Bundesliga
2. Bundesliga
3. Liga
DFB-Pokal
Champions League
Europa League
International
Frauen Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
WM-Stand 2026
Termine 2026
Historie
Live-Ticker
Ergebnisse
Weltrangliste
Live-Ticker
Ergebnisse
Bundesliga
BBL-Pokal
Euroleague
NBA
WM
EM
Live-Ticker
Ergebnisse
MLB
NFL
NHL
NBA
Ergebnisse
DEL
NHL
WM
Live-Ticker
Ergebnisse
Bundesliga
Champions League
DHB-Pokal
Live-Ticker
Ergebnisse
WM 2025
EM 2026
Nordische Kombination
Ski Langlauf
Skispringen
Biathlon
Ski Alpin
Ergebnisse
Liveticker
Kalender
Ergebnisse
KalenderErgebnisse
KalenderErgebnisse
Von: Malte Asmus
Datum: 20. Januar 2013, 16:16 Uhr
Format: Artikel
Diskussion:
Sport Live-Ticker
Heute finden keine weiteren Live-Ticker-Events statt.
kommende Live-Ticker:
11
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe A
21:00
12
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe A
04:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
13:30
17:00
Fußball: WM 2026 Gruppe B
21:00
13
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe D
03:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
12:30
16:00
Fußball: WM 2026 Gruppe B
21:00
14
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe C
00:00
Fußball: WM 2026 Gruppe D
06:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
15:00
Fußball: WM 2026 Gruppe E
19:00
Fußball: WM 2026 Gruppe F
22:00
Sport Ergebnisse
Tennis Ergebnisse
Tennis ATP French Open, Finale
F. Cobolli
1
6
4
7
1
A. Zverev
6
4
6
6
6
alle Sport-Ergebnisse im Überblick

Australian Open: Novak Djokovic gewinnt epischen Fight gegen Stanislas Wawrinka

Tennis,Wawrinka,Djokovic
Novak Djokovic zollt seinem Gegner Stanislas Wawrinka Respekt

Entkräftet und mit den Tränen kämpfend verließ Stanislas Wawrinka die Rod Laver-Arena. Fünf Stunden hatte er Novak Djokovic im Achtelfinale der Australian Open die Stirn geboten, herausragendes Tennis gezeigt. Am Ende reichte es für den Schweizer nicht ganz.

Die Zeiger der Uhr auf dem Centre Court zeigten 1:42 Uhr Ortszeit, als Novak Djokovic mit einem Vorhandpassierschlag dem Match nach 5:02 Stunden ein Ende setzte und dem phasenweise wie entfesselt aufspielenden Wawrinka in seine Schranken gewiesen hatte. Abgekämpft fielen sich die beiden Kontrahenten am Netz in die Arme, bevor Djokovic jubelnd sein völlig durchgeschwitzes T-Shirt zerriss und seine Erleichterung über den hartumkämpften 1:6, 7:5, 6:4, 6:7 (5:7), 12:10-Sieg in den Nachthimmel von Melbourne schrie - allein der fünfte Satz hatte 1:44 Stunden gedauert.

"Er hätte den Erfolg genauso verdient gehabt", fand Djokovic im Siegerinterview lobende Worte für seinen Gegner, der ihm mit einer ausgezeichneten Leistung und phasenweise perfektem Tennis "eines der aufregendsten Spiele meiner Karriere" beschert und den Zuschauern auf den Rängen und an den TV-Geräten beste Unterhaltung und ein Match mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten beschert hatte.

Wawrinka spielt Djokovic eineinhalb Sätze lang an die Wand

"Man sollte die Rod Laver-Arena fluten, um zu gucken, ob Stan Wawrinka vielleicht sogar auf Wasser laufen kann", twitterte der US-Tennisjournalist Rob Koenig Mitte des zweiten Satzes vor lauter Begeisterung über den Schweizer. Dieser hatte bis zu diesem Zeitpunkt die Partie mit traumwandlerischer Sicherheit dominiert, mit druckvollen Grund- und bombensicherem ersten Aufschlägen Titelverteidiger Djokovic konsequent hinter der Grundlinie gehalten, selbst Tempo und Rhythmus bestimmt und im gesamten ersten Durchgang gerade einmal drei Unforced Errors produziert, während Djokovic elf unterliefen.

Der Lauf des Schweizers hielt an, doch nach 5:2 mit der 2:0-Satzführung vor Augen wurde er auf einmal passiver. Auf einmal kam der Aufschlag nicht mehr mit der vorher gezeigten Präzision, die Unforced Errors häuften sich. Dadurch gab er Djokovic die Möglichkeit, zurück in die Partie zu finden und die ließ sich die Nummer eins der Tennis-Welt natürlich nicht entgehen.

Djokovic dreht das Spiel, aber Wawrinka hält dagegen

Djokovic drehte den Satz noch, wurde selbst immer stärker, so dass sich eine phasenweise hochklassige Partie auf Augenhöhe entwickelte. Denn auch Wawrinka hatte seine Schwächephase überstanden, minimierte seine Fehlerzahl wieder und hielt dagegen, konnte aber nicht verhindern, dass Djokovic sich das Break zum 4:5 holte und mit eigenem Service auch den dritten Satz zu seinen Gunsten beendete.

Breaks, geschweige denn nur Breakchancen, waren im vierten Durchgang Mangelware. Beide Kontrahenten dominierten ihre Aufschlagspiele, so dass der Tiebreak entscheiden musste. Dort konnte sich Wawrinka neben seinem Service vor allem auf seine Rückhand verlassen. Den entscheidenden Punkt zum Satzausgleich setzte er nach einer langen Rallye allerdings mit der Vorhand. Beflügelt von seinem ersten Tiebreakgewinn gegen Djokovic überhaupt nach zuvor sechs vergeblichen Versuchen breakte der Schweizer den Serben gleich zu Beginn des fünften Satzes, kassierte aber prompt das Rebreak.

Am Ende auch eine Frage der mentalen Stärke

Mehr und mehr war beiden Spielern die Müdigkeit anzumerken. Mehrmals ließ sich Wawrinka bei den Seitenwechseln vom Physio die Oberschenkel durchkneten. Aber nicht nur körperlich, sondern auch mental war der Verschleiß deutlich sichtbar, was sich vor allem auch bei der gestiegenen Fehlerquote bei den Big Points zeigte. Bei 4:4 vergab Wawrinka gleich vier Breakbälle.

Der Entscheidungssatz wogte bis zum 11:10 für Djokovic hin und her, zwei Matchbälle konnte der Schweizer abwehren, den zweiten mit einer krachenden Rückhand die Linie entlang. Mit einer unfassbaren Rückhand-Cross versuchte er sich dann auch beim dritten zu befreien, doch Djokovic fand die passende Antwort, der ihm den Einzug ins Viertelfinale der Australian Open bescherte. Der Gegner dort: Tomas Berdych, der Kevin Anderson mit 6:3, 6:2, 7:6 aus dem Turnier geworfen hatte.