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SEITE 2 VON 3:
2. 2. Pau Gasol - Los Angeles Lakers
Von: Oliver Stein
Datum: 23. Oktober 2012, 09:34 Uhr
Format: Artikel
Diskussion:
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2. Pau Gasol - Los Angeles Lakers

(Seite 2 von 3)

Love hat sich in vier Jahren in der Liga vom hochgelobten Rookie zum besten Power Forward der Liga entwickelt. Mit einem unglaublichen Trainingspensum, vor allem auch während des freien Sommers, hat er mittlerweile eine unglaubliche Auswahl an offensiven Waffen - ob Put-Backs unter dem Korb, Drei-Punkte-Würfe mit einer Trefferquote von 37 Prozent oder eben auch mal ein Assist, Love hat der Interpretation des Power Forwards eine neue Variante hinzugefügt. Seine Vielseitigkeit brachte ihm auch einen Platz im amerikanischen Nationalteam ein, mit dem er bereits die WM sowie Gold bei den Olympischen Spielen gewinnen konnte.

Dieses Jahr nun wollte Love mit einer neu aufgestellten Mannschaft sowie Spielmacher Ricky Rubio, der im Frühjahr wieder von seinem Kreuzbandriss genesen sein sollte, mit den Timberwolves auch in der Liga angreifen. Doch eine im Training gebrochene Wurfhand wird dies zumindest bis zum Weihnachtsfest verhindern - für Minnesota wäre eine vorzeitige Rückkehr ihres All-Stars sicher so etwas wie verfrühte Weihnachten.

2. Pau Gasol - Los Angeles Lakers

Pau Gasol hat in seiner Karriere schon viel erlebt. Sportlicher Misserfolg in Memphis, trotz eines Rookie of the Year Awards. Das Gefühl, dank eines irrwitzigen Trades plötzlich in Los Angeles gelandet zu sein und mit Kobe Bryant spielen zu dürfen. In der Folge zwei NBA-Titel in Lakers-Gold, eine Weltmeisterschaft plus dazugehöriger MVP-Trophäe und jeweils zwei Europameisterschaften sowie olympische Silbermedaillen. Und trotzdem gehört der Spanier nach wie vor zu den am härtesten arbeitenden Spielern in der Liga.

Zusammen mit seiner großen Erfahrung und seiner stoischen Ruhe sind das die Gründe, warum er seinen Platz in Los Angeles trotz ständig laut werdender Tradegerüchte nach wie vor sicher hat - und dort in der Meisterfrage auch in diesem Jahr ein Wörtchen mitzureden haben wird. Ihm fehlen zwar die Geschwindigkeit sowie der Distanzwurf von Love, aber seine Post-Moves sowie sein gutes Reboundspiel machen ihn gepaart mit seiner Routine zum zweitbesten Power Forward. Und Gasol kann sich wohl angesichts der Verstärkung durch Dwight Howard auch auf längere Verschnaufpausen freuen, bis es in die Playoffs geht - um dann in der entscheidenden Phase der Saison etwa 40 Minuten auf seiner Position zu spielen.

3. Blake Griffin - Los Angeles Clippers

Als Blake Griffin vor zwei Jahren nach einer verletzungsbedingt verpassten Rookie-Saison seine ersten Schritte in der Liga unternahm, war schnell klar: Die Fans im Staples Center würden sich freuen dürfen. Griffin nahm jede Einladung zum Dunk dankend an, flog im Schnitt vier Mal pro Spiel spektakulär durch die Zone und gab den leidgeplagten Fans der Clippers lange nicht dagewesenes - Hoffnung und Spaß.

In seiner zweiten Saison trat Griffin spielerisch reifer auf, was dem Team zu Gute kam und ihn erstmals in seiner Karriere in die Playoffs führte. Seine Wurfauswahl wurde besser, beim Reboundspiel stimmten Timing und Positionierung und er konnte dank der Verpflichtung von Chris Paul endlich auch die Verantwortung und das Rampenlicht teilen. Doch da er nicht den Jumpshot von Love und nicht die Erfahrung und Sicherheit von Gasol besitzt, reicht es nur für den dritten Rang.

Eine große Enttäuschung musste Griffin im Sommer verarbeiten. Denn auch sein Platz im Nationalteam schien zementiert - bis eine Knieverletzung im Trainingslager den Traum von Olympia platzen ließ. Etwas erleichtert wurde Griffin dies allerdings von den Clippers, die ihrem Star-Forward einen Vertrag über 95 Millionen Dollar gaben. Die Blake-Show wird nun also die nächsten 5 Jahre weiter in Clippers-Farben auftreten - und versuchen, den Lokalrivalen Lakers so gut es geht zu ärgern.

Auf den Plätzen folgt ein fitter und austrainierter Dirk Nowitzki (Dalles Mavericks). Nach wie vor mit einem der besten Jumper der Liga gesegnet, stellt sich bei Nowitzki nach seiner Operation am Knie sowohl die Fitness- als auch die Motivationsfrage, denn im Vorlauf zur Saison ist bei den Mavericks weder bei den Transfers noch in der Vorbereitung alles nach Plan verlaufen. Danach folgt LaMarcus Aldridge von den Portland Trail Blazers, der zeigen muss, dass seine guten Leistungen der beiden letzten Jahre nicht nur ein Ausreißer nach oben waren.

Small Forward: 1. LeBron James - Miami Heat

LeBron James würde wohl in jeder Kategorie außer bei den Centern einen Platz auf dem Treppchen sicher haben. Power Forward, Shooting oder Point Guard - James hat im letzten Jahr auf allen Positionen mit überwiegend starken Leistungen aufgewartet. Doch eigentlich ist James eben ein nomineller Small Forward, und so führt er nun diese Kategorie an.

Nachdem sich James nun endlich seinen ersten Titel mit den Miami Heat gesichert hat, darf man wohl feststellen: Es wird nicht der letzte gewesen sein, und zusammen mit seinen drei MVP-Trophäen, einem Rookie of the Year-Award, dem Scoring-Titel sowie acht All-Star-Nominierungen in neun Jahren Ligazugehörigkeit wird sich James seinen Platz unter den Größten des Sports sichern. Doch wie hoch liegt seine Leistungsgrenze?

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