Angelique Kerber hat auch bei den French Open ihre glänzende Form dieses Jahres unter Beweis gestellt und das Achtelfinale erreicht. In der Abenddämmerung von Paris besiegte Kerber Flavia Pennetta in drei Sätzen.
Als sich über den Bois de Boulogne schon die Dämmerung legte, schaffte es Angelique Kerber bei den 82. French Open gerade noch rechtzeitig als erste Deutsche ins Achtelfinale. Kurz vor dem Abbruch wegen Dunkelheit erkämpfte sich die US-Open-Halbfinalistin einen 4:6, 6:3, 6:2-Sieg gegen die erfahrene Italienerin Flavia Pennetta.
Die 24-jährige Kielerin und die an Nummer 18 gesetzte Pennetta zeigten ein selten hochklassiges, aber dafür umso spannenderes Match. Die Weltranglisten-Zehnte verdiente sich den Erfolg letztlich durch ihren großen Kampfgeist.
Auf Deutschlands Nummer eins im Damen-Tennis wartet in ihrem ersten Achtelfinale in Paris in der ungesetzten Kroatin Petra Martic erneut eine lösbare Aufgabe. Als weitere Deutsche haben Kerbers Fed-Cup-Kollegin Julia Görges aus Bad Oldesloe und der Hamburger Tommy Haas die Chance, die Runde der besten 16 zu erreichen.
Federer hat etwas Mühe
Nur mit Mühe kam Roger Federer weiter bei dem wichtigsten Sandplatzturnier der Welt weiter. Der an Nummer drei gesetzte frühere Weltranglisten-Erste bezwang den Franzosen Nicolas Mahut 6:3, 4:6, 6:2, 7:5 und gab damit im Turnierverlauf bereits seinen zweiten Satz ab.
"Alles in allem bin ich froh, dass ich durch bin", sagte der Roland-Garros-Gewinner von 2009. Er spielt nun gegen den Lucky Loser David Goffin aus Belgien. Die 21 Jahre alte Nummer 109 der Tenniswelt war eigentlich in der Qualifikation ausgeschieden, aber nachträglich ins Hauptfeld gerutscht. Er nennt Federer als Vorbild. "Das ist nicht das erste Mal, dass mir das passiert. Aber das ist immer wieder komisch für mich", scherzte der Schweizer.





