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Vielleicht war dem klaren Sieg auch geschuldet, dass das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen zwischen Los Angeles Metta World Peace und seinem Thunder-Opfer James Harden unspektakulär verlief. "Ich beschäftigte mich nicht damit", zitierte die Los Angeles Times Harden. Gegenspieler World Peace, der wegen eines Ellbogenschlags gegen Harden am Ende der Saison gesperrt wurde, hatte zumindest vor der Partie noch Öl ins Feuer gegossen, als er erklärt hatte, Harden nicht die Hand geben zu wollen.
Doch am Ende erwiesen sich auch die Sprüche als Bellen ohne zu beißen. So wurde World Peace von den Zuschauern in der Chesapeake Energy Arena zwar zum Beginn ausgebuht, doch selbst ein Zweikampf zwischen den beiden Kontrahenten im dritten Viertel endete nur in einem Personal Foul gegen den Lakers-Spieler.
Celtics Aufholjagd nicht belohnt
Im Bostoner TD Garden mussten die Celtics 40 Sekunden vor dem Ende den spielentscheidenden Wurf von Evan Turner hinnehmen, der die Philadelphia 76ers nach einer erfolgreichen Bostoner Aufholjagd wieder in Führung brachte, die sie nicht mehr abgeben sollten. Mit sechs verwandelten Freiwürfen bei sechs Gelegenheiten in den letzten zwölf Sekunden feierten die Sixers den in der Playoff-Serie so wichtigen Auswärtssieg.
Dabei hatten sich die Bostoner Zuschauer bereits in das erste Spiel zurückversetzt gefühlt, in dem die Celtics einen Zehn-Punkte-Rückstand in einen Ein-Punkte-Sieg verwandelt hatten. Auch dieses Mal hatten die Hausherren kurz vor dem Ende des dritten Viertels mit zehn Zählern zurückgelegen, 1:39 Minuten vor der Schlusssirene hatte dann Ray Allen mit einem Dreier für die Ein-Punkte-Führung gesorgt, ehe Turner seinen Korbleger versenkte und er und der Rest der Sixers ein gutes Händchen bei den Freiwürfen erwiesen.
"Wenn man sich selbst in die Position bringt, dass der Gegner dein Schicksal in der Hand hat, kann so etwas passieren", lautete das Fazit von Celtics-Coach Doc Rivers gegenüber espn.com. Für sein Team verbuchte Allen mit 17 Zählern die meisten Punkte, zudem brachte es Kevin Garnett auf 15 Punkte und zwölf Rebounds. Punktbester der Sixers war Jrue Holiday mit 18.
Sven Kittelmann





