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Begrüßenswert ist aber in jedem Fall das finanziell zögerliche Verhalten auf dem Transfermarkt. Chancen auf einen Stammplatz als Feldspieler haben derzeit nur Zoltan Stieber (FSV Mainz) und Lasse Sobiech (Leihgabe aus Dortmund) "Ich wäre ein Pharisäer", sagte Hack im kicker, "würde ich dieser Mannschaft, die so wunderbar erfolgreich war, nicht die Chance geben, ihren Weg weiterzugehen." Fürth baut auf die Aufstiegsmannschaft, im Hurra-Stil wird Abstiegskampf aber nicht zu bestreiten sein.
3) Wer wird die Nummer eins?
Hier könnte es auch um die Vormachtstellung in Franken gehen, denn der etablierte Glubb aus Nürnberg fühlt sich, erst recht nach dem Aus im Pokal-Achtelfinale der vergangenen Saison, bedrängt vom Jahrzehnte lang unterlegenen Erzrivalen aus der Nachbarschaft. Club-Trainer Dieter Hecking hat zumindest schon eine Kampfansage bereit: "Wir müssen alles dafür tun, um weiter die Nummer eins in der Region zu bleiben", sagte Hecking der Abendzeitung.
Bevor das erste Bundesliga-Derby dann im November steigt, soll es hier aber um den Kampf zwischen den Pfosten in Fürth gehen. Der letztjährige Stammtorwart Max Grün war ein Garant für den Aufstieg, einer der besten Keeper der 2. Liga kassierte nur 27 Gegentreffer. Trotzdem waren die Fürther erstaunlich emsig, der ehemalige Hamburger Wolfgang Hesl kam aus Dresden und trotzdem wurden die Bemühungen um Issa Ndoye nicht eingestellt.
Die SpVgg hat somit drei Torhüter mit dem Anspruch, Stammkeeper zu sein. Während sich Boss Hack frühzeitig festlegte ("Max Grün bleibt unsere Nummer eins."), hielt sich Büskens bisher zurück. Der Trainer lässt in den Testspielen rotieren, räumt Grün aber einen gewissen Aufstiegs-Bonus ein. Patzt Grün in den kommenden Wochen nicht, wird er zum Auftakt gegen den FC Bayern im Tor stehen.





