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2. Aber nicht alle Premier League-Clubs bekommen ihre Wünsche erfüllt
Von: Daniel Raecke
Datum: 31. Januar 2013, 14:07 Uhr
Format: Artikel
Diskussion:
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Aber nicht alle Premier League-Clubs bekommen ihre Wünsche erfüllt

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Aber nicht alle Premier League-Clubs bekommen ihre Wünsche erfüllt. Everton etwa, einer der wenigen Erstligisten in England, die nicht im Besitz von Investoren sind, wollte sich im Kampf um einen Champions League-Platz gerne mit Sevillas Stürmer Alvaro Negredo verstärken. Den geforderten Preis von 20 Millionen konnten die Toffees jedoch nicht aufbringen.

Und während Urby Emanuelson von Milan an Fulham ausgeliehen wurde, wo er mit seinem früheren Ajax-Trainer Martin Jol zusammenarbeiten kann, ging Mario Balotelli zurück nach Mailand - nur diesmal zu den Rossoneri, nicht zu Inter, wo er einst unter Roberto Mancini den Sprung in den Profibereich geschafft hatte. Es gibt wohl kaum eine Lokarivalität, in der so viele Spieler für beide Clubs gespielt haben wie die in Mailand, und Balotelli, der einst, noch bei Inter unter Vertrag, in einer Fernsehshow ein Milan-Trikot getragen hatte, kostet die Rossoneri nun rund 22 Millionen Euro.

Schon am Transferschlusstag kam Balotelli in einem Testspiel zum Einsatz und verzeichnete ein Tor und einen Assist beim 10:0 gegen den Fünftlligisten Darfo Boario. Ein besserer Einstand als Balotellis Abendessen am Vorabend in einem Restaurant in Mailand, vor dem die Polizei Tränengas gegen euphorisierte Milanisti einsetzte, die den bevorstehenden Transfer mit Pyrotechnik auf den Straßen feierten.

Dezenter gefeiert wurde in Paris, wo PSG die Verpflichtung des 37-jährigen David Beckham auf einer Pressekonferenz am Nachmittag bekannt gab. Beckham, seit Ablauf seines Vertrags bei Los Angeles Galaxy im Herbst vereinslos, ist damit der älteste Feldspieler der Ligue 1. Als solcher käme er traditionell nicht in Frage als Transfer von Arsène Wenger. Der füllt seinen Arsenal-Kader schon seit Jahren lieber mit Teenagern auf als mit gestandenen Routiniers.

Am Transferschlusstag 2013 aber wären viele Fans der Gunners wohl schon froh, wenn ihr Manager überhaupt jemanden verpflichten würde, während die Konkurrenten Tottenham Hotspur (Lewis Holtby kam, Heurelho Gomes ging auf Leihbasis nach Hoffenheim) und Chelsea (Demba Ba) nachgerüstet haben. Einige Arsenal-Fans mutmaßten auf Twitter, Wenger liege wahrscheinlich noch im Bett und habe sich am Transferschlusstag nicht einmal den Wecker gestellt. Das könnte Harry Redknapp nicht passieren.

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