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Bayern muss auf Sechser-Position investieren
Aber die Bayern müssen investieren. Die letzte Saison hatte überdeutlich gemacht, dass gerade im defensiven Mittelfeld neben Bastian Schweinsteiger ein zweiter Leader fehlt, der zudem auch in der Lage ist, den "Emotional Leader" zu ersetzen, wenn dieser wie zuletzt verletzt fehlt bzw. schwächelt. Luiz Gustavo und Anatoliy Tymoshchuk waren dazu nicht in der Lage gewesen.
Nachdem das Buhlen um Javi Martinez zunächst an der Ablösesumme zu scheitern drohte, kommt nun auch in diese Personalie neue Bewegung. Nach Informationen der Sport Bild sollen die Bayern das Angebot für Athletic Bilbao mittlerweile auf 26 Millionen Euro erhöht haben, immer noch 14 Millionen unter der Forderung der Basken.
Bender war zwischenzeitlich besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Verletztenlage zum Favoriten erklärt worden, die für ein Vakkuum auf der rechten Abwehrseite der Münchner gesorgt hat. Rechtsverteidiger-Backup Rafinha wird den Saisonstart ebenso verletzt verpassen wie Linksverteidiger David Alaba.
Für den Bundesliga-Auftakt könnte das bedeuten, dass Philipp Lahm wieder auf links rücken könnte. Doch wer ersetzt ihn dann auf rechts? Da Jerome Boateng seine Stärken nicht unbedingt auf dieser Position hat, wäre auch hier Bender die passende Antwort, für den seine vielseitige Verwendbarkeit sprechen würde. Nun folgte aber die Absage aus Leverkusen, die auch Sportdirektor Rudi Völler gegenüber Sky Sport News HD bekräftigte.
Bayern auch an Nigel de Jong dran?
Deshalb sollen sich die Bayern auch nach weiteren Alternativen umsehen und sich laut telegraaf.nl bei Manchester City nach den Ablösemodalitäten für Sechser Nigel de Jong erkundigt haben. Der Niederländer hat beim Premier League-Meister noch einen Vertrag bis 2013. Will City noch Geld für de Jong bekommen, müssten sie ihn jetzt verkaufen. Sein Preis läge im Gegensatz zu Benders 25 Millionen Euro Gerüchten zufolge gerade einmal bei zehn Millionen.
Der 27-Jährige, der zwischen 2006 und 2009 bereits für den HSV in der Bundesliga spielte, wäre damit ein Schnäppchen. Allerdings auch weitaus weniger variabel einsetzbar, aber dank seiner, freundlich ausgedrückt, eher robusten Spielweise ein Typ von der Sorte Jens Jeremies, die Präsident Uli Hoeneß am Ende der vergangenen Saison so schmerzlich bei Bayern vermisst hatte. Ob Heynckes auch ihm schon gesimst hat? Die kommenden Tage bleiben also spannend.





