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Christian Ehrhoff: Offensiv nicht zu halten
Nach kurzer Eingewöhnungsphase hat Christian Ehrhoff bei den Krefeld Pinguinen eine gewaltige Leistungsexplosion durchgemacht und kann mittlerweile eine enorme Ausbeute vorweisen. Dass der 30-Jährige von den Buffalo Sabres zu den offensivstärksten Verteidigern in der NHL zählt, stellt er mittlerweile auch bei seinem Heimatverein unter Beweis.
Mit acht Treffern ist der Nationalspieler nicht nur mit Abstand der erfolgreichste Torschütze unter den Verteidigern, sondern auch fast gleichauf mit den Top-Goalgettern Minard (Köln) und Down (Straubing), die je neun Treffer erzielten. Die interne Scorerwertung des KEV führt Ehrhoff mittlerweile ebenso an. Sein Schnitt von 0,62 Toren pro Partie liegt über dem von Rekordverteidiger Sascha Goc, der 2008/2009 in 48 Vorrundenspielen 24-mal traf.
Alexander Sulzer: Guter Einstand
Auch wenn Alexander Sulzer mit 89 NHL-Spielen noch nicht zum gestandenen Personal der nordamerikanischen Liga zählt, hat der Nationalverteidiger in den letzten beiden Jahren einen Schritt nach oben auf der Karriereleiter getan. Bei den Buffalo Sabres, zu denen er im Laufe der Vorsaison wechselte, konnte er mit acht Punkten in 15 Spielen für Aufsehen sorgen. In der AHL entwickelte er sich schon zuvor zu einem der stärksten Offensivverteidiger der Minor-Leagues. Diese Qualitäten ließ er auch in den ersten vier Partien für den ERC Ingolstadt aufblitzen und sollte sie nach weiterer Akklimatisierung noch öfter unter Beweis stellen können.
Fazit: Der Lockout der NHL lohnt sich - für die DEL
Wenn man sich auch in Mannheim von Dennis Seidenberg ein wenig mehr erhofft hatte, die NHL-Spieler, die der Lockout in die DEL gespült hat, haben die hohen Erwartungen glänzend erfüllt und vermitteln nicht den Eindruck, dass sie ihren Deutschland-Aufenthalt lediglich als eine Art Trainingslager betrachten. Verantwortliche, Mitspieler und Fans dürfen sich für die restliche Zeit des Lockouts noch auf tolle Leistungen freuen.





