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Trotz aller Probleme, im Vergleich zu den planlosen Auftritten Argentiniens unter Diego Maradona während der WM 2010 hat sich schon einiges getan. Das 4:3 gegen Brasilien, das 4:0 gegen Ecuador und ein 3:1-Sieg über die Schweiz nähren Hoffnung auf Besserung bei der Albiceleste. Doch auch in diesen Spielen hing eigentlich alles von Lionel Messi ab, auf dessen Geniestreiche Sabella sein System mittlerweile komplett abgestellt hat.
Argentiniens Erfolg hängt einzig und allein von Messi ab
Mit Erfolg, denn endlich knüpfte Messi auch im Nationalteam an seine großen Auftritte bei Barcelona an: Dreimal traf Messi beim Prestigesieg gegen die Erzrivalen aus Brasilien, gegen Ecuador und die Schweiz schoss er zusammen vier Tore. "Er ist ein Spieler, den man in Ruhe lassen und so wenig wie möglich ansprechen sollte", beschrieb der Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Länderspiel gegen Deutschland seinen Umgang mit dem Star. "Wenn er zufrieden und glücklich ist, dann kommt das der ganzen Mannschaft zugute."
Doch ob Messi letztlich allein reicht, um Argentinien zu alter Größe zurück zu verhelfen? Da wird El Mago, wie Sabella seit dem überraschenden Gewinn der Copa Libertadores mit Estudiantes de La Plata (2009) gennant wird, wohl noch einige Zaubertricks mehr auf Lager haben müssen. Die Partie gegen Deutschland wird wohl kaum Aufschluss über seine Erfolgschancen geben. Schließlich liegt der Termin alles andere als günstig.
Wie bei einer Sternfahrt reisten Sabellas Spieler aus allen Erdteilen zum Freundschaftskick nach Frankfurt. Sie kamen von Tespielen ihrer Clubs in den USA, Rumänien oder aus China, wo der italienische Supercup ausgetragen worden war. Über den Fitnesszustand gaben die letzten Trainingseinheiten der Argentinier auf deutschem Boden einigen Aufschluss. "Messi ist müde", zitierte das Hamburger Abendblatt einen Teambetreuer. Ein müder Solist und ein wenig schlagkräftiges Ensemble - die Rückkehr zur alten Größe dauert so sicherlich doch noch etwas länger.





