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Die letzte Hoffnung der Geißböcke ruhte nun darauf, dass Hoffenheim trotz Unterzahl in Berlin wenigstens einen Punkt holen könnte. Darauf deutete zunächst aber nichts hin. Die Kraichgauer zogen sich weit zurück und ließen Hertha machen. Doch die nutzten ihre Chancen nicht. Lasogga verfehlte, einen Schuss des zur zweiten Halbzeit eingewechselten Ronny entschärfte Starke. Und dann knickte auch noch Herthas Lasogga um und musste mit dick bandagiertem Knie und Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden.
Anschlusstreffer bringen Köln nur kurzzeitig Hoffnung
Derweil keimte in Köln noch einmal ein bisschen Hoffnung auf. Denn nach einem Konter und einer Vorlage von Podolski staubte Novakovic (63.), der schneller als Diego Contento schaltete, zum 1:3-Anschlusstreffer ab. Nach einem Freistoß köpfte McKenna knapp über die Querlatte, ansonsten blieben die Geißböcke in der Offensive allerdings ungefährlich. Die Stoßgebete der an den Radios und Smartphones klebenden Geißbockfans gingen daher in Richtung Hoffenheim, wurden jedoch nicht erhört. Denn nachdem Raffael auf Adrian Ramos gepasst hatte, schob Ben-Hatira (77.) dessen Zuspiel zum 2:0 für die Berliner ein.
Doch der Jubel, der ob der vermeintlich bereits erreichten Relegation im Olympiastadion bereits aufgebrandet war, verstummte schlagartig. Denn wie aus dem Nichts hatte Marvin Compper (85.) verkürzt, als er einen Freistoß seiner Hoffenheimer per Fußspitze zum 2:1 einnetzte. Dass Müller (85.) parallel dazu in Köln für Bayern das 4:1 erzielte, war da schon bedeutungslos. In Berlin wurde bis in die letzte Sekunde der Nachspielzeit gezittert, als Berlin eine Ecke abwehrte, einen Konter fuhr und Raffael (90.) zum umjubelten 3:1-Endstand traf.
Malte Asmus





