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"Man könnte sich ja auch fragen, ob die alten Spieler von den neuen Jungs gut angenommen werden", erklärte Meier scherzhaft gegenüber rp-online.de. Denn der Kader umfasst momentan 29 Spieler, davon sind 16 Akteure neu dabei. Wirklich viel Zeit hatte Meier bisher nicht, genaue Eindrücke von der Leistungsfähigkeit der Zugänge zu bekommen.
"Ich sehe einige Akteure das erste Mal spielen und will sehen, wie sie sich auf dem Platz verhalten. Ich erwarte mir aus jedem Spiel gewisse Erkenntnisse", ergänzte Meier vor den ersten beiden Testspielen gegen die Oberligisten Viktoria Goch (10:0) sowie VfL Rhede (6:0), bei denen das Team über weite Strecken überzeugte.
Dennoch bleibt die Frage, ob - und an dieser Stelle sei die Frage nach der Qualität des Kader hintenangestellt - es in der Kürze der Zeit realisierbar ist, die Mannschaft aufeinander abzustimmen. Mit Maximilian Beister, Assani Mulongoti-Lukimya, Thomas Bröker und auch Sascha Rösler ist eine komplette Achse weggebrochen.
In der Verteidigung müssen mit Bruno Soares und Du-Ri Cha zwei neue Spieler eingebaut werden, im Mittelfeld sieht es danach aus, als ob Ronny Garbuschewski sowie Axel Bellinghausen erste Wahl sind. Sollten - wie erwartet - Stefan Reisinger und Nando Raffael von Beginn an im Sturm auflaufen, stehen im Vergleich zur Vorsaison sechs neue Spieler in der ersten Elf.
"Wenn die Jungs normal im Kopf sind, ist das kein Problem bei uns. Und das wichtigste ist, dass die Neuen erstmal mit mir klarkommen", meinte Meier auf die bei rp-online.de gestellte Frage nach einer funktionierenden Hierarchie. Noch hat der Trainer Zeit, aber wie bei jedem Aufsteiger ist gerade der Auftakt enorm wichtig, um die Euphorie zu erhalten und den Integrationsprozess zu erleichtern.
2) Kann Düsseldorf die Auswärtsschwäche abstellen?
41 Punkte holte die Mannschaft vom Niederrhein in der Hinserie, gewann zwölf Spiele bei fünf Unentschieden. Mit einem Punkterekord verabschiedete man sich in die Winterpause und die Frage nach dem Aufstieg schien ebenso schnell gegessen, wie das Abendessen bei den Simpsons. Dann folgte die Rückrunde und das große Zittern begann.
Abgesehen von dem schwachen Start waren es die Auswärtsspiele, die Düsseldorf in Bedrängnis brachten. Nur vier Siege holte die Mannschaft in der zweiten Halbserie insgesamt und von acht Auswärtsspielen gewann man lediglich eines, beim schwachen Absteiger aus Karlsruhe. Einzig eine gute Heimbilanz vermochte Platz drei zu sichern.





