(Seite 3 von 3)
Gewertete Turniere: US Open (Achtelfinale/280), Tokio (Finale/620), Peking (Viertelfinale/250) / Power Ranking-Punkte: 914
Einen Schönheitspreis gewinnt Agnieszka Radwanska mit ihrem Tennis sicher nicht. Wenig spektakulär bringt sie die Bälle wie eine Wand wieder, ohne einen echten Winnerschlag zu haben, das reicht aber, um ihre Gegnerinnen zur Verzweiflung zu bringen. Bei Kerber klappt das bekanntlich gut, bei Victoria Azarenka dagegen nicht. Gegen die Weltranglisten-Erste trat Radwanska in dieser Saison in sechs Matches an, dabei konnte sie nur zwei Sätze gewinnen. Hier ist das Prädikat Angstgegner wohl wirklich angemessen.
2. Victoria Azarenka (BLR, 23 Jahre, Weltrangliste: 1)
Gewertete Turniere: Tokio (Viertelfinale/225), Peking (Sieg/1000), Linz (Sieg/280) / Power Ranking-Punkte: 1215
Nach ihrem Triumph bei den Australian Open äußerte sportal.de noch Zweifel, ob Victoria Azarenka die Spitze im Welttennis konstant wird halten können. Azarenkas Antwort war das beste Jahr ihrer Karriere, wegen Serena Williams reichte es aber trotzdem "nur" zu einem Grand Slam-Titel. In Wimbledon, bei Olympia und bei den US Open verlor Azarenka gegen Williams, zudem nahm sie sich in der Sandplatzsaison eine kurze spielerische Auszeit. Trotzdem gehört Azarenka auch bei den WTA-Championships zu den Sieganwärtern, Platz 1 im Power Ranking hat sie nur nicht erreicht, weil sie nach den US Open ein Turnier mehr gespielt hat, als alle anderen.
1. Maria Sharapova (RUS, 25 Jahre, Weltrangliste: 2)
Gewertete Turniere: US Open (Halbfinale/900), Tokio (Viertelfinale/225), Peking (Finale/700) / Power Ranking-Punkte: 1420
Maria Sharapova spielte ein gutes, aber eben kein sehr gutes Jahr. Sie gewann neben den French Open noch die Turniere in Stuttgart und Rom und damit nur auf Sand. Auf Hartplätzen stand dagegen immer eine der kommenden Gegnerinnen in Istanbul im Weg, vor allem gegen Azarenka (1:4) und Williams (1:2) hat Sharapova eine negative Saisonbilanz. Die WTA-Pläne, lautes Stöhnen auf dem Platz schon in der Jugend zu verbieten, begrüßt die Stöhn-Queen, auch wenn sie sich selbst nicht mehr umstellen will: "Ich stöhne beim Tennisspielen schon immer so laut", sagte Sharapova laut tennisnet.com. "Du kannst auch nicht die Vorhand oder die Schlägerhaltung mitten in der Karriere einfach komplett umstellen." Dann wissen wir ja, worauf wir uns in Istanbul auf jeden Fall einstellen müssen.





