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Auf eine Wende hofft auch der FC Liverpool in der Partie gegen Fulham. Die Reds haben nämlich noch nie ein Heimspiel gewinnen können, wenn es von Schiedsrichter Mark Clattenburg gepfiffen wurde. Ob es an der Präsenz des umstrittenen Referees liegt? Die Heimbilanz des FC Liverpool in dieser Saison ist allerdings auch ohne Clattenburgs Zutun nicht sonderlich positiv. Coach Brendan Rogers holte gerade einmal 12 von 27 möglichen Zählern an der Anfield Road. Da können sie eigentlich von Glück sagen, dass Fulham nicht gerade für überragende Auswärtsauftritte bekannt ist und gerade einmal sieben von 27 möglichen Punkten holte. Rein statistisch spräche das für einen knappen Liverpool-Sieg. Und der wäre für das Ziel Europa League nicht unbedingt von Nachteil.
Welche Ausrede findet Alan Pardew diesmal?
Obwohl, ob die Europa League wirklich so ein lohnendes Ziel ist? Jedenfalls nicht, wenn man Newcastle United-Coach Alan Pardew glauben darf. Der macht nämlich just die Belastung durch die Spiele dort für die zuletzt enttäuschenden Ergebnisse in der Premier League verantwortlich. "Wenn man dieses Spiel am Donnerstag hat, ist es schwer, sich zu erholen", meckerte Pardew gegenüber der Daily Mail.
Zwei Punkte trennen die Magpies nur von den Abstiegsrängen, ein Sieg gegen QPR wäre damit schon fast eine Pflichtaufgabe. Das Team ist allerdings unter Neu-Coach Harry Redknapp noch ohne Niederlage, bräuchte zur sportlichen Gesundung allerdings auch unbedingt einen Sieg. Und wenn der gelingen sollte, dürfte es zumindest nicht an der Europa League liegen. Diesen Donnerstag hatte kein Spiel stattgefunden. Pardew müsste sich eine neue Ausrede einfallen lassen.
Hat Harry Redknapp eine Nordengland-Phobie?
Aber muss er das überhaupt? Harry Redknapp ist schließlich nicht für eine ausgeprägte Leidenschaft für die Gebiete nördlich von London bekannt. Oder wie ist es anders zu erklären, dass er bisher nur für in oder südlich von London angesiedelte Clubs gearbeitet hat? Bournemouth, West Ham United, FC Portsmouth, FC Southampton, FC Portsmouth, Tottenham Hotspur und jetzt Queens Park Rangers hießen seine bisherigen Clubs. Und nun muss er gegen Newcastle ran - viel nördlicher geht es in der Premier League nicht. Allerdings scheint sich Harrys Phobie nur auf seinen Arbeitsplatz zu beziehen, als Trainer hat er eine positive Bilanz gegen die Magpies, 12 Siegen stehen sieben Remis und zehn Niederlagen gegenüber.





