinten arbeiten muss, darf er bei Trainer Harold Kreis seine volle Offensivstärke ausspielen - eine Rolle, auf die er sich zunehmend besser einstellt.





